Produktbild: Vertrag und spätere Praxis im Völkerrecht / Treaty and Subsequent Practice in International Law
Band 84

Vertrag und spätere Praxis im Völkerrecht / Treaty and Subsequent Practice in International Law Zum Einfluß der Praxis auf Inhalt und Bestand völkerrechtlicher Verträge

49,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,5 cm

Gewicht

706 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1983

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-642-69044-0

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,5 cm

Gewicht

706 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1983

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-642-69044-0

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Produktbild: Vertrag und spätere Praxis im Völkerrecht / Treaty and Subsequent Practice in International Law
  • 1. Einleitung.- 2. Zur Änderung und Beendigung völkerrechtlicher Verträge.- 2.1. Einleitung.- 2.1.1. Vorbemerkung.- 2.1.2. Erste Begriffsbestimmung.- 2.1.3. Begründung der gemeinsamen Behandlung von Vertragsänderung und Vertragsbeendigung.- 2.1.4. Arten von Verträgen und Vertragsnormen und ihre Bedeutung für Vertragsänderung und -beendigung.- 2.2. Die Vertragsänderung.- 2.2.1. Zur Terminologie.- 2.2.2. Arten der Vertragsänderung.- 2.2.3. Vertragsänderung und Vertragsauslegung.- 1. Vertragsänderung und »gewöhnliche« Vertragsauslegung.- 1.1. Zur Vertragsauslegung im allgemeinen.- 1.2. Auslegung: Änderung unter dem Aspekt des Vertragsinhalts.- 1.3. Auslegung: Änderung unter dem Aspekt der Fortwirkung.- 2. Vertragsänderung und authentische Vertragsauslegung.- 2.1. Zur authentischen Auslegung im allgemeinen.- 2.2. Das Änderungsmoment in der authentischen Auslegung.- 2.3. Der konzeptuelle Unterschied.- 2.4. Der praktische Unterschied.- 3. Zusammenfassung.- 2.3. Die Vertragsbeendigung.- 2.3.1. Zur Terminologie.- 2.3.2. Arten der Vertragsbeendigung.- 2.3.3. Vertragsbeendigung und Nichtigkeit.- 2.3.4. Vertragsbeendigung und Vertragssuspendierung.- 2.4. Vertragsänderung und -beendigung als Derogationsproblem.- 2.4.1. Vorbemerkung.- 2.4.2. Die Derogation im allgemeinen.- 1. Begriff und Arten der Derogation.- 2. Derogation und Normkonflikt.- 3. Die Derogationsmaximen; die lex posterior-Regel als Rechtsnorm.- 4. Höherrangigkeit und Derogationsverbote.- 4.1. Höherrangigkeit: Ius cogens und Art. 103 SVN.- 4.2. Derogationsverbote.- 2.4.3. Zur Derogation von Verträgen durch Verträge.- 1. Die Form des derogierenden Vertrags.- 1.1. Das Prinzip der Formfreiheit im vr. Vertragsrecht.- 1.2. Die Registrierungspflicht nach Art. 102 SVN.- 1.3. Die Theorie des acte contraire.- 2. Die Beteiligung am derogierenden Vertrag (Einstimmigkeits- oder Konsensprinzip).- 2.4:4. Zur Derogation von Verträgen durch VGR.- 1. Vorbemerkung: Rangverhältnis und Wechselwirkung von Vertrag und VGR.- 2. Zum VGR im allgemeinen.- 2.1. Deutungen und Entstehungsweisen des VGR.- 2.2. Universelles und spezielles (partikuläres) VGR.- 2.3. Erforderliche Beteiligung an der Erzeugung von VGR.- 2.4. Die staatlichen Organe der Gewohnheitsrechtserzeugung.- 3. Die Derogation von Verträgen durch VGR.- 3.1. Die Derogation durch allgemeines VGR.- 3.2. Die Derogation durch vertragsbezügliches VGR.- 3. Die spätere Praxis zu völkerrechtlichen Verträgen.- 3.1. Die spätere Praxis im allgemeinen.- 3.1.1. Zur Terminologie.- 3.1.2. Die spätere Praxis als Arbeitsbegriff.- 3.1.3. Die Bedingungen der späteren Praxis.- 3.1.4. Die Funktionen der späteren Praxis im internationalen Verkehr.- 3.1.5. Zur Rechtserheblichkeit der späteren Praxis.- 3.2. Die spätere Praxis als Auslegungsfaktor.- 3.2.1. Einleitung.- 3.2.2. Die spätere Praxis als Indiz für die historische Vertragsabsicht.- 1. Der Grundsatz.