Produktbild: Die 200 Seemeilen-Wirtschaftszone / The 200 Mile Economic Zone
Band 83

Die 200 Seemeilen-Wirtschaftszone / The 200 Mile Economic Zone Entstehung eines neuen Regimes des Meeresvölkerrechts

49,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,1 cm

Gewicht

587 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st edition 1983

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-642-68934-5

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,1 cm

Gewicht

587 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st edition 1983

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-642-68934-5

Herstelleradresse

Springer-Verlag KG
Sachsenplatz 4-6
1201 Wien
AT

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  • EinleitungDie Reform des Meeresvölkerrechts durch die Dritte Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen.- I. Hintergrund der Konferenz.- II. Aufgabe und Besonderheiten der Konferenz.- III. Gegenstand und Gang der vorliegenden Untersuchung.- 1. KapitelDie Ausdehnung der küstenstaatlichen Jurisdiktion seit 1945.- I. Festlandsockel.- II. Fischereizone.- III. Verschmutzungskontrollzonen.- IV. Die Entwicklung der küstenstaatlichen Jurisdiktion in Lateinamerika, insbesondere die 200 sm-Ansprüche lateinamerikanischer Staaten.- 2. KapitelDie Entwicklung des Wirtschaftszonenkonzepts.- I. Initiativen auf regionalen Konferenzen von Entwicklungsländern ..- 1. Afro-asiatische Initiativen im “Asian-African Legal Consultative Committee” (AALCC) 1971–1974.- 2. Konferenzen afrikanischer Staaten 1972–1974.- a) Jaunde, 1972.- b) Addis Abeba, 1973.- c) Mogadischu, 1974.- 3. Lateinamerikanische Staaten: die Deklaration von Santo Domingo, 1972.- II. Ausarbeitung des Konzepts auf der Dritten Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen.- 1. Arbeiten des Meeresbodenausschusses.- a) Allgemeines.- b) Wirtschaftszonenvorschläge.- aa) Informelle Vorschläge.- bb) Themenliste der Konferenz.- cc) Offizielle Vorschläge.- c) Alternativen zur Wirtschaftszone.- aa) Allgemeines.- bb) Alternativen der USA.- cc) Alternativen der Sowjetunion und Japans.- 2. Arbeiten der Dritten Seerechtskonferenz.- a) Ausgangslage.- b) Die Session von Caracas 1974 und die “Main Trends” des zweiten Ausschusses.- aa) Stellungnahmen von Konferenzteilnehmern.- (1) Sowjetunion.- (2) USA.- (3) Japan.- (4) Binnenstaaten.- bb) Vorschläge zur Wirtschaftszone.- (1) Vorschläge der Küstenstaaten.- (2) Vorschlag der USA.- (3) Vorschlag der sozialistischen Staaten.- (4) Vorschläge der Binnen- und geographisch benachteiligten Staaten.- (5) Fischereivorschlag der EG-Staaten.- cc) “Main Trends” des zweiten Ausschusses.- c) Die Session von Genf 1975; der “Informal Single Negotiating Text”.- aa) Die Beratungen der Session.- (1) Interessengruppen und informelles Verhandlungsverfahren.- (2) Natur und Tragweite der einzelnen küstenstaatlichen Rechte.- (3) Beteiligung der Drittstaaten an der Ressourcennutzung.- (4) Beteiligungsrechte der Binnen- und geographisch benachteiligten Staaten.- (5) Rechtsnatur der Wirtschaftszone.- (6) Meeresforschung und Verschmutzungskontrolle.- bb) Der “Informal Single Negotiating Text” (ISNT).