Nachrichtenparadigma nur durch Nachhilfe? Eine Untersuchung dreier Berliner Tageszeitungen zwischen 1887 und 1931
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.07.2012
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
140
Maße (L/B/H)
22/15/0,9 cm
Gewicht
227 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-43866-6
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Nachrichten, wie wir sie heute kennen - mit den wichtigsten Informationen am Anfang des Textes, der Nennung von Quellen, den neutralen Formulierungen - hat es so nicht immer gegeben. In Deutschland soll das so genannte "angelsächsische Nachrichtenparadigma" erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs durch die westlichen Alliierten eingeführt worden sein. Vorher hat hier der "deutsche Gesinnungsjournalismus" mehr für bestimmte Ziele gekämpft als informiert. Stimmt das wirklich? Befand sich das Nachrichtenparadigma in Deutschland vielleicht nicht doch schon vor 1945 in der Entwicklung? Die Autorin Märte Burmeister gibt einführend einen Überblick über die Geschichte des deutschen Journalismus, über Partei-, parteiliche und weitgehend unabhängige Presse, sowie über die Entwicklung des angelsächsischen Nachrichtenparadigmas. Anschließend zeigt sie anhand einer Untersuchung dreier weitgehend unabhängiger Berliner Zeitungen, dass der deutsche Journalismus auch schon vor 1945 nicht nur aus "Gesinnung" bestand. Das Buch richtet sich an Journalistik-Forscher, Journalisten und an alle, die sich für die Entwicklung der heutigen Form von Nachrichten interessieren.
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