Produktbild: Blickpunkt Deeskalation & Freiheitsentzug

Blickpunkt Deeskalation & Freiheitsentzug Deeskalierende und freiheitsentziehende Maßnahmen in Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe

2

34,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2012

Abbildungen

16 Farbabb.

Herausgeber

PED-KJP Bundesarbeitsgemeinschaft

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,7 cm

Gewicht

623 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8482-1125-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2012

Abbildungen

16 Farbabb.

Herausgeber

PED-KJP Bundesarbeitsgemeinschaft

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,7 cm

Gewicht

623 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8482-1125-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    21.01.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Rezension von Fr. Prof. Silvia Denner, 15. Januar 2013

    Der vierte Band der Schriftenreihe der „ Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Mitarbeiter/- innen kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Abteilungen e.V." (BAG) befasst sich mit dem Thema des professionellen Umgangs mit Aggressionen und Gewalt im Kontext von psychiatrischer Unterbringung, Betreuung sowie Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Dies ist ein immer wieder aktuelles und komplexes Thema, das nicht nur die Kinder- und Jugendpsychiatrie betrifft. Junge Menschen mit aggressiv-dissozialem Verhalten sind für Jugendhilfe, Strafvollzug sowie Schule ein ebenso schwieriges Klientel und bringen die MitarbeiterInnen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Häufig pendeln diese Jugendlichen zwischen den verschiedenen Hilfesystemen und deren Einrichtungen, da es immer wieder zu Eskalationen kommt. Zum Teil werden sie gegen ihren Willen gerichtlich untergebracht. Um diesen jungen Menschen, die in ihren Biografien häufig selbst Gewalt und Vernachlässigung erfahren haben, besser gerecht zu werden, müssen die MitarbeiterInnen entsprechend qualifiziert werden. Hier setzt das Buch an. Nach einem sehr differenzierten und facettenreichen Beitrag zum Thema Freiheit werden im ersten Teil dieses Buches verschiedene Deeskalationsmodelle vorgestellt. Deeskalationsprogramme sind zwar auch an den Schulen und in der Jugendhilfe bekannt und werden dort teilweise praktiziert, finden aber nach der im Buch aufgeführten BAG-Umfrage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine besonders hohe Verbreitung und Akzeptanz. So werden in der überwiegenden Zahl der befragten Kliniken Schulungsprogramme für die Mitarbeiter angeboten. In den nachfolgenden Beiträgen werden einzelne Deeskalationstrainings ausführlich besprochen. Der Leser kann sich so einen Eindruck verschaffen über die Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der Trainings. Darüber hinaus erfährt man viel über die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung, der Umsetzung und der Evaluierung auf den jeweiligen Stationen. Alle Beiträge berichten von guten Erfahrungen mit der Anwendung deeskalierender Umgangsweisen, schlussfolgern aber, dass die Konzepte den jeweiligen Interessen und Bedürfnissen der Patienten, der Mitarbeiter und der Organisation angepasst werden müssen. Die Beiträge zum zweiten Teil des Buches befassen sich mit medizinischen und juristischen Aspekten des Freiheitsentzugs in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie auch der Jugendhilfe. Der Leser erfährt viel über die Voraussetzungen für freiheitsentziehende Maßnahmen und erhält praktische Empfehlungen zum Vorgehen bei der Betreuung und Behandlung. Über die grundlegenden Kenntnisse hinaus werden in den Beiträgen einzelne Themen besonders fokussiert. Diese beinhalten u.a., wie sich die geschlossene Unterbringung auf die Psychodynamik von spezifischen Störungen im Kindes- und Jugendalter auswirkt. Des Weiteren erfolgt eine Diskussion über die Zusammenhänge von psychischer Störung und Delinquenz und die daraus folgenden Konsequenzen für die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Schule und Justiz. Zwei Beiträge befassen sich mit der Bedeutung, dem Einsatz und der Gestaltung von Time-Out-Räumen. Sicherlich ist für viele Leser die Diskussion um freiheitsentziehende Maßnahmen in der Jugendhilfe sehr interessant. Hierzu werden Fragen und Fakten dargeboten, die Klärung bringen sollen, inwieweit der Freiheitsentzug als Rahmenbedingung für eine erfolgreiche Pädagogik in der Jugendhilfe angebracht ist. Das Buch bietet einen sehr lesenswerten Überblick über die theoretischen Grundlagen sowie den praktischen Umgang mit Deeskalation und Freiheitsentzug in den Arbeitsfeldern von Pflege und Pädagogik. Prof. Dr. Silvia Denner Fachhochschule Dortmund Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften Emil-Figge-Str. 44 44227 Dortmund Tel.:0231/755-4918 mailto:denner@fh-dortmund.de