- 2. Die historisierende Deutung in der Judikatur.- 2.1. In der älteren Schiedsgerichtsbarkeit.- 2.2. In der Judikatur des StIGH.- 2.3. In der Judikatur des IGH.- 2.4. In der jüngeren Schiedsgerichtsbarkeit.- 2.5. In der vr. Judikatur staatlicher Gerichte.- 3. Der Auslegungswert der späteren Praxis in historisierender Verwendung.- 3.2.3. Die spätere Praxis als selbständiger Auslegungsfaktor.- 1. Einleitung.- 1.1. Kritik an einer pauschal historisierenden Deutung.- 1.2. Der selbständige Auslegungsfaktor »spätere Praxis« und seine beiden Aspekte.- 2. Der aktuell-subjektive Aspekt der späteren Praxis.- 2.1. Das Konsensargument.- 2.1.1. Der Konsens im Bereich der Vertragsanwendung.- 2.1.2. Der aktuelle Konsens als Auslegungsgesichtspunkt.- 2.1.3. Die Grenzen des Arguments und seine Alternative.- 2.1.4. Konsensargument und spätere Praxis.- 2.2. Das Konsistenzargument.- 2.2.1. Das Konsistenzprinzip im Vorfeld des Estoppel (admission).- 2.2.2. Konsistenzargument und spätere Praxis.- 2.3. Zusammenfassung.- 3. Der objektive Aspekt der späteren Praxis.- 3.1. Die spätere Praxis als Ausdruck der Vertragswirklichkeit.- 3.2. Die spätere Praxis als Präjudiz.- 3.2.1. Die faktische Präzedenzwirkung der späteren Praxis.- 3.2.2. Die rechtliche Präzedenzwirkung (»Autorität«) der späteren Praxis.- 3.3. Die spätere Praxis als Richtschnur für eine gleichförmige Vertragsanwendung.- 3.3.1. Gleichförmigkeit als Ausfluß des Gleichheitsprinzips.- 3.3.2. Gleichförmigkeit als Ausfluß des Reziprozitätsprinzips?.- (3.2.3.) 3.3.3. Gleichförmigkeit als Vertragsziel: Rechtsvereinheitlichungsverträge.- 3.4. Zusammenfassung.- 3.2.4. Der Auslegungsfaktor »spätere Praxis« im Lichte der WVK.- 1. Das Auslegungskonzept der WVK.- 2. Die spätere Praxis im Sinne des Art. 31 Abs. 3 lit. b WVK.- 2.1. Primäre Züge: Erstrangig, parteienbezogen, breiter Praxisbegriff.- 2.2. Zur »Übereinstimmung der Vertragsparteien« als Schlüssel zum Verständnis von Art. 31 Abs. 3 lit. b WVK.- 3. Die spätere Praxis und Art. 32 WVK.- 3.3. Die spätere Praxis als Vertragsgestaltungsgrund.- 3.3.1. Allgemeine Charakteristik.- 3.3.2. Abgrenzung gegenüber dem Auslegungsfaktor »spätere Praxis«.- 3.3.3. Inhalte der vertragsgestaltenden Praxis.- 1. Vorbemerkung.- 2. Die spätere Praxis als positiver und negativer Geltungsgrund.- 2.1. Stillschweigende Ratifikation.- 2.2. Stillschweigende Vorbehaltsannahme.- 2.3. Stillschweigende Vertragssanierung.- 2.4. Verschweigung von Beendigungsrechten.- 2.5. Stillschweigende Vertragsverlängerung.- 2.6. Stillschweigende Nachfolge in Verträge.- 2.7. Stillschweigende Vertragsbeendigung und -suspendierung.- 3. Die spätere Praxis als Gestalterin des Vertragsinhalts: Authentische Auslegung und Vertragsänderung.- 3.1. Zur Unterscheidung von interpretierender und ändernder Praxis.- 3.2. Authentische Auslegung durch spätere Praxis.- 3.3. Die Vertragsänderung durch spätere Praxis.- 4. Die spätere Praxis als Ursache von Vertragsänderung und Vertragsbeendigung.- 4.1. Die besondere Problematik vertragsändernder und -beendigender späterer Praxis.- 4.1.1. Einige aktuelle Beispiele.- 4.1.2. Das besondere Merkmal: Die offene Abweichung vom Vertrag.- 1. Zur Diagnose der Abweichung.- 2. Formen der Abweichung (negative, konträre, erweiternde Praxis).- 3. Zur Verbindung von vertragsändernder und –beendigender späterer Praxis.- 4.1.3. Erscheinungsweisen, Ursachen und Häufigkeit abweichender Praxis.- 4.1.4. Die besondere Problematik: Formlose Praxis gegen förmlichen Vertrag.- 4.2. Fragen der Behandlung.- 4.2.1. Methodische Überlegung und Plan der Behandlung.- 4.2.2. Die bisherige dogmatische Behandlung: Ansatzpunkte und Ausprägungen.- 4.3. Die Grundfrage in empirischer Betrachtung.- 4.3.1. Vorbemerkung.- 4.3.2. Ältere Schiedsgerichtsbarkeit, alte und neue Staatenpraxis.- 4.3.3. Judikatur von StIGH und IGH.- 4.3.4. Zeitgenössische Schiedsgerichtsbarkeit: Der Französisch-Amerikanische Luftverkehrs-Fall (1963).- 4.3.5. Staatliche Judikatur.- 4.4. Typen und Deutungen abweichender Praxis.- 4.4.1. Zur Frage im allgemeinen.- 4.4.2. Die gewohnheitsrechtliche Deutung abweichender Praxis.- 1. Die dogmatischen Voraussetzungen.- 2. Die Behandlung im Schrifttum.- 3. Die desuetudo als Hauptform der gewohnheitsrechtlichen Vertragsänderung und -beendigung.- 3.1. Allgemein.- 3.2. Zur gewohnheitsrechtlichen Konstruktion der Vertragsdesuetudo.- 3.3. Die Bedingungen der Vertragsdesuetudo.- 3.3.1. Der Zeitfaktor.- 3.3.2. Die Nichtanwendung des Vertrags.- 4. Zusammenfassung.- 4.4.3. Die rechtsgeschäftliche Deutung abweichender Praxis.- 1. Die dogmatischen Voraussetzungen.- 1.1. Fragen des Rechtsgeschäfts.- (4.4.3.) 1.1.1. Das Rechtsgeschäft im VR.- 1.1.2. Das stillschweigende Rechtsgeschäft.- 1.1.3. Rechtsgeschäft oder willensunabhängiger Tatbestand?.- 1.1.4. Arten und Mittel des stillschweigenden Rechtsgeschäfts. Die Akquieszenz.- 1.2. Fragen der Derogation.- 2. Die rechtsgeschäftliche Deutung abweichender Praxis vor, bei und nach der Kodifikation des Vertragsrechts.- 2.1. Die rechtsgeschäftliche Deutung vor der Kodifikation des Vertragsrechts.- 2.2. Die rechtsgeschäftliche Deutung bei der Kodifikation des Vertragsrechts.- 2.2.1. Die Behandlung der stillschweigenden Vertragsänderung durch ILC und Vertragsrechtskonferenz.- 2.2.2. Die Behandlung der stillschweigenden Vertragsbeendigung durch ILC und Vertragsrechtskonferenz.- 2.3. Die rechtsgeschäftliche Deutung nach der Kodifikation des Vertragsrechts.- 2.3.1. Vorbemerkung.- 2.3.2. Die Vertragsbeendigung durch spätere Praxis im Lichte rezenter Äußerungen.- 2.3.3. Die Vertragsänderung durch spätere Praxis im Lichte rezenter Äußerungen.- 3. Zusammenfassung.- 4.4.4. Die spätere Praxis als Element von Verjährung, Ersitzung und Estoppel.- 1. Vorbemerkung.- 2. Die spätere Praxis als Element von Verjährung und Ersitzung.- 2.1. Verjährung und Ersitzung im Völkerrecht.- 2.2. Spätere Praxis und Verjährung.- 2.3. Spätere Praxis und Ersitzung.- 3. Die spätere Praxis als Element eines Estoppel.- 3.1. Der Estoppel im Völkerrecht.- 3.2. Spätere Praxis und Estoppel.- 3.3. Die spätere Praxis als Element eines vertragsändernden oder -beendigenden Estoppel.- 4. Zusammenfassung.- 5. Vertragsänderung und -beendigung durch die spätere Praxis entgegen vertraglichen Änderungs- und Beendigungsklauseln.- 5.1. Zur Verbindlichkeit spezieller Änderungs- und Beendigungsklauseln im Vertrag.- 5.2. Vertragliche Änderungsklauseln und die Vertragsänderung durch spätere Praxis.- 5.3. Sonderfälle.- 5.4. Zusammenfassung.- 6. Vertragsänderung und Vertragsbeendigung durch die spätere Praxis im Lichte der Wiener Vertragsrechtskonvention (WVK).- 6.1. Vorbemerkung.- 6.2. Ausgangslage und Fragestellung.- 6.3. Vorfragen.- 6.3.1. Zur »Selbstanwendbarkeit« der WVK.- 6.3.2. Der Regelungsanspruch der WVK. (Zum »8. Considering« der Präambel).- 6.3.3. Der Befolgungsanspruch der WVK.- 6.4. Die Frage der vertragsändernden späteren Praxis als Problem der Auslegung der WVK.- 6.4.1. Vorbemerkung.- 6.4.2. Der Wortlaut der WVK im Textzusammenhang: Art. 39, Art. 3 und Art. 31 Abs. 3 lit. b WVK.- 6.4.3. Ziel und Zweck: Form gegen Formlosigkeit.- 6.4.4. Vorbereitende Arbeiten und Umstände des Vertragsabschlusses: die Kodifikationsarbeit der ILC und das Geschehen auf der Wiener Vertragsrechtskonferenz.- 6.4.5. Schlußfolgerung.- 6.5. Zusammenfassung.- Summary: Treaty and Subsequent Practice in International Law.- Verzeichnis der zitierten Arbeiten.- Fallregister.- Vertragsverzeichnis.- Register zur WVK und zu anderen Instrumenten.