Französische Sprachenpolitik in der Neuzeit Ein Beitrag zur Formierung der Nation?
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-21374-1
(Es ist verboten auf den Boden zu spucken und bretonisch zu sprechen.)
Dieser Satz ist einigen Menschen noch heute in schmerzhafter Erinnerung. Sie wurden für ihre Muttersprache gedemütigt, lächerlich gemacht und hart bestraft.
Über mehrere Jahrhunderte versuchten französische Politiker die zahlreichen angestammten Regionalsprachen Frankreichs auszulöschen, um das Französische im ganzen Land zu verankern. Französisch galt als das Fundament der Nation, alle anderen in Frankreich gesprochenen Sprachen standen hingegen für die Zersplitterung der Republik. Noch bis vor kurzem wurden die Regionalsprachen durch sprachenpolitische Maßnahmen im Namen der unteilbaren Grande Nation unterdrückt; erst vor einigen Jahren hat ein Umdenken stattgefunden.
Ich werde in dieser Arbeit zunächst einen geschichtlichen Abriss über die französische Sprachenpolitik geben, dann im einzelnen die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Regionalsprachen darlegen sowie deren heutige Lage aufzeigen und am Schluss die Bedeutung der neuzeitlichen Sprachenpolitik für den französischen Staat untersuchen.
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