Wissenschaftliches Arbeiten in Psychologie und Medizin

Inhaltsverzeichnis

1 Zielsetzungen der Forschung 15

1.1 Fragestellungen der Forschung (Probleme) 15

1.1.1 Wissenslücken16

1.1.2 Widersprüchliche Befunde.16

1.1.3 Unerklärbare Fakten.16

1.2 Kontext der Forschung 16

1.2.1 Entdeckungszusammenhang 18

1.2.2 Begründungszusammenhang19

1.2.3 Verwertungszusammenhang 19

1.3 Erkenntnistheoretischer Rahmen 19

1.3.1 Prinzipien der Erkenntnisgewinnung 20

1.3.2 Erkenntnisgewinnung durch Erfahrung 20

1.3.3 Innere Widerspruchsfreiheit.20

1.3.4 Objektivität.21

1.3.5 Operationalisierung 21

1.4 Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit 22

1.4.1 Seminararbeit und Semesterarbeit 22

1.4.2 Diplomarbeit (Masterarbeit) 23

1.4.3 Dissertation 24

1.4.4 Publikation 24

2 Elemente der Forschung 25

2.1 Variablen 25

2.1.1 Stimulus-, Organismus- und Reaktionsvariable 25

2.1.2 Mögliche Zusammenhänge von Variablen 26

2.1.3 Abhängige und unabhängige Variablen 27

2.1.4 Moderatorvariablen 27

2.1.5 Störvariablen 27

2.2 Hypothesen 28

2.2.1 „Wahrheit“ von Hypothesen 28

2.2.2 Typen von Hypothesen 28

2.2.3 Mindestanforderungen an Hypothesen 29

2.2.4 Forschungshypothesen 30

2.2.5 Operationale Hypothesen (Operationalisierung) 34

2.2.6 Statistische Hypothesen 34

2.2.7 Präzision von Hypothesen 35

2.3 Theorien 36

2.3.1 „Wahrheit“ von Theorien 36

2.3.2 Universalität von Theorien 38

2.3.3 Vergänglichkeit von Theorien 38

2.4 Konstrukte 38

2.5 Modelle.39

2.5.1 Modellbildung39

2.5.2 Arten von Modellen 39

2.5.3 Nutzwert von Modellen 43

2.6 Paradigmen43

2.7 Systeme.44

2.8 Gesetze44

3 Methoden empirischer Untersuchungen 45

3.1 Gütekriterien empirischer Daten.45

3.1.1 Objektivität.45

3.1.2 Reliabilität 46

3.1.3 Validität47

3.2 Untersuchungsstrategien 50

3.2.1 Erkundung von Hypothesen 51

3.2.2 Beschreibende Untersuchungen 52

3.2.3 Prüfende Untersuchungen 56

3.2.4 Veränderungsprüfungen.59

3.2.5 Zeitreihenanalysen 62

3.2.6 Einzelfalluntersuchungen 62

3.2.7 Epidemiologische Untersuchungen63

3.2.8 Evaluationsforschung 64

3.3 Arten von Experimenten 65

3.3.1 Vom Vorexperiment zum Entscheidungsexperiment 65

3.3.2 Experiment und Quasiexperiment 65

3.3.3 Laborexperiment versus Feldexperiment 67

3.4 Versuchspläne (Designs) 68

3.4.1 Einfaktorielle Versuchspläne (Einfaktorielle Designs) 68

3.4.2 Mehrfaktorielle Versuchspläne 70

3.4.3 Versuchspläne mit Kontrollvariablen.71

3.4.4 Multivariate Versuchspläne 72

3.4.5 Messwiederholungspläne 72

3.4.6 Untersuchungspläne für Einzelfälle 72

3.4.7 Randomized controlled trial (RCT) 73

3.5 Störvariablen 74

3.5.1 Kontrolle der Versuchsleitereffekte 74

3.5.2 Versuchspersoneneffekte 75

3.5.3 Kontrollmöglichkeiten personenbezogener Störvariablen 76

3.5.4 Untersuchungsbedingte Störvariablen 78

3.5.5 Kontrollmöglichkeiten untersuchungsbedingter Störvariablen 78

3.6 Anmerkungen zur Hypothesenprüfung 80

3.6.1 Voraussetzungen 80

