Therapie mit Allopurinol Klinische Wirksamkeit verschiedener Allopurinol-Präparate
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Sprache:Deutsch
54,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1986
Verlag
SteinkopffSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
20,3/13,3/0,8 cm
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7985-0708-1
Die Zivilisationskrankheiten stellen den Arzt vor kaum losbare therapeuti sche Probleme. Eine wirklich ursachliche Behandlung miiBte in erster Linie einen Weg zeigen, wie der moderne Mensch die Gesamtheit der Folgen seiner wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung in Bahnen lenken konnte, die ihm wenigstens nicht abtraglich sind. Dies ist vor allem ein Problem geistiger Auseinandersetzung, die leider von Arzten oft vernach lassigt wird. Eine Behandlung mit Medikamenten bleibt eine symptomati sche Therapie. Sie kann bestenfalls eine Kompensation der Storungen bewirken, wenn eine ausreichende Kooperation bei dem Patienten erzielt werden kann. Gicht und Hyperurikamie konnen nun besonders durch den Einsatz von Allopurinol wirksam behandelt, der gestOrte Nukleinsaurestoffwechsel kompensiert oder wenigstens giinstig beeinfluBt werden. Die Wirkung von Allopurinol gilt als verlaBlich. Die Angriffspunkte am anabolen und katabo len Stoffwechsel sind weithin bekannt. Die vorliegende Untersuchung beschaftigt sich mit dem Vergleich der klinischen Wirksamkeit von 9 verschiedenen aus dem Handel bezogenen Allopurinol-Praparaten. AniaB dazu war die einfache klinische Beobach tung, daB der {\ustausch eines Allopurinol-Praparates durch ein andere- je nach dem, welches die Krankenhausapotheke lieferte - bald zu einer starkeren, bald zu einer geringeren Senkung des Harnsaurespiegels im Serum fiihrte. Die Untersuchung wurde als doppelter Cross-over-Versuch angelegt. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Vergleichbarkeit des Vergliche nen, der Reproduzierbarkeit und der Plausibilitat der Einzelergebnisse gewidmet. Ferner war zu beachten, daB die Basistherapie, namlich die Diat, bereits ipso facto Auswirkungen auf den Harnsaurespiegel hat, auf dessen Hintergrund die Medikamentenpriifung erst erfolgen durfte und konnte.
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