Die Liudolfinger in Thüringen im ausgehenden 9. und beginnenden 10. Jahrhundert Machtpolitische Verschiebungen mit Blick auf das Kloster Hersfeld und die Babenberger Fehde
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-15199-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Reichsabtei Hersfeld und das Königtum im Früh- und Hochmittelalter, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Eine sehr gute Arbeit, die den Rücktritt Ottos vom Hersfelder Laienabbatiat in überzeugender Weise in den historischen Gesamtkontext einordnet. , Abstract: 1. EinleitungAm 5. Oktober 908 wurde von König Ludwig IV. dem Kind in Tribur ein Diplomausgestellt, welches weitreichende Folgen nach sich ziehen sollte und gleichfalls aufeine tiefgehende Vorgeschichte schließen lässt.1 Hierin verzichtete der LiudolfingerOtto der Erlauchte auf sein Laienabbatiat des Reichsklosters Hersfeld und desweiterenauf den Anspruch, dass Mitglieder seiner Familie zukünftig dieses Amt einnehmendürften. Die Urkunde erwähnt außerdem den Erzbischof Hatto von Mainz als Intervenientenund den Konradiner Konrad den Jüngeren als Graf im Hessengau, wo sichbesagtes Kloster befinde - also in direkter Nachbarschaft zu Thüringen und den dortbefindlichen Besitzungen Hersfelds. Als Laienabt hatte Otto, als einer der führendenSachsen und Graf im nordthüringischen Eichsfeld2 sowie in Südthüringen3, Zugriff aufdiese Güter und gab mit dem Verzicht auf sein Amt die Möglichkeit auf, seinen territorialenMachtbereich im thüringischen Land und seine Stellung im ostfränkischenReich zu festigen beziehungsweise zu halten. Dies lässt vermuten, dass auch Hatto undKonrad nicht umsonst in der Urkunde genannt wurden.Auf der Suche nach den geschichtlichen Hintergründen sowie den Interessen der beteiligtenParteien im Ränkespiel um die Vormacht als "secundus ad rege"4 kam trotzder allgemein schlechten Quellenlage zu dieser Zeit immer wieder die Bedeutung desthüringischen Raumes zum Tragen. Hierauf soll, in Bezug auf die konkurrierendenAdelsfamilien im Allgemeinen und die Liudolfinger im Besonderen, eingegangen unddabei die Rolle des Laienabbatiats Ottos geklärt werden....
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