- d) Die New Yorker Sessionen 1976; der “Revised Single Negotiating Text” (RSNT).- aa) Die Beratungen der vierten Session.- (1) Allgemeines.- (2) Natur und Tragweite der küstenstaatlichen Rechte.- (3) Beteiligung der Binnen- und geographisch benachteiligten Staaten.- (4) Abgrenzung der Wirtschaftszone.- (5) Rechtsnatur der Wirtschaftszone.- (6) Meeresforschung.- bb) Der “Revised Single Negotiating Text” (RSNT).- cc) Die Beratungen der fünften Session.- (1) Allgemeines.- (2) Rechtsnatur der Wirtschaftszone.- (3) Meeresforschung.- e) Die Sessionen 1977-1980; der “Informal Composite Negotiating Text” (ICNT) und seine Revisionen.- aa) Die Beratungen der sechsten Session (1977).- (1) Allgemeines.- (2) Vorschläge der „Castaneda-Gruppe”.- (3) Vorschläge der „Nandan-Gruppe”.- bb) Der “Informal Composite Negotiating Text” (ICNT).- cc) Die Beratungen der siebten Session (1978).- (1) Das neue Arbeitsprogramm: die “Negotiating Groups”.- (2) Negotiating Group 4: Binnen- und geographisch benachteiligte Staaten.- (3) Negotiating Group 5: Streitbeilegung in der Wirtschaftszone.- (4) Negotiating Group 7: Abgrenzung der Wirtschaftszone.- (5) Kontroversen außerhalb der Negotiating Groups.- dd) Die Beratungen der achten Session (1979).- (1) Übersicht über die Beratungen der ersten Teilsitzung.- (2) Der ICNT/Revision 1.- (3) Die Beratungen der zweiten Teilsitzung.- ee) Die Beratungen der neunten Session (1980).- (1) Die erste Teilsitzung.- (2) Der ICNT/Revision 2.- (3) Die zweite Teilsitzung und die “Draft Convention on the Law of the Sea (Infoimal Text)”.- f) Die Beratungen der zehnten Session (1981).- aa) Die Beratungen.- bb) “Draft Convention on the Law of the Sea”.- g) Annahme der neuen Seerechtskonvention auf der elften Session (1982).- 3. KapitelDie Rechtsordnung der Wirtschaftszone nach der neuen Seerechtskonvention.- I. Die Rechte des Küstenstaats.- 1. „Souveräne Rechte” über die natürlichen Ressourcen der Wirtschaftszone und über andere wirtschaftliche Aktivitäten.- a) Die Konzeption der „souveränen Rechte”.- aa) Entwicklung der Konzeption auf der Konferenz.- bb) Kritik an der Konzeption.- cc) Wurzeln der Konzeption.- dd) Inhalt und Bedeutung der Konzeption.- b) Rechte über die lebenden Ressourcen.- aa) Erhaltung der lebenden Ressourcen.- (1) Zuständigkeit des Küstenstaats.- (2) Erhaltungsmaßnahmen.- (3) Diskriminierungsverbot.- (4) Ziel der Erhaltungsmaßnahmen.- bb) Nutzung der lebenden Ressourcen.- (1) Bedeutung der Nutzungsregelung.- (2) Verteilung der Fischereiressourcen: Vorrang des Küstenstaats, Surplus für Drittstaaten.- (3) Fangkapazität des Küstenstaats.- (4) Zugang von Drittstaaten zu den Fischereiressourcen der Wirtschaftszone.- (5) „Recht” der Drittstaaten.- (6) Vorrang bestimmter Drittstaaten?.- (7) Diskriminierungsverbot.- (8) Bedingungen für den Zugang von Drittstaaten.- (9) Die Nutzungsregelung für Fischereiressourcen als Beispiel für die Zusammenhänge zwischen Seerechtsund Weltwirtschaftsreform.- cc) Erhaltung und Nutzung besonderer Bestände und Arten.- (1) Übersicht.- (2) Gemeinsame Bestände mehrerer Staaten sowie Bestände in der Wirtschaftszone und der Hohen See.