3.6.2 Allgemeines zur Hypothesenprüfung 80

3.6.3 Signifikanzniveaus 80

3.6.4 Inhaltliche Bedeutung signifikanter Ergebnisse 81

3.6.5 - und -Fehler 81

3.6.6 Statistische und praktische Relevanz (Effektgröße) 81

3.7 Methoden der Datengewinnung 81

3.7.1 Messtheoretische Probleme 82

3.7.2 Skalenniveaus von Variablen 82

3.7.3 Skalierungen.83

3.7.4 Beobachtungstechniken87

3.7.5 Befragungen.88

3.7.6 Tests.89

3.7.7 Biochemische, physikalische und physiologische Messungen 90

3.8 Evidenzbasierte Medizin (EbM; Evidence Based Medicine, EBM)91

4 Planung und Durchführung empirischer Untersuchungen 92

4.1 Schrittfolge und Zeitplanung 92

4.2 Erarbeitung einer Forschungsidee.94

4.2.1 Replikation von Untersuchungen 94

4.2.2 Mitarbeit an größeren Forschungsvorhaben 95

4.2.3 Hinweise zur Ideenfindung 95

4.2.4 Tauglichkeitskriterien für Untersuchungsideen 97

4.2.5 Forschungshypothese 100

4.3 Literatursuche 101

4.3.1 Wonach suchen? 102

4.3.2 Literaturquellen 103

4.3.3 Merkmale verschiedener Quellen 107

4.3.4 Literaturzugriff 110

4.4 Literaturstudium und Arbeitstitel 113

4.4.1 Zweite Literatursuche 113

4.4.2 Festlegung des Arbeitstitels 114

4.4.3 Forschungshypothese 114

4.5 Untersuchungsplanung 114

4.5.1 Design 114

4.5.2 Operationalisierung 115

4.5.3 Auswahl der Stichprobe/Population 117

4.5.4 Operationale Hypothese 117

4.5.5 Planung der Auswertung 117

4.5.6 Statistische Hypothesenformulierung 119

4.5.7 Überlegungen zur Interpretation 119

4.6 Exposé 119

4.7 Abfassung des Theorieteiles 120

4.8 Durchführung empirischer Untersuchungen120

4.8.1 Untersuchungsräume 120

4.8.2 Fragebogen und Testmaterial 120

4.8.3 Anwerbung der Untersuchungsteilnehmer 120

4.8.4 Datenerhebung 121

4.9 Auswertung122

4.9.1 Kodierung 122

4.9.2 EDV-gerechte Datenspeicherung bzw Dokumentation 122

4.9.3 Darstellung statistischer Ergebnisse 123

4.9.4 Ergebnisdarstellung 123

4.10 Verfassen der Diskussion123

4.10.1 Interpretation 123

4.10.2 Kritische Diskussion 124

4.10.3 Ausblick und Relevanz 125

4.11 Schriftliche Ausfertigung125

4.11.1 Form 125

4.11.2 Stilistische und sprachliche Anforderungen 125

4.11.3 Anhang 126

5 Dokumentation wissenschaftlicher Arbeiten 128

5.1 Plagiarismus.128

5.2 Formale Anforderungen.129

5.2.1 Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen 130

5.2.2 Seminararbeiten, Semesterarbeiten 133

5.2.3 Manuskripte 134

5.2.4 Camera-ready Manuskripte 139

5.2.5 EDV-Version 139

5.3 Schema wissenschaftlicher Arbeiten139

5.3.1 Einleitung („Introduction“) 140

5.3.2 Methode („Methods“) 141

5.3.3 Ergebnisse („Results“) 143

5.3.4 Diskussion („Discussion“) 144

5.3.5 Zusammenfassung bzw Abstract 145

5.3.6 Schlagworte 146

5.3.7 Literaturverzeichnis 146

5.4 Technische Hinweise 146

5.4.1 Spezifische Anforderungen 146

5.4.2 Papier 149

5.4.3 Randgestaltung 149

5.4.4 Schrift 150

5.4.5 Zeilenabstand 151

5.4.6 Formatvorlagen 152

5.4.7 Paginierung 156

5.4.8 Inhaltsverzeichnis 158

5.4.9 Kursiv und Unterstreichungen 159

5.4.10 Zahlen und Ziffern 159

5.4.11 Sonderzeichen 160

5.4.12 Abkürzungen 162

5.4.13 Tabellen 163

5.4.14 Abbildungen 165

5.4.15 Fußnoten 170

5.4.16 Interpunktion 171

6 Richtlinien des Zitierens 172

6.1 Zitiersysteme173

6.1.1 Harvard System 173

6.1.2 Vancouver System: Uniform Requirements for Manuscripts (URM) (ICMJE, 2007) 173

6.1.3 Andere Zitiersysteme 174

6.1.4 Sonstige Unterschiede 178

6.2 Zitierung von Quellen im Text – APA/DGPs180

6.3 Zitieren im Text – ICMJE (Vancouver) System.191

6.4 Gestaltung des Literaturverzeichnisses.194

6.4.1 Beiträge aus dem Internet 195

6.4.2 Literaturverzeichnis – APA/DGPs 196

6.4.3 Literaturverzeichnis – ICMJE (Vancouver) System 212

6.4.4 Ordnungsfolge im Literaturverzeichnis 222

7 Publikationshilfen 226

7.1 Vor dem Abgeben der Arbeit – Checkliste 226

7.1.1 Checkliste für Manuskripte 226

7.1.2 Überprüfung der Darstellung methodischer Aspekte 228

7.2 Review 233

7.2.1 Einreichung eines Manuskripts mit Review- Verfahren 233

7.2.2 Reviewer 234

7.2.3 Vertraulichkeit 235

7.2.4 Publikationsbias 235

7.3 „Verdächtige“ Manuskripte 235

7.4 Korrekturvorschriften 236

7.5 Beispiele der Tabellengestaltung (Ergebnistabellen) 240

7.6 Beispiele für Manuskripte 246

8 Literaturverzeichnis 269

9 Autorenverzeichnis 275

10 Stichwortverzeichnis 277

Wissenschaftliches Arbeiten in Psychologie und Medizin

Buch (Taschenbuch)

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Dieses Buch bietet grundlegende Hinweise und praktische Unterstützung für das Verfassen und Publizieren empirisch wissenschaftlicher Arbeiten, wie z. B. Diplom-, Bachelor-, Masterarbeiten, Dissertationen und Zeitschriftenartikel. Es werden die Stufen einer empirischen (Abschluss-)Arbeit beschrieben, wie Themenfindung, Literatursuche, Hypothesengenerierung, Untersuchungsplanung, Durchführung und Methoden empirischer Untersuchungen, die statistische Auswertung und das Interpretieren der Daten sowie das richtige Zitieren. Mit dem Harvard-System (APA-System und die Vorschriften der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, DGPs) und dem Vancouver-System (die Empfehlungen der Editoren der Biomedizinischen Journale, ICMJE) werden die wichtigsten Zitiersysteme in der neuesten geltenden Fassung vorgestellt.
Hinweise auf Besonderheiten der Abschlussarbeiten verschiedener deutschsprachiger Universitäten, zahlreiche praktische Beispiele, auch zum Zitieren, sowie Tipps zur optimalen Nutzung von Textverarbeitungsprogrammen machen das Buch zu einem sehr wertvollen Arbeitsbegleiter.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

21,6/15/1,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2009

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

21,6/15/1,6 cm

Gewicht

432 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-3079-1

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Wichtiger Leitfaden für Forschungsarbeit entwickeln für Studenten & Betreuer

Andreas Schmidt aus Wien am 16.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das sehr gespannte Abwarten auf die nun neu überarbeitete Auflage 2009 hat sich wirklich gelohnt. Am deutschsprachigen Buchmarkt gibt es nichts derart vergleichbares, welches einem Studierenden (und auch akademischen Betreuer eines Studenten ebengleich empfohlen) als essientielles Hilfsmittel zur Entwicklung einer Forschungsarbeit und dem Verfassen der entsprechend abzugebenden wissenschaftlichen Arbeit während dieses „spezifischen Arbeitsprozesses“ begleitet. Die diesbezüglichen Wissensdefizite („Knowhow“) im Studentenleben stellen oftmals große Schwierigkeiten dar und erschweren den erfolgreichen Studienabschluß, welches ich aus eigener Erfahrung ausführlich kennengelernt hatte. Dieser nun vorliegende, absolut notwendige methodische Orientierungsleitfaden erleichtert den Zugang einer – gerade am Anfang stehenden Forschung – beispielsweise beginnend bei der Erörterung der wissenschaftlichen Problemstellung, Literatursuche, Hypothesengenerierung, Untersuchungsplanung, Operationalisierung, Durchführung, Datenerhebung, grundsätzliche Anwendungen der Descriptivstatistik und Hypothesentestungen. Abschliessend folgt im Rahmen einer Arbeit die Diskussion, eine Interpretation der entstandenen Ergebnisse, kritische Betrachtung und Ausblick. Diese Punkte skizziert der Autor – dank aussergewöhnlich erfahrener akademischer Ausbildnertätigkeit (anders formuliert: er kennt aus Erfahrung die „Knackpunkte“ einer solchen Aufgabenstellung von Studenten)– besonders hilfreich dargestellt aus dem Augenwinkel für einen „Beginner“. Es wird der gesamte Ablauf einer Studienarbeit und sein technisch methodisch exakter „Sollvorgang“ beleuchtet. Beispielsweise wird auch die für jede Arbeit spezifisch zu entwickelnde Gliederung der Arbeit dem eifrigen Leser dieses Leitfadens sehr erleichtern. Es wurden in diesem Buch die unterschiedlichen Zitiersysteme (jeweils im Fliesstext und Literaturverzeichnis) neben dem Harvard System, Vancouver System (jetzt URM), International Comittee of Medical Journal Editors (ICMJE), American Psychological Association (APA) und der deutschen Gesellschaft der Psychologen (DGP), auf dem aktuellsten Stand befindlich, mitaufgenommen. Praktische schreibtechnische Tipps bezugnehmend auf Microsoft Word Formatierungen, Generierung der Inhaltsangabe, Paginierung (Seitenzahlbeschriftung), Zeichen, Zahlen und Tabellengestaltungsangaben, welche dem zeitgemässen Stand der EDV entspricht, sind dankenswerterweise ebenso enthalten. Man findet definitorische Bedingungen und dessen formale Anforderungen zur Seminararbeit, Diplomarbeit (Master), Dissertation und Beschreibung grundsätzlicher wissenschaftsmethodischer Grundelemente wie Variablen, Hypothesen, Theorien, (Test-) Gütekriterien, Untersuchungsstrategien, Experimente, Versuchsplan, Störvariablen, Hypothesenprüfung, Datengewinnung und Exposé – speziell für den „Anstart“ einer eigenen Forschung eines zukünftigen wissenschaftlichen Autors. Es wird dabei der Usus von der Planung von wissenschaftlichen Untersuchungen beginnend bei der Ersterarbeitung bishin zu Literaturstudium, Untersuchungsplanung, Abfassung des Theorieteiles, Auswertung und Diskussion dargestellt. Der Autor hat sich nach dem Doktorat auf dem Gebiet des Neurofeedback habilitiert für die gesamte Psychologie an der Fakultät für Psychologie (Universität Wien) und arbeitet am Institut für psychologische Grundlagenforschung, Institut für Knowledge and Business Engineering (Universität Wien) und ebenso am Center for Public Health (Medizinischen Universität Wien). Ich erlaube mir, dem Herrn Professor dafür vielmals zu danken, dass er hiermit sein reichliches Wissen löblichst „lehrberufen“, im nunmehr erhältlichen Schriftwerk bei dem Verlagsverbund facultas WUV UTB, an die junge Generation von Akademikern weitergibt.

