Polyzentrale Stadtregionen - Die Region als planerischer Handlungsraum 14. Junges Forum der ARL 22. bis 24. Juni 2011 in Dortmund
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- Deutsch ausgewählt
25,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.05.2012
Herausgeber
Anna Growe + weitereVerlag
ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-GemeinschaftSeitenzahl
271
Maße (L/B/H)
29,7/21/1,6 cm
Gewicht
734 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-88838-376-2
Raumwissenschaften. Oft verstanden als Alternative oder Gegenentwurf zur monozentrischen
Metropole, meint der Begriff zunächst nicht mehr und nicht weniger als städtische
Verflechtungen auf regionaler Maßstabsebene. Aus wissenschaftlich-analytischer Perspektive
werden solche Verflechtungen aufgedeckt, es werden Regionen abgegrenzt,
Metropolfunktionen zugeordnet und nationale und internationale Rankings aufgestellt.
Aus planerisch-konzeptioneller Perspektive wird über geeignete Steuerungsformen sowie
institutionelle und finanzielle Ausstattung diskutiert.
Gründe, weshalb die Region – verstanden als räumliche Ebene unterhalb des Landes
und oberhalb der kommunalen Ebene – an Bedeutung gewinnt, gibt es viele. Immer
wieder werden jedoch zwei Entwicklungen genannt, die ein verstärktes Handeln auf regionaler
Ebene notwendig werden lassen, weil die Probleme auf kommunaler Ebene
nicht (mehr) gelöst werden können: die Folgen des demographischen Wandels und des
Klimawandels. Aktuelle Diskussionen zu Schrumpfung und Daseinsvorsorge, zu Klimaschutz
und Klimaanpassung, zu Energieversorgung und Energiesicherheit und zum
Standortwettbewerb um Einwohner, Unternehmen und „kluge Köpfe“ lassen sich unter
den beiden zentralen Herausforderungen der Raumplanung zusammenfassen. Lösungsstrategien
zur Bewältigung der Probleme werden mehr und mehr auf regionaler Ebene
entwickelt, wodurch der Region als planerischem Handlungsraum eine immer stärkere
Bedeutung zukommt.
Die Tagung des Jungen Forums vom 22. bis 24. Juni 2011 in Dortmund widmete sich
der Region als polyzentralem Handlungsraum. In vier Arbeitsgruppen wurden Möglichkeiten
und Grenzen der regionalen Problemlösungskompetenz aus unterschiedlichen
Perspektiven beleuchtet, um schließlich übergreifende Schlussfolgerungen für planerisches
Handeln auf regionaler Ebene zu ziehen.
Über 50 Mitglieder des Jungen Forums haben die dreitägige Veranstaltung in Dortmund
besucht. Die Ergebnisse der Tagung sind in diesem Arbeitsbericht der ARL zusammengefasst
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