- (3) Weitschwimmende Arten (highly migratory species) Merkmale (152); Diskussion auf der Konferenz (154); Probleme der getroffenen Regelung (155); Das besondere Problem der Wale (159).- (4) Meeressäugetiere (marine mammals) Arten und Merkmale (165); Probleme der getroffenen Regelung (168).- (5) Anadrome Species (anadromous species) Merkmale (172); Probleme der getroffenen Regelung (177).- (6) Katadrome Species (catadromous species) Merkmale (179); Probleme der getroffenen Regelung (180).- (7) Sedentäre Species (sedentary species).- dd) Durchsetzung der Regelungen zur Erhaltung und Nutzung der lebenden Ressourcen.- (1) Mittel der Durchsetzung.- (2) Voraussetzungen der Durchsetzung.- (3) Das besondere Problem der Nacheile.- ee) Konsequenzen des Wirtschaftszonenregimes für die Seefischerei.- c) Rechte des Küstenstaats über nicht-lebende Ressourcen.- aa) Ausübung der Rechte gemäß dem Regime des Festlandsockels.- (1) Die Frage eines selbständigen Festlandsockelregimes.- (2) Festlandsockel und Meeresboden der Wirtschaftszone.- bb) Inhalt der küstenstaatlichen Rechte.- cc) Probleme aus der Dualität von Wirtschaftszonen- und Festlandsockelregime.- (1) Die Dualität der Regime.- (2) Rechte „über” den Festlandsockel, Rechte „in” der Wirtschaftszone.- (3) Unterschiedliche Tragweite der Rechte.- (4) Eo ipso-Rechte und zu proklamierende Rechte.- (5) Die Kommunikationsfreiheiten in beiden Regimen..- (6) Probleme im Zusammenhang mit der Errichtung künstlicher Inseln und Anlagen.- dd) Konsequenzen des Wirtschaftszonenregimes für die Nutzung der nicht-lebenden Ressourcen.- d) Rechte über andere Aktivitäten zur wirtschaftlichen Ausbeutung und Erforschung der Wirtschaftszone.- 2. „Jurisdiktion” über künstliche Inseln und Anlagen, die wissenschaftliche Meeresforschung und den marinen Umweltschutz.- a) „Jurisdiktion gemäß der Konvention” (“Jurisdiction as provided for in the relevant provisions of this Convention”). . ..- b) Jurisdiktion über künstliche Inseln, Installationen und Anlagen.- aa) Die Rechte des Küstenstaats.- (1) Errichtung, Genehmigung, Reglementierung.- (2) Erstreckung der küstenstaatlichen Rechtsordnung auf die künstlichen Inseln, Installationen und Anlagen.- (3) Errichtung von Sicherheitszonen.- bb) Die der küstenstaatlichen Kontrolle unterliegenden künstlichen Inseln, Installationen und Anlagen.- cc) Das Problem militärischer Anlagen in der Wirtschaftszone.- dd) Sonstige Bestimmungen im Zusammenhang mit künstlichen Inseln, Installationen und Anlagen.- ee) Konsequenzen des Wirtschaftszonenregimes für die Errichtung künstlicher Inseln, Installationen und Anlagen.- c) Jurisdiktion über die wissenschaftliche Meeresforschung.- aa) Die Rechte des Küstenstaats im allgemeinen.- bb) Die Zustimmung des Küstenstaats zu wissenschaftlichen Forschungen in der Wirtschaftszone.- (1) Zustimmungspflichtigkeit aller Forschungen.- (2) Die Frage militärischer Meeresforschung.- (3) Grundlagenforschung und angewandte Forschung.- (4) Erteilung und Verweigerung der Zustimmung.- (5) Implizierte Zustimmung (implied consent).- cc) Pflichten für Forschungsstaaten und international Organisationen.- dd) Suspendierung und Einstellung von Forschungsvorhaben.- ee) Konsequenzen des Wirtschaftszonenregimes für die Meeresforschung.