Über Richard Wagners Programmschrift "Das Kunstwerk der Zukunft" und dessen Bedeutung für die modernen Medien Film und Computerspiel
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- Taschenbuch ausgewählt
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Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-02451-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,3, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (Kunstwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Transreality Games, Sprache: Deutsch, Abstract: Der berühmte Komponist und Dirigent Richard Wagner (1813-1883) war nicht nur Urheber praktisch umgesetzter Musik- und Theaterkunstwerke, sondern verfasste und publizierte zudem mehrere kunstwissenschaftliche Essays über seine diversen Vorstellungen von Kunst- und Kulturschaffen. Seine erstmals 1850 im Leipziger Otto Wigand Verlag erschienene Programmschrift "Das Kunstwerk der Zukunft", die als eine der ersten kunstwissenschaftlichen Schriften überhaupt gilt, richtete sich vornehmlich an Künstler aller Gattungen mit der allgemeinen Aufforderung, sich künftig in Vereinigungen zusammenzufinden, um mit gemeinsamen Kräften unter dem verbindenden Element des Dramas sogenannte Gesamtkunstwerke zu erschaffen. Auf diese Weise sollte die von Wagner vielfach beklagte Zersplitterung der Kunstarten überwunden werden, die seiner Meinung nach lediglich unverständliche Werke von egoistisch motivierten Künstlern hervorbringen würde. Wagner konnte seine Theorien zum "Gesamtkunstwerk" mit der Errichtung seines eigenständig geplanten Bayreuther Festspielhauses (Eröffnung 1876) und seinen dort permanent aufführbaren Musikdramen erstmals praktisch umsetzen. Es soll bei dieser Abhandlung examiniert werden, inwieweit Wagners Thesen über zukünftige "Gesamtkunstwerke" die später aufgekommenen Medien Filmdrama und Computerspiel geprägt beziehungsweise deren generelle Konzeption vorhergesagt haben. Hierzu werden Wagners grundsätzliche Thesen zusammengefasst diesen beiden weit verbreiteten Medien exemplarisch gegenübergestellt, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu extrahieren.
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