Wichtiger Leitfaden für Forschungsarbeit entwickeln für Studenten & Betreuer

Andreas Schmidt aus Wien am 16.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das sehr gespannte Abwarten auf die nun neu überarbeitete Auflage 2009 hat sich wirklich gelohnt. Am deutschsprachigen Buchmarkt gibt es nichts derart vergleichbares, welches einem Studierenden (und auch akademischen Betreuer eines Studenten ebengleich empfohlen) als essientielles Hilfsmittel zur Entwicklung einer Forschungsarbeit und dem Verfassen der entsprechend abzugebenden wissenschaftlichen Arbeit während dieses „spezifischen Arbeitsprozesses“ begleitet. Die diesbezüglichen Wissensdefizite („Knowhow“) im Studentenleben stellen oftmals große Schwierigkeiten dar und erschweren den erfolgreichen Studienabschluß, welches ich aus eigener Erfahrung ausführlich kennengelernt hatte. Dieser nun vorliegende, absolut notwendige methodische Orientierungsleitfaden erleichtert den Zugang einer – gerade am Anfang stehenden Forschung – beispielsweise beginnend bei der Erörterung der wissenschaftlichen Problemstellung, Literatursuche, Hypothesengenerierung, Untersuchungsplanung, Operationalisierung, Durchführung, Datenerhebung, grundsätzliche Anwendungen der Descriptivstatistik und Hypothesentestungen. Abschliessend folgt im Rahmen einer Arbeit die Diskussion, eine Interpretation der entstandenen Ergebnisse, kritische Betrachtung und Ausblick. Diese Punkte skizziert der Autor – dank aussergewöhnlich erfahrener akademischer Ausbildnertätigkeit (anders formuliert: er kennt aus Erfahrung die „Knackpunkte“ einer solchen Aufgabenstellung von Studenten)– besonders hilfreich dargestellt aus dem Augenwinkel für einen „Beginner“. Es wird der gesamte Ablauf einer Studienarbeit und sein technisch methodisch exakter „Sollvorgang“ beleuchtet. Beispielsweise wird auch die für jede Arbeit spezifisch zu entwickelnde Gliederung der Arbeit dem eifrigen Leser dieses Leitfadens sehr erleichtern. Es wurden in diesem Buch die unterschiedlichen Zitiersysteme (jeweils im Fliesstext und Literaturverzeichnis) neben dem Harvard System, Vancouver System (jetzt URM), International Comittee of Medical Journal Editors (ICMJE), American Psychological Association (APA) und der deutschen Gesellschaft der Psychologen (DGP), auf dem aktuellsten Stand befindlich, mitaufgenommen. Praktische schreibtechnische Tipps bezugnehmend auf Microsoft Word Formatierungen, Generierung der Inhaltsangabe, Paginierung (Seitenzahlbeschriftung), Zeichen, Zahlen und Tabellengestaltungsangaben, welche dem zeitgemässen Stand der EDV entspricht, sind dankenswerterweise ebenso enthalten. Man findet definitorische Bedingungen und dessen formale Anforderungen zur Seminararbeit, Diplomarbeit (Master), Dissertation und Beschreibung grundsätzlicher wissenschaftsmethodischer Grundelemente wie Variablen, Hypothesen, Theorien, (Test-) Gütekriterien, Untersuchungsstrategien, Experimente, Versuchsplan, Störvariablen, Hypothesenprüfung, Datengewinnung und Exposé – speziell für den „Anstart“ einer eigenen Forschung eines zukünftigen wissenschaftlichen Autors. Es wird dabei der Usus von der Planung von wissenschaftlichen Untersuchungen beginnend bei der Ersterarbeitung bishin zu Literaturstudium, Untersuchungsplanung, Abfassung des Theorieteiles, Auswertung und Diskussion dargestellt. Der Autor hat sich nach dem Doktorat auf dem Gebiet des Neurofeedback habilitiert für die gesamte Psychologie an der Fakultät für Psychologie (Universität Wien) und arbeitet am Institut für psychologische Grundlagenforschung, Institut für Knowledge and Business Engineering (Universität Wien) und ebenso am Center for Public Health (Medizinischen Universität Wien). Ich erlaube mir, dem Herrn Professor dafür vielmals zu danken, dass er hiermit sein reichliches Wissen löblichst „lehrberufen“, im nunmehr erhältlichen Schriftwerk bei dem Verlagsverbund facultas WUV UTB, an die junge Generation von Akademikern weitergibt.

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Wissenschaftliches Arbeiten in Psychologie und Medizin

von Michael Trimmel

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  • 1 Zielsetzungen der Forschung 15

    1.1 Fragestellungen der Forschung (Probleme) 15

    1.1.1 Wissenslücken16

    1.1.2 Widersprüchliche Befunde.16

    1.1.3 Unerklärbare Fakten.16

    1.2 Kontext der Forschung 16

    1.2.1 Entdeckungszusammenhang 18

    1.2.2 Begründungszusammenhang19

    1.2.3 Verwertungszusammenhang 19

    1.3 Erkenntnistheoretischer Rahmen 19

    1.3.1 Prinzipien der Erkenntnisgewinnung 20

    1.3.2 Erkenntnisgewinnung durch Erfahrung 20

    1.3.3 Innere Widerspruchsfreiheit.20

    1.3.4 Objektivität.21

    1.3.5 Operationalisierung 21

    1.4 Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit 22

    1.4.1 Seminararbeit und Semesterarbeit 22

    1.4.2 Diplomarbeit (Masterarbeit) 23

    1.4.3 Dissertation 24

    1.4.4 Publikation 24

    2 Elemente der Forschung 25

    2.1 Variablen 25

    2.1.1 Stimulus-, Organismus- und Reaktionsvariable 25

    2.1.2 Mögliche Zusammenhänge von Variablen 26

    2.1.3 Abhängige und unabhängige Variablen 27

    2.1.4 Moderatorvariablen 27

    2.1.5 Störvariablen 27

    2.2 Hypothesen 28

    2.2.1 „Wahrheit“ von Hypothesen 28

    2.2.2 Typen von Hypothesen 28

    2.2.3 Mindestanforderungen an Hypothesen 29

    2.2.4 Forschungshypothesen 30

    2.2.5 Operationale Hypothesen (Operationalisierung) 34

    2.2.6 Statistische Hypothesen 34

    2.2.7 Präzision von Hypothesen 35

    2.3 Theorien 36

    2.3.1 „Wahrheit“ von Theorien 36

    2.3.2 Universalität von Theorien 38

    2.3.3 Vergänglichkeit von Theorien 38

    2.4 Konstrukte 38

    2.5 Modelle.39

    2.5.1 Modellbildung39

    2.5.2 Arten von Modellen 39

    2.5.3 Nutzwert von Modellen 43

    2.6 Paradigmen43

    2.7 Systeme.44

    2.8 Gesetze44

    3 Methoden empirischer Untersuchungen 45

    3.1 Gütekriterien empirischer Daten.45

    3.1.1 Objektivität.45

    3.1.2 Reliabilität 46

    3.1.3 Validität47

    3.2 Untersuchungsstrategien 50

    3.2.1 Erkundung von Hypothesen 51

    3.2.2 Beschreibende Untersuchungen 52

    3.2.3 Prüfende Untersuchungen 56

    3.2.4 Veränderungsprüfungen.59

    3.2.5 Zeitreihenanalysen 62

    3.2.6 Einzelfalluntersuchungen 62

    3.2.7 Epidemiologische Untersuchungen63

    3.2.8 Evaluationsforschung 64

    3.3 Arten von Experimenten 65

    3.3.1 Vom Vorexperiment zum Entscheidungsexperiment 65

    3.3.2 Experiment und Quasiexperiment 65

    3.3.3 Laborexperiment versus Feldexperiment 67

    3.4 Versuchspläne (Designs) 68

    3.4.1 Einfaktorielle Versuchspläne (Einfaktorielle Designs) 68