- d) Jurisdiktion hinsichtlich Schutz und Erhaltung der marinen Umwelt.- aa) Der Ansatz der Konferenz: Differenzierte Regelungen für die einzelnen Verschmutzungsquellen.- bb) Verschmutzung des Meeres durch Meeresbodenaktivitäten und durch künstliche Inseln und Anlagen.- (1) Rechtsetzungsbefugnisse.- (2) Durchsetzungsbefugnisse.- cc) Verschmutzung des Meeres durch das Beseitigen von Abfällen (dumping).- (1) Rechtsetzungsbefugnisse.- (2) Durchsetzungsbefugnisse.- dd) Verschmutzung des Meeres durch Schiffe.- (1) Rechtsetzungsbefugnisse.- (2) Durchsetzungsbefugnisse.- ee) Konsequenzen für die Reinhaltung der Meere.- II. Die Rechte anderer Staaten in der Wirtschaftszone.- 1. Kommunikationsfreiheiten.- a) Freiheit der Schiffahrt, des Überflugs und des Verlegens von Kabeln und Pipelines.- b) „Sonstige völkerrechtlich zulässige Nutzungen”.- c) Schranken der Freiheiten durch das Wirtschaftszonenregime.- aa) Ausübung der Freiheiten „vorbehaltlich der relevanten Bestimmungen der Konvention”.- bb) Anwendbarkeit von Vorschriften über die Hohe See, soweit mit dem Wirtschaftszonenregime vereinbar.- cc) Rücksichtnahme auf Rechte und Pflichten des Küstenstaats und Beachtung seiner Gesetze und Vorschriften ..- 2. Besondere Rechte für Binnenstaaten und geographisch benachteiligte Staaten in der Wirtschaftszone.- a) Notwendigkeit besonderer Rechte in der Wirtschaftszone.- b) Beteiligung von Binnen- und geographisch benachteiligten Staaten an der Ausbeutung der Ressourcen der Wirtschaftszone.- aa) Definitionen.- (1) „Binnenstaaten”.- (2) „Geographisch benachteiligte Staaten”.- bb) Art und Umfang der Beteiligung an den Ressourcen der Wirtschaftszone.- (1) „Recht” auf Beteiligung.- (2) Beschränkung der Beteiligung auflebende Ressourcen.- (3) Beschränkung der Beteiligung auf den Surplus.- (4) Kriterien für den Umfang der Beteiligung.- (5) Beteiligung auf subregionaler oder regionaler Ebene.- (6) Einschränkungen für entwickelte Binnen- und geographisch benachteiligte Staaten.- cc) Ausschluß der Beteiligung.- dd) Nichtübertragbarkeit der Beteiligungsrechte.- c) Rechte hinsichtlich der wissenschaftlichen Meeresforschung.- III. Die Rechtsnatur der Wirtschaftszone.- 1. Die Relevanz der Frage nach der Rechtsnatur.- 2. Die Rechtsnatur der Wirtschaftszone nach der Seerechtskonvention.- IV. Besonderheiten der Streitbeilegung.- 1. Zur Bedeutung von Streitbeilegungsvorschriften im Wirtschaftszonenregime.- 2. Das System der Streitbeilegungsregelung nach der Seerechtskonvention.- 3. Einschränkungen der obligatorischen Streitentscheidung für Streitigkeiten über die Ausübung küstenstaatlicher Rechte.- V. Abgrenzung der Wirtschaftszone.- 1. Breite der Wirtschaftszone.- 2. Abgrenzung der Wirtschaftszonen benachbarter und gegenüberliegender Staaten.- 4. KapitelDie Wirtschaftszone und das allgemeine Völkerrecht.- I. Zur möglichen Bedeutung des Konsenses auf der Dritten Seerechtskonferenz.- 1. Die neuere Rechtsquellendiskussion.- 2. Die Konsenskonzeption von Simma.- 3. Folgerungen für den Konsens auf der Seerechtskonferenz.- II. Die Wirtschaftszone in der Staatenpraxis.- 1. Übersicht über die Staatenpraxis.- 2. Merkmale der Staatenpraxis.- III. Ergebnis.- Zusammenfassung.- Summary.