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    05.02.2021

    eBook (ePUB)

    Rezension von Fr. Prof. Silvia Denner, 15. Januar 2013

    Der vierte Band der Schriftenreihe der „ Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Mitarbeiter/- innen kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Abteilungen e.V." (BAG) befasst sich mit dem Thema des professionellen Umgangs mit Aggressionen und Gewalt im Kontext von psychiatrischer Unterbringung, Betreuung sowie Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Dies ist ein immer wieder aktuelles und komplexes Thema, das nicht nur die Kinder- und Jugendpsychiatrie betrifft. Junge Menschen mit aggressiv-dissozialem Verhalten sind für Jugendhilfe, Strafvollzug sowie Schule ein ebenso schwieriges Klientel und bringen die MitarbeiterInnen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Häufig pendeln diese Jugendlichen zwischen den verschiedenen Hilfesystemen und deren Einrichtungen, da es immer wieder zu Eskalationen kommt. Zum Teil werden sie gegen ihren Willen gerichtlich untergebracht. Um diesen jungen Menschen, die in ihren Biografien häufig selbst Gewalt und Vernachlässigung erfahren haben, besser gerecht zu werden, müssen die MitarbeiterInnen entsprechend qualifiziert werden. Hier setzt das Buch an. Nach einem sehr differenzierten und facettenreichen Beitrag zum Thema Freiheit werden im ersten Teil dieses Buches verschiedene Deeskalationsmodelle vorgestellt. Deeskalationsprogramme sind zwar auch an den Schulen und in der Jugendhilfe bekannt und werden dort teilweise praktiziert, finden aber nach der im Buch aufgeführten BAG-Umfrage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine besonders hohe Verbreitung und Akzeptanz. So werden in der überwiegenden Zahl der befragten Kliniken Schulungsprogramme für die Mitarbeiter angeboten. In den nachfolgenden Beiträgen werden einzelne Deeskalationstrainings ausführlich besprochen. Der Leser kann sich so einen Eindruck verschaffen über die Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der Trainings. Darüber hinaus erfährt man viel über die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung, der Umsetzung und der Evaluierung auf den jeweiligen Stationen. Alle Beiträge berichten von guten Erfahrungen mit der Anwendung deeskalierender Umgangsweisen, schlussfolgern aber, dass die Konzepte den jeweiligen Interessen und Bedürfnissen der Patienten, der Mitarbeiter und der Organisation angepasst werden müssen. Die Beiträge zum zweiten Teil des Buches befassen sich mit medizinischen und juristischen Aspekten des Freiheitsentzugs in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie auch der Jugendhilfe. Der Leser erfährt viel über die Voraussetzungen für freiheitsentziehende Maßnahmen und erhält praktische Empfehlungen zum Vorgehen bei der Betreuung und Behandlung. Über die grundlegenden Kenntnisse hinaus werden in den Beiträgen einzelne Themen besonders fokussiert. Diese beinhalten u.a., wie sich die geschlossene Unterbringung auf die Psychodynamik von spezifischen Störungen im Kindes- und Jugendalter auswirkt. Des Weiteren erfolgt eine Diskussion über die Zusammenhänge von psychischer Störung und Delinquenz und die daraus folgenden Konsequenzen für die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe, Schule und Justiz. Zwei Beiträge befassen sich mit der Bedeutung, dem Einsatz und der Gestaltung von Time-Out-Räumen. Sicherlich ist für viele Leser die Diskussion um freiheitsentziehende Maßnahmen in der Jugendhilfe sehr interessant. Hierzu werden Fragen und Fakten dargeboten, die Klärung bringen sollen, inwieweit der Freiheitsentzug als Rahmenbedingung für eine erfolgreiche Pädagogik in der Jugendhilfe angebracht ist. Das Buch bietet einen sehr lesenswerten Überblick über die theoretischen Grundlagen sowie den praktischen Umgang mit Deeskalation und Freiheitsentzug in den Arbeitsfeldern von Pflege und Pädagogik. Prof. Dr. Silvia Denner Fachhochschule Dortmund Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften Emil-Figge-Str. 44 44227 Dortmund Tel.:0231/755-4918 mailto:denner@fh-dortmund.de

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Blickpunkt Deeskalation & Freiheitsentzug