Ein Einblick in "Betrachtungen über die Technik" von José Ortega y Gasset (1933) Abstecher in die Untergründe der Technik - Das heutige Verhältnis zwischen Mensch und Technik - Der antike Techniker
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-22261-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Philosophie der Technik, Sprache: Deutsch, Abstract: OyGs technikphilosophischer Ansatz ist, da geprägt von Lebensphilosophie und Existenzialismus, zutiefst anthropologisch. Dass "der Mensch Technik macht"(), liegt zutiefst in seiner Existenz begründet. Geworfen in die Welt der Dinge, die einfach sind, was sie sind, ist der Mensch das, was er noch nicht ist, sein Anspruch und sein Entwurf. Der Mensch hat die Fähigkeit, die Welt aktiv zu gestalten.Vom Tier unterscheidet er sich u.a. darin, dass nicht er sich der Natur anpassen muss,sondern dass er selbst die Natur seinen Bedürfnissen entsprechend gestalten kann und muss. Dieses gestalterische Eingreifen in die Natur und damit die Herstellungseiner selbst ist damit untrennbar mit der Technik verbunden.Entsprechend der Entwicklung des Menschen, der Erweiterung seines Horizontes,entwickelt sich auch die Technik. Im Gegensatz zum Tier hat der Mensch aber nicht nur den Drang zum Überleben, sondern auch den Wunsch nach Wohlleben.Er unterscheidet die Welt und ihre Dinge nach den Kriterien der Bequemlichkeitoder der Beschwernis hinsichtlich seiner Lebensführung. Seine Wünsche ändern sich daher qualitativ und quantitativ, insbesondere seit der Zeit der Aufklärung, seit der der Menschimmer weniger bereit ist, Vorgefundenes einfach als gottgegeben und unveränderbar hinzunehmen.Da die Entwicklung der Technik, insbesondere durch das Enstehen des Ingenieur- und Erfinderwesens, immer mehr Wünsche zu erfüllen hilft, kommt es zu einer regelrechten "Wunschkrise" - der Mensch weiss gar nicht mehr, was er sich noch alles wünschen soll. Diese Analyse der Welt, zumindest des industrialisierten Bereichs, die OyG bereits 1933 vorgenommen hat, erweist sich auch heute noch, rund 80 Jahre später als präzise und zutreffend. Deutlich wird dies u.a. in der explosionsartigen Ausbreitung,die die Werbung für Konsumgüter, die niemand wirklich braucht, und die deshalb beworben werden müssen, in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfahren hat.OyG hat aber auch die Gefahren, die die fortlaufende Technisierung bringt, klar erkannt und formuliert : der Mensch wird mehr und mehr von Technik abhängig, er wird zum reinen Maschinenhelfer ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice