Zusammenhang zwischen Überkonfidenz und Beförderung
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Sprache:Deutsch
30,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.11.2011
Verlag
Cuvillier, ESeitenzahl
198
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,1 cm
Gewicht
264 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86955-940-7
Eine typischerweise in hierarchisch gegliederten Unternehmen regelmässig vorkommende Situation stellt die Beförderung dar. Beförderungen könnten einerseits sowohl als Auslöser für Überkonfidenz in Frage kommen als auch andererseits könnten Beförderungsentscheidungen selbst durch die Überkonfidenz der Beförderungskandidaten beeinflusst werden.
Die Frage, ob Beförderungen das Ausmass der Überkonfidenz der Beförderten verändern, wurde bislang weder theoretisch noch empirisch untersucht. Ob überkonfidente Kandidaten eher befördert werden, wurde bislang ausschliesslich theoretisch – und zu sich widersprechenden Hypothesen führend – analysiert. Die Dissertation von Frau Aulich schliesst die bestehenden Forschungslücken, indem sie sich mit dem Zusammenhang zwischen den Konstrukten Überkonfidenz und Beförderung beschäftigt. Dabei wird der Zusammenhang zwischen den beiden Konstrukten aus zwei Wirkungsrichtungen betrachtet: In der ersten Teilstudie der Dissertation ist es das Ziel herauszufinden, ob sich die Überkonfidenz von Beförderungskandidaten auf ihre Beförderungschancen auswirkt. In den anderen beiden Teilstudien stehen die Auswirkungen von Beförderungsentscheidungen bzw. von dem Ereignis einer Beförderung auf die Überkonfidenz der Betroffenen im Fokus.
Das methodische Vorgehen ist durch das Zusammenspiel aus theoretischer und empirischer Analyse gekennzeichnet. Jede Fragestellung der drei Teilstudien wird in einem ersten Schritt theoretisch analysiert. Aus dieser Analyse werden Hypothesen abgeleitet, die anschliessend empirisch überprüft werden. Die theoretischen Analysen sind durch Multidisziplinarität gekennzeichnet. So werden neben ökonomischen Theorien auch psychologische und soziologische Ansätze sowie Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit einbezogen. Die empirischen Analysen basieren auf einer Primärdatenerhebung. Als empirisches Analyseinstrument wurde ein Längsschnitt-Feldexperiment herangezogen.
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