Fair Value Accounting und Finanzkrise: Wenn Bankbilanzierungen zur Gefahr werden
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
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Verlag:Bachelor + Master Publishing
- GRIN 19,95 €
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24,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.08.2012
Abbildungen
mit 6 Abbildungen
Verlag
Bachelor + Master PublishingSeitenzahl
48
Maße (L/B/H)
22/15,5/0,4 cm
Gewicht
85 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86341-277-7
Der Ausbruch der Krise 2008 wurde durch die Pleite der amerikanischen Bank Lehmann Brothers markiert.
Von da an waren nicht nur die Banken daran interessiert, Ursachen und rasche Lösungen zu finden, sondern auch die breite Öffentlichkeit.
Im Rampenlicht stand dabei die Bilanzierung von Banken und in diesem Sinne das Bewerten von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert - kurz dem Fair Value Accounting.
Welche Implikationen diese Rechungslegungsvorschrift auf die Bilanzierung der Finanzinstrumente bei Finanzinstituten hat und vor allem wie dies mit der Finanzkrise zusammenhängt, war dabei eine wichtige Fragestellung.
Durch die internationale Ausrichtung der großen Banken wurde das International Accounting Standards Board mit den von ihm festgelegten International Accounting Standards zum reglementierenden Institut. Da das Board den Fair Value als Bewertungsmaßstab für bestimmte Kategorien von Finanzinstrumenten heranzieht, wurde von ihm erwartet, das Problem Finanzkrise zu lösen.
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurden daraufhin Möglichkeiten der Umwidmung eingeführt, um die Fair Value Bilanzierung mithilfe der (fortgeführten) Anschaffungskosten zu umgehen.
Interessant wird es insbesondere, wenn man die daraus resultierenden Folgen für das bilanzielle Eigenkapital der Banken analysiert.
Die Ermittlung des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals auf Basis des IFRS-Konzernabschlusses, mit besonderer Berücksichtigung von Prudential Filters , der Eigenkapitalquote nach Basel II und der empirischen Befunde bei deutschen Banken in Bezug auf die Auswirkung der geänderten Möglichkeiten der Umwidmung, sollen in dieser Arbeit Aufschluss über den Zusammenhang von Finanzkrise und Fair Value Accounting geben.
Es stellt sich folglich die Frage, ob die Änderungen der Nacht-und-Nebel-Aktion eine Grundlage für die Beseitigung der Finanzkrise gelegt haben, oder ob diese Aktion sie sogar noch verschärfte. Inwieweit die Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert dementsprechend rechtens oder ungerechtfertigt im Fokus der Kritik stand, soll anhand der Eigenkapitalregulierungen des Basel-II-Abkommens und der Prozyklizität des Finanzsystems gezeigt werden.
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