    3.4.2 Mehrfaktorielle Versuchspläne 70

    3.4.3 Versuchspläne mit Kontrollvariablen.71

    3.4.4 Multivariate Versuchspläne 72

    3.4.5 Messwiederholungspläne 72

    3.4.6 Untersuchungspläne für Einzelfälle 72

    3.4.7 Randomized controlled trial (RCT) 73

    3.5 Störvariablen 74

    3.5.1 Kontrolle der Versuchsleitereffekte 74

    3.5.2 Versuchspersoneneffekte 75

    3.5.3 Kontrollmöglichkeiten personenbezogener Störvariablen 76

    3.5.4 Untersuchungsbedingte Störvariablen 78

    3.5.5 Kontrollmöglichkeiten untersuchungsbedingter Störvariablen 78

    3.6 Anmerkungen zur Hypothesenprüfung 80

    3.6.1 Voraussetzungen 80

    3.6.2 Allgemeines zur Hypothesenprüfung 80

    3.6.3 Signifikanzniveaus 80

    3.6.4 Inhaltliche Bedeutung signifikanter Ergebnisse 81

    3.6.5 - und -Fehler 81

    3.6.6 Statistische und praktische Relevanz (Effektgröße) 81

    3.7 Methoden der Datengewinnung 81

    3.7.1 Messtheoretische Probleme 82

    3.7.2 Skalenniveaus von Variablen 82

    3.7.3 Skalierungen.83

    3.7.4 Beobachtungstechniken87

    3.7.5 Befragungen.88

    3.7.6 Tests.89

    3.7.7 Biochemische, physikalische und physiologische Messungen 90

    3.8 Evidenzbasierte Medizin (EbM; Evidence Based Medicine, EBM)91

    4 Planung und Durchführung empirischer Untersuchungen 92

    4.1 Schrittfolge und Zeitplanung 92

    4.2 Erarbeitung einer Forschungsidee.94

    4.2.1 Replikation von Untersuchungen 94

    4.2.2 Mitarbeit an größeren Forschungsvorhaben 95

    4.2.3 Hinweise zur Ideenfindung 95

    4.2.4 Tauglichkeitskriterien für Untersuchungsideen 97

    4.2.5 Forschungshypothese 100

    4.3 Literatursuche 101

    4.3.1 Wonach suchen? 102

    4.3.2 Literaturquellen 103

    4.3.3 Merkmale verschiedener Quellen 107

    4.3.4 Literaturzugriff 110

    4.4 Literaturstudium und Arbeitstitel 113

    4.4.1 Zweite Literatursuche 113

    4.4.2 Festlegung des Arbeitstitels 114

    4.4.3 Forschungshypothese 114

    4.5 Untersuchungsplanung 114

    4.5.1 Design 114

    4.5.2 Operationalisierung 115

    4.5.3 Auswahl der Stichprobe/Population 117

    4.5.4 Operationale Hypothese 117

    4.5.5 Planung der Auswertung 117

    4.5.6 Statistische Hypothesenformulierung 119

    4.5.7 Überlegungen zur Interpretation 119

    4.6 Exposé 119

    4.7 Abfassung des Theorieteiles 120

    4.8 Durchführung empirischer Untersuchungen120

    4.8.1 Untersuchungsräume 120

    4.8.2 Fragebogen und Testmaterial 120

    4.8.3 Anwerbung der Untersuchungsteilnehmer 120

    4.8.4 Datenerhebung 121

    4.9 Auswertung122

    4.9.1 Kodierung 122

    4.9.2 EDV-gerechte Datenspeicherung bzw Dokumentation 122

    4.9.3 Darstellung statistischer Ergebnisse 123

