Auf Geoffrey Oryema bin ich bei einem Vortrag von Michael Martin (Die Wüsten Afrikas) aufmerksam geworden. Den entspannten Afro-Sound, der sofort Sehnsucht nach Afrika weckt, wollte ich unbedingt haben. Neben den zwei Liedern, die mich als Hintergrundmusik bei der Diashow begeistert haben (Land of Anaka, Makambo), gefallen mir auch die anderen Songs durchwegs sehr gut. Oryema greift zwar auch auf traditionelle Instrumente zurück, aber in den größtenteils traurigen Folk-Balladen sind durchaus auch die Einflüsse westlicher Popmusik zu finden (Oryema stammt aus Uganda, lebt aber seit langem in Paris). Das musikalische Arrangement ist meist minimalistisch und die Songs konzentrieren sich ganz auf seine großartige, charismatische Stimme. Kann man immer wieder anhören.
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