Produktbild: Zukünftigkeit

Zukünftigkeit Die zeitgenössische Literatur und die Vergangenheit

48,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.05.2012

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

2,6/13/20,4 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1

Originaltitel

Futurity. Contemporary Literature and the Quest for the Past

Übersetzt von

Irmgard Hölscher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-54258-1

Beschreibung

Rezension

»Einsatz liefert für die moralisch-politische Verantwortung des Dichters eine erfrischend altmodische, also klassische Perspektive. Und die Übersetzung ins Deutsche von Hölscher ist ebenfalls zu loben.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.05.2012

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

2,6/13/20,4 cm

Gewicht

436 g

Auflage

1

Originaltitel

Futurity. Contemporary Literature and the Quest for the Past

Übersetzt von

Irmgard Hölscher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-54258-1

Herstelleradresse

Jüdischer Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Produktbild: Zukünftigkeit

  • Einleitung: Was ist Zukünftigkeit?



    Schreiben verweist auf das, was »offen, zukünftig, möglich« ist



    Zukünftigkeit



    Der riesenhafte Schatten, den die Zukünftigkeit auf die Gegenwart wirft



    Metapher, Thema und Handlung als Ursachen



    Prospektion oder die praktische Vergangenheit



    Grenzen



    Jenseits der symptomatischen Lesart



    Nach dem »Märchen von der Weltgeschichte«



    Über den »Totalausverkauf der Zukünftigkeit«



    »Die Einfügung des Menschen«



    Eine literarische Anthropologie des Zeitgenössischen



    Zwischen Rückblick und Vorschau



    Es geht um uns und unsere Zukunft – die Grass-Affäre von 2006



    Literatur, Expansion und Werden



    Symptomatisches Lesen und Moralismus



    Zu einer praktischen Vergangenheit



    Günter Grass: Nichts ist rein



    »Es war einmal« als unmittelbare Gegenwart: Die Blechtrommel



    »Doch selbst Seife wäscht nicht rein«: Hundejahre



    Die vererbte Schuld: Im Krebsgang



    Erinnerung als Versteckspiel: Beim Häuten der Zwiebel



    Alexander Kluge: Literatur als Orientierung



    »Worauf kann ich vertrauen  ? Wie kann ich mich schützen  ?«



    »Zu nichts mehr nütze«: Alexander Kluge, Der Luftangriff auf Halberstadt am 8. April 1945



    Zur Bedeutung der »Sorgen« in dunklen Zeiten: Alexander Kluge, »Heidegger auf der Krim«



    Literatur und die Fähigkeit zur Differenzierung



    Martin Walser: Imagination und Dissenskultur



    Widerstand gegen die Normen des öffentlichen Gedenkens: Martin Walser, Ein springender Brunnen



    Dissens



    »Ein gutes Gewissen ist keins«: die Walser-Bubis-Debatte neu betrachtet



    Die Vergangenheit als Gabe



    Eine neue Sprache für die Erinnerung



    »Keine Vergangenheit mehr  !« Hans-Ulrich Treichel, Der Verlorene und Menschenflug



    Die Gabe der Geschichte: Norbert Gstrein, Die englischen Jahre



    Der Vergangenheit neuen Sinn geben: Bernhard Schlink, Der Vorleser



    Über das Geben: Katharina Hacker, Eine Art Liebe, und W. G. Sebald, Austerlitz



    Die paradoxe Leistung



    Das Unausgesprochene



    Zeitschichten



    Das Ungesagte



    Staatstragende Literatur  ?



    Wächter über das Haus Israel



    Das Schweigen der Dörfer: S. Yishars frühe Kriegstexte



    Die große jüdische Seele: S. Yishar, »Chirbet Chisa«



    Die »Lastwagen der Verbannung«



    Ein wiederkehrendes Licht des Schreckens fällt auf die nackten Tatsachen unseres Daseins



    Falken über neuen Dörfern: S. Yishar, »Eine Geschichte, die noch nicht begonnen hat«



    Und dann, ganz plötzlich, ein Feuer: Abraham B. Jehoschuas »Angesichts der Wälder«



    Erkundung des Dunkels



    Den eigenen Namen nicht vergessen



    Tag des Gerichts



    Das Nachleben des verbrannten Waldes



    Die Fäden unserer Geschichte: Das »Unausgesprochene« in der neuen israelischen Prosa



    Tor oder Abgrund  ? Amos Oz, Eine Geschichte von Liebe und Finsternis



    Um uns daran zu erinnern, was war. Um das Unrecht wiedergutzumachen: Yitzhak Laor, Ecce homo, Daniella Carmi, Einen Elefanten befreien, Eshkol Nevo, Vier Häuser und eine Sehnsucht und Alon Hilu, Das Haus der Rajanis



    Ein vorläufiger Ort der Hoffnung: Michal Govrin, Hevzekim [Snapshots]



    Die Vergangenheit nach dem Ende der Geschichte



    Lügnerische Zeit



    Der Weg nach vorn



    Hannah Arendt: Narrativ und Handeln



    Das Gespenst einer ungewissen Welt



    Von ganz unten anfangen



    Das Anhalten der Zeit: W. G. Sebalds Austerlitz



    Das Schauspiel der Geschichte



    Was darunter liegt



    Dinge, die man nie erwartet hätte



    Handlen, Anfangen



    Die unheilvolle Eigenschaft namens Utopia: Ian McEwan, Schwarze Hunde



    Feste und weniger feste Ansichten: J. M. Coetzee, Tagebuch eines schlimmen Jahres



    Die Schwierigkeit, »auf dieser Welt Gutes zu tun«: Kazuo Ishiguro, Als wir Waisen waren



    Der Schrecken des Unvorhergesehenen



    Was die Geschichtswissenschaft verbirgt: Philip Roth, Verschwörung gegen Amerika



    Die Multivalenz der Wirklichkeit: Paul Auster, Mann im Dunkel, und Alexander Kluge, Tür an Tür mit einem anderen Leben



    Auf der Straße: Die unwahrscheinliche Zukunft



    Das tote Kind oder das drohende Ende der Natalität



    Das Ende der Menschheit: Paul Auster, Nacht des Orakels



    Den Opfern des Zermalmungsprozesses wieder ein Gesicht geben



    Was nicht zurückgeholt werden kann: Cormac McCarthy, Die Straße



    Über die Möglichkeit, »Dinge in der Zukunft geschehen zu lassen«



    Coda: Eine Hermeneutik der Zukünftigkeit