    4.9.4 Ergebnisdarstellung 123

    4.10 Verfassen der Diskussion123

    4.10.1 Interpretation 123

    4.10.2 Kritische Diskussion 124

    4.10.3 Ausblick und Relevanz 125

    4.11 Schriftliche Ausfertigung125

    4.11.1 Form 125

    4.11.2 Stilistische und sprachliche Anforderungen 125

    4.11.3 Anhang 126

    5 Dokumentation wissenschaftlicher Arbeiten 128

    5.1 Plagiarismus.128

    5.2 Formale Anforderungen.129

    5.2.1 Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen 130

    5.2.2 Seminararbeiten, Semesterarbeiten 133

    5.2.3 Manuskripte 134

    5.2.4 Camera-ready Manuskripte 139

    5.2.5 EDV-Version 139

    5.3 Schema wissenschaftlicher Arbeiten139

    5.3.1 Einleitung („Introduction“) 140

    5.3.2 Methode („Methods“) 141

    5.3.3 Ergebnisse („Results“) 143

    5.3.4 Diskussion („Discussion“) 144

    5.3.5 Zusammenfassung bzw Abstract 145

    5.3.6 Schlagworte 146

    5.3.7 Literaturverzeichnis 146

    5.4 Technische Hinweise 146

    5.4.1 Spezifische Anforderungen 146

    5.4.2 Papier 149

    5.4.3 Randgestaltung 149

    5.4.4 Schrift 150

    5.4.5 Zeilenabstand 151

    5.4.6 Formatvorlagen 152

    5.4.7 Paginierung 156

    5.4.8 Inhaltsverzeichnis 158

    5.4.9 Kursiv und Unterstreichungen 159

    5.4.10 Zahlen und Ziffern 159

    5.4.11 Sonderzeichen 160

    5.4.12 Abkürzungen 162

    5.4.13 Tabellen 163

    5.4.14 Abbildungen 165

    5.4.15 Fußnoten 170

    5.4.16 Interpunktion 171

    6 Richtlinien des Zitierens 172

    6.1 Zitiersysteme173

    6.1.1 Harvard System 173

    6.1.2 Vancouver System: Uniform Requirements for Manuscripts (URM) (ICMJE, 2007) 173

    6.1.3 Andere Zitiersysteme 174

    6.1.4 Sonstige Unterschiede 178

    6.2 Zitierung von Quellen im Text – APA/DGPs180

    6.3 Zitieren im Text – ICMJE (Vancouver) System.191

    6.4 Gestaltung des Literaturverzeichnisses.194

    6.4.1 Beiträge aus dem Internet 195

    6.4.2 Literaturverzeichnis – APA/DGPs 196

    6.4.3 Literaturverzeichnis – ICMJE (Vancouver) System 212

    6.4.4 Ordnungsfolge im Literaturverzeichnis 222

    7 Publikationshilfen 226

    7.1 Vor dem Abgeben der Arbeit – Checkliste 226

    7.1.1 Checkliste für Manuskripte 226

    7.1.2 Überprüfung der Darstellung methodischer Aspekte 228

    7.2 Review 233

    7.2.1 Einreichung eines Manuskripts mit Review- Verfahren 233

    7.2.2 Reviewer 234

    7.2.3 Vertraulichkeit 235

    7.2.4 Publikationsbias 235

    7.3 „Verdächtige“ Manuskripte 235

    7.4 Korrekturvorschriften 236

    7.5 Beispiele der Tabellengestaltung (Ergebnistabellen) 240

    7.6 Beispiele für Manuskripte 246

    8 Literaturverzeichnis 269

    9 Autorenverzeichnis 275

    10 Stichwortverzeichnis 277