Ich-Fotografie Modalität der Kommunikation in Japan seit den 1990er Jahren
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- Deutsch ausgewählt
19,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.02.2013
Abbildungen
teilweise farbige Abbildungen
Verlag
Kulturverlag Kadmos BerlinSeitenzahl
172
Maße (L/B/H)
23,1/15,4/1,5 cm
Gewicht
282 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86599-163-8
Im visuellen Trend der Ich-Fotografie handelt es sich nicht in der ersten Linie um eine Botschaft, sondern darum, auf der Grundlage von visuell erzeugten Schwebezuständen eine kommunikative Situation zu schaffen – eine Situation, in der die Positionen von Fotograf, Publikum und Objekt grundsätzlich austauschbar sind. Insofern ist die Ich-Fotografie als Modalität der Kommunikation zu verstehen.
Das Ziel dieses Aufsatzes ist es, anhand dieser für Japan spezifischen Ich-Fotografien zu erörtern, auf welche Weise man die fotografischen Produktion und die Rolle der Fotografie in Japan darstellen kann, ohne auf ein Bild des exotischen Japan zurückzugreifen. Bei der Untersuchung werden vielmehr Aspekte und Charakteristika herausgearbeitet, in die das Medium Fotografie im Kontext der visuellen Kultur Japans eingebettet ist bzw. eingebettet wurde. Darüber hinaus ist zu erörtern, aus welchen Gründen die Ich-Fotografie vor allem in Japan eine so große Wirkung erzielen konnte, dass sie in den 1990er Jahren zu einem regelrechten Foto-Boom führte, und wie sie sich konkret im Kontext der japanischen visuellen Kultur entfaltete.
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