Ideologiebegriff und marxistische Theorie Ansätze zu einer immanenten Kritik
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1977
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
355
Maße (L/B/H)
22,9/15,2/2 cm
Gewicht
522 g
Auflage
2. Auflage 1976
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-531-11296-1
In dem vorliegenden Band werden Arbeiten zusammengefafh, die sich kritisch mit Fragen von aus dem Marxschen Ideologiebegriff abgeleiteten Gesellschaftstheorien ebenso befassen wie mit der Komplexitat des Marxschen Ideologiebegriffs selbst, den orthodox-marxistischen und den marxistisch-revisionistischen Ideologietheorien, ihrem Wandel, ihren politisch-ideologischen Funktionen in unterschiedlichen histo risch-gesellschaftlichen Beziigen und, nicht zuletzt, ihrer theoretisch-methodologi schen Verwendbarkeit fiir das Verstandnis von Geist und Geschichte einerseits, Poli tik und Gesellschaft andererseits. Die hier versammelten Studien sind in den Jahren von 1960 bis 1975 entstanden. Sie beruhen zum Teil auf Vorarbeiten, die bis in die Jahre 1954/55 zuriickreichen. Zwei Arbeiten sind bisher unveroffentlicht: der Einleitungsaufsatz »Ideologie und Ideologiebegriff. Dberlegungen zu ihrer metatheoretischen und immanent-kriti schen Aufarbeitung« (S. XIII-XVIII u. 1-21) und die Abhandlung »Entwurf einer Typologie des Ideologiebegriffs« (S. 82-102); aIle anderen Arbeiten sind, an ver streuten Stellen, bereits erschienen. 1m Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich die theoretische Position des Verfassers insofern geklart, als er heute bestimmte Perspektiven der Wissenssoziologie und der Ideologiekritik mit einem historisch-soziologisch orientierten Funktionalismus in seinen metatheoretischen, d. h. theoretischen und forschungspraktischen, Beziigen systematisch aufzuweisen sucht. Damit wird einmal versucht, die These von der hi storisch-sozialen Bedingtheit von Theoriebildungen praziser als in der alteren Wis senssoziologie zu begriinden und historisches BewuBtsein durch positive Forschung neu zu fundieren. Mit einem solchen Ansatz versucht der Verfasser zweitens, die Kluft zwischen normativ-praskriptiven und empirisch-deskriptiven Forschungsan satzen, die in den Sozialwissenschaften weiterhin besteht, zu iiberbriicken.
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