Produktbild: The Sound of Distinction

The Sound of Distinction Phonogeräte in der Bundesrepublik Deutschland (1957-1973). Eine Objektgeschichte

49,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2012

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

518

Maße (L/B/H)

24,6/17,6/4,3 cm

Gewicht

1080 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-2901-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2012

Verlag

Tectum Wissenschaftsverlag

Seitenzahl

518

Maße (L/B/H)

24,6/17,6/4,3 cm

Gewicht

1080 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8288-2901-5

Herstelleradresse

Tectum Wissenschaftsverlag
Waldseestr. 3-5
76530 Baden-Baden
Deutschland
Email: Vertrieb@nomos.de
Url: www.nomos.de
Telephone: +49 7221 2104260

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  • Produktbild: The Sound of Distinction
  • A Einleitung
    I Thesen und Ziele
    II Forschungsstand
    III Theoretische Anleihen und Methode
    III.1 Eine historische Betrachtung der Phonogeräte-Dispositive
    III.2 Sozial konstruierte Artefakte. Social Construction of Technology, user configurations, scripts und user designs
    III.3 Bedeutungsreiche und gezähmte Artefakte. Kulturgeschichte der Dinge, material culture studies, cultural studies und Domestication
    IV Aufbau und Darstellungsperspektiven der Arbeit
    IV.1 Objekte. Möglichkeiten und Widerständigkeiten, Technik, Design und Choreografie der Nutzung
    IV.2 Vermarktung. Inszenierung von Zielgruppen und Hörsituationen
    IV.3 Diskussion. Warentester, HiFi-Experten und Konsumentenmagazine als Wegbereiter und Kritiker der Geräteentwicklung
    IV.4 Aneignungen. Objekte der Abgrenzung und Distinktion
    V Quellen
    V.1 Objekte
    V.2 Hersteller und Händler
    V.3 Kritiker und Nutzer
    B Die "langen Sechzigerjahre" in der Bundesrepublik: Lebens-, Konsum- und Medienwelten im Umbruch
    I Einführung in bewegte Zeiten
    II Auf dem Weg in eine ausdifferenzierte Konsumgesellschaft
    III Familiäre Häuslichkeit zwischen traditionellem Hochglanz und modernem Wohndesign
    IV Die Ausbildung eines vielseitigen massenmedialen Ensembles
    C Phonogeräte als Zentrum der privaten Lebenswelt I Der Musikschrank – Prunkstück deutscher Wohlstandshäuslichkeit
    I.1 Tonmöbel in allen Formen, Farben, Hölzern und Preislagen
    I.1.1 Die bescheidene Phonokommode verliert gegen den prächtigen Musikschrank
    I.1.2 Der Phonoschrank als "kleiner Bruder" des Musikschranks
    I.1.3 Ein Rundum-Paket für den Musikgenuss – der Musikschrank Arabella
    I.2 Dem Käufer geht es "um Farbe, Form und Klang". Die Vermarktung der Tonmöbel
    I.2.1 Musikmöbel als Schmuckstück des kultivierten Heims
    I.2.2 Das heimische Konzert auf Knopfdruck
    I.3 Möbeldesign und Klangqualität im Wettstreit
    I.3.1 Musikmöbel vereinen wohnliche Form und guten Klang
    I.3.2 "Der angeberische Musikschrank" – Kritik am Möbeldesign auf Kosten des Klangs
    I.4 Die Aneignung der Musikschränke: Vom "Heiligtum der Wohnung" zum altmodischen Apparat
    I.4.1 Erinnerungen an den Musik-Altar
    I.4.2 Der Musikschrank wird ausgemustert
    II Stereofonie und High Fidelity – Technik und Sound als Antrieb der Ausdifferenzierung und Merkmal der Abgrenzung
    II.1 Stereo-Klang von Schallplatte und Tonband. Lautstarke Vermarktung, leise Verbraucher und hörbare Kritik
    II.1.1 Stereo und HiFi – Das neue Klangwunder
    II.1.2 Von Stereo überrumpelt – der verwirrte Verbraucher wartet ab
    II.1.3 Kritik an leeren Versprechen zu überhöhten Preisen
    II.2 Der Stereo-Rundfunk und die HiFi-Norm führen zum Erfolg
    II.2.1 Besser spät als nie – Das Radio macht die Stereofonie bekannt
    II.2.2 Die HiFi-Norm bietet Orientierung
    II.2.3 Stereo und HiFi ziehen immer mehr Nutzer in ihren Bann
    III Der Musikschrank zerfällt in seine Bausteine: Die Stereoanlage als perfekte Lösung für Auge und Ohr
    III.1 Flexible Alternativen machen dem Musikschrank Konkurrenz
