Die Unmöglichkeit weiblicher Selbstbestimmung G.E. Lessing: Miß Sara Sampson / Emilia Galotti
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.04.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-16845-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Lessing-Zeit ist eine kurze Phase der Balance: Ratio und Empfindung in beiden Waagschalen stehen auf gleicher Höhe, man versucht, beiden ihr Recht zu geben und zwischen ihnen zu vermitteln." Diese gegensätzlichen Bewusstseinskategorien finden sich nicht nur in Lessings bürgerlichen Trauerspielen Emilia Galotti und Miß Sara Sampson, sondern auch innerhalb der Titelheldinnen dieser Dramen selbst. Im Verlauf der Handlung zeigt sich, dass sowohl Sara als auch Emilia zum einen Züge der in den Grundgedanken der Aufklärung so propagierten Vernunft, zum anderen eine nicht unerhebliche Sinnlichkeit besitzen. Eines der Ziele dieser Arbeit wird also sein, zu klären, inwieweit eine Interdependenz von Sinnlichkeit und Ratio möglich ist und in den Dramen vorgeführt wird.Ein großes Augenmerk liegt dabei auf der Modellierung der Familie. Beide Dramen führen das Bild der patriarchalisch geführten Familie vor, das jedoch in unterschiedlicher Weise gebrochen wird. Die Krisen, denen sich die Titelfiguren ausgesetzt sehen, entspringen dem "Tochter-Sein [...] - Krisen, die sich aus der Veränderung von der Vergangenheit zur Gegenwart ergeben -, Probleme, die durch das Eindringen außenstehender Personen in die jeweilige Familie hineingetragen werden."Lessing will offensichtlich ästhetische, emotionale und moralische Wirkung verknüpfen , wobei sein Akzent jedoch stark auf der emotionalen Verwirrung seiner Charaktere liegt und Gründe für tragische Fehlhandlungen in der charakterlichen Disposition der dramatis personae gesucht werden. Dabei stellt sich die Frage, ob es Lessing im Hinblick auf das Thema der Sinnlichkeit um eine Rehabilitation oder den Verlust der Sinnlichkeit geht, oder ob er vielmehr vorführt, dass Sinnlichkeit nicht aus dem Leben ausgeschlossen werden kann und darf.Ausgehend von der Modellierung der Familie und dem Einfluss des Gefühls und der Sinnlichkeit auf die Rationalität des aufgeklärten Bürgertums soll untersucht werden, ob und inwieweit die Protagonistinnen Sara und Emilia fähig sind, ein eigenständiges Leben zu führen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice