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The Sound Of Music-Live

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Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Alive Ag

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Salzburger Landestheater Cast

Erscheinungsdatum

01.06.2012

EAN

9120006683364

Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Alive Ag

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Salzburger Landestheater Cast

Erscheinungsdatum

01.06.2012

EAN

9120006683364

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: info@mfp.de

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Ingbert Edenhofer

Thalia Mayersche Bottrop

Zum Portrait

3/5

Mit sehr viel Luft nach oben

Bewertet: Musik (CD)

"The Sound of Music" ist schwierig zu verkaufen. Mit dem Focus auf die vielen Kinder sowie der Alpenromantik kann es schnell zum Kitsch verkommen - und wenn man bedenkt, dass es um Nazi-Widerstand geht, ist das eigentlich nicht der Weg, den man einschlagen möchte. Das Musical war am Broadway ein großer Erfolg mit Mary Martin in der Hauptrolle der Maria von Trapp, wurde aber wirklich ikonisch mit Julie Andrews in der Verfilmung. Ich bin kein riesiger Fan von Andrews, aber sie trägt den Film mit ihrer resoluten und gleichzeitig liebenswerten Art. Hier ist es nun Wietske van Tongeren, die in die großen Fußstapfen tritt, und sie schlägt sich sehr ordentlich. Fraglos ist sie das Highlight der Aufnahme, bekommt aber auch wenig Konkurrenz. Klar, Uwe Kröger als Georg von Trapp ist in der Musicalwelt der größere Name. Aber er war immer mehr Sänger als Schauspieler. Stimmlich ist er hier nicht so ganz auf der Höhe, sodass "Edelweiß" verpufft. Generell scheiden sich an der Nummer die Geister - manche sind überrascht, wenn sie erfahren, dass es nicht die österreichische Nationalhymne ist, andere halten es für bloßen Kitsch, aber im Film nutzt Christopher Plummer das für einen ehrlichen emotionalen Moment - das passiert hier nicht. Die Neuübersetzung von Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder ist auch nicht auf dem Niveau, das man von den beiden aus ihren jeweils eigenen Musicals kennt, sodass sie sich nicht als besser erweist als die mindestens zwei Übersetzungen, die es schon gab. Und damit ist es schon etwas schade, dass die Produktion, die die Musical-Version der von Trapp-Geschichte nach Salzburg brachte, doch ziemlich eindruckslos verpufft. (Wenn man genau hinschaut, muss man allerdings einräumen, dass es vor dieser Produktion schon eine Version des Salzburger Marionettentheaters gab, die zauberhaft ist. Wer also nach Salzburg reist und die Möglichkeit hat, statt dessen die Marionetten-Version zu sehen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!)
  • Ingbert Edenhofer
  • Buchhändler/-in

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3/5

Mit sehr viel Luft nach oben

Bewertet: Musik (CD)

"The Sound of Music" ist schwierig zu verkaufen. Mit dem Focus auf die vielen Kinder sowie der Alpenromantik kann es schnell zum Kitsch verkommen - und wenn man bedenkt, dass es um Nazi-Widerstand geht, ist das eigentlich nicht der Weg, den man einschlagen möchte. Das Musical war am Broadway ein großer Erfolg mit Mary Martin in der Hauptrolle der Maria von Trapp, wurde aber wirklich ikonisch mit Julie Andrews in der Verfilmung. Ich bin kein riesiger Fan von Andrews, aber sie trägt den Film mit ihrer resoluten und gleichzeitig liebenswerten Art. Hier ist es nun Wietske van Tongeren, die in die großen Fußstapfen tritt, und sie schlägt sich sehr ordentlich. Fraglos ist sie das Highlight der Aufnahme, bekommt aber auch wenig Konkurrenz. Klar, Uwe Kröger als Georg von Trapp ist in der Musicalwelt der größere Name. Aber er war immer mehr Sänger als Schauspieler. Stimmlich ist er hier nicht so ganz auf der Höhe, sodass "Edelweiß" verpufft. Generell scheiden sich an der Nummer die Geister - manche sind überrascht, wenn sie erfahren, dass es nicht die österreichische Nationalhymne ist, andere halten es für bloßen Kitsch, aber im Film nutzt Christopher Plummer das für einen ehrlichen emotionalen Moment - das passiert hier nicht. Die Neuübersetzung von Heiko Wohlgemuth und Kevin Schroeder ist auch nicht auf dem Niveau, das man von den beiden aus ihren jeweils eigenen Musicals kennt, sodass sie sich nicht als besser erweist als die mindestens zwei Übersetzungen, die es schon gab. Und damit ist es schon etwas schade, dass die Produktion, die die Musical-Version der von Trapp-Geschichte nach Salzburg brachte, doch ziemlich eindruckslos verpufft. (Wenn man genau hinschaut, muss man allerdings einräumen, dass es vor dieser Produktion schon eine Version des Salzburger Marionettentheaters gab, die zauberhaft ist. Wer also nach Salzburg reist und die Möglichkeit hat, statt dessen die Marionetten-Version zu sehen, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!)

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