    III.1.1 Individuelle Bausteinanlagen
    III.1.2 Die Steuertruhe als Hybrid – eine Übergangslösung für den Musikschrankliebhaber
    III.2 Das Ziel der Produzenten: Eine Stereoanlage in jedem Haus
    III.2.1 Technik und Design nach Wunsch
    III.2.2 Bedienungsfreundliche und bezahlbare Stereoanlagen für jedermann
    III.3 HiFi-Enthusiasten als Vorreiter der gestiegenen Anforderungen an Sound und Design
    III.3.1 Wahre Musik- und Technikliebhaber verlangen HiFi-Stereoanlagen
    III.3.2 Das Stereoanlagen-Fieber greift um sich
    III.4 Basteln, Stückeln und Sparen als Wege zu den begehrten Stereoanla gen – die Nutzerperspektive
    IV Zwischenfazit: Umbruch im Wohnzimmer
    D Einzelgeräte entflechten die familiäre Hörgemeinschaft und ermöglichen allgegenwärtigen Musikkonsum Der Plattenspieler erobert neue Hörräume und gewinnt treue Anhänger
    I.1 Flexible und günstige Geräte erfüllen neue Wünsche
    I.1.1 Koffergeräte machen die Schallplatte mobil
    I.1.2 Günstige und moderne Heimgeräte für neue Nutzer
    I.2 Inszenierte Nutzerfreuden: Was die Hersteller versprechen
    I.2.1 Musik und Freude überall und jederzeit
    I.2.2 Plattenspieler für dynamische junge Leute
    I.2.3 Modische Plattenspieler liefern nach wenigen Handgriffen eine erstaunliche Klangfülle
    I.3 Schallplattenmusik und junge Käufer setzen neue Trends auf dem Plattenspielermarkt
    I.3.1 Die Schallplatten geben den Ton an
    I.3.2 Die kaufkräftige junge Zielgruppe spaltet den Markt
    I.4 Abgrenzen und Dazugehören – Jugendliche Bedeutungszuschreibungen an den Plattenspieler
    I.4.1 Teens und Twens als mächtige Trendsetter
    I.4.2 Plattenspieler als Ausdruck der Abgrenzung, Zugehörigkeit und Distinktion
    I.5 Zwischenfazit: Durch Mobilisierung zur selbstbestimmten Hörgemeinschaft – Das Plattenspieler-Dispositiv
    II Das Tonbandgerät als Instrument kreativer Intermedialität
    II.1 Das Gerät der unbegrenzten Möglichkeiten
    II.2 Die Elite: Tonbandamateure als Kritiker der Geräteentwicklung und Zugpferde des Umsatzes
    II.2.1 Das Selbstverständnis der Tonbandfreunde – die technische Elite
    II.2.2 Das Magnetophon 77 – komplexe Technik für den Tonbandfreund
    II.2.3 Tonbandamateure und Industrie im Gespräch
    II.2.4 Tonbandeln als schöpferische Freizeitgestaltung – Die kreativen Klangwelten der Amateure
    II.3 Die Mehrheit: Hitjäger bannen Musik auf Band
    II.3.1 Die Plattenindustrie diskutiert den Tonraub der Laien
    II.3.2 Hitparade statt Hörspiele – Die intermedialen Musikwelten der Jugend
    II.4 Zwischenfazit: Das Tonbandgerät – Die Kreativität behauptet sich
    III Der Kassettenrekorder vereint unbeschwerte Mobilität und unkomplizierte Intermedialität
    III.1 Fast Forward: Kassetten-Nostalgie im Jahr 2003
    III.2 Rewind: Der Philips Taschen-Recorder 3300 von 1963
    II.3 Pause – Ein Blick auf Kassette und Abspielgerät
    III.3.1 Die "Rangelei der Systeme" und der Sieg des Compact Cassetten-Standards
    III.3.2 Das Telefunken magnetophon cc alpha von 1969
    III.4 Play – Soundtrack of Success: Die Aushandlung eines erfolgreichen Kassettenrekorder-Dispositivs
    III.4.1 Seite A – On Tour: Kassettenrekorder machen mobil
    III.4.2 Seite B – Easy listening and recording: Intermedialität leicht gemacht
    III.5 Stop & Eject – Zwischenfazit: Zielgruppengerechte Intermedialität
    E Fazit I Raum- und Tonkultur 1956 und 1973
    II Eine Objektgeschichte der Ausdifferenzierung und Abgrenzung
    III Ergebnisse der historischen Betrachtung der Phonogeräte-Dispositive
    III.1 Dispositive Schwerpunkte
    III.2 Massenmediale Nischen und Koexistenz
    III.3 Dispositiver Wandel – unverändertes Werbevokabular
    III.4 Beharrungskräfte, Hybride und Stabilisierung
    III.5 Etappen des Wandels
    III.6 Phonogeräte als Kristallisationspunkt neuer Gemeinschaften
    Quellen- und Literaturverzeichnis
    Abbildungs- und Tabellenverzeichnis