Denis Diderots "Le Neveu de Rameau" als Hypotext von Thomas Bernhards "Wittgensteins Neffe"
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- Deutsch ausgewählt
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.09.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-01417-1
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Universität Wien (Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Thomas Bernhard und die Weltliteratur, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Arbeit geht es um Denis Diderots Le Neveu de Rameau und Thomas Bernhards Wittgensteins Neffe. Es wird davon ausgegangen, dass der Text Thomas Bernhard als Vorlage gedient hat und eine produktive Rezeption stattgefunden hat. Wenn ich von Hypotext spreche, so lehne ich mich an die Theorie Gerard Genettes an, der den Begriff Hypotextualität wie folgend definiert: Darunter verstehe ich jede Beziehung zwischen einem Text B (den ich als Hypertext bezeichne) und einem Text A (den ich, wie zu erwarten, als Hypotext bezeichne), wobei Text B Text A auf eine Art und Weise überlagert, die nicht die des Kommentars ist. [...] Oder, um es anders zu sagen: Wir gehen vom allgemeinen Begriff eines Textes zweiten Grades [...], d.h. eines Textes aus, der von einem anderen, früheren Text abgeleitet ist. Zuerst wird eine kurze Inhaltsangabe des Prätextes wiedergegeben, die in kurzen Worten veranschaulichen soll, wie das Werk strukturell aufgebaut ist, welche Themen in Le Neveu de Rameau angesprochen werden und welche Figuren in diesem Dialog eine Rolle spielen. Das folgende Kapitel beschäftigt sich schließlich mit den Überschneidungen und Unterschieden von Hypo- und Hypertext und bildet das Zentrum dieser Arbeit. Es handelt sich hauptsächlich um inhaltliche Entsprechungen mit dem bearbeiteten Hypotext und um kreative Missverständnisse, wie ich es anhand einiger Zitate aus beiden Werken, erläutern werde.
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