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Band 60

Konzeption und Grenzen freiheitlicher Demokratie Dargestellt am Beispiel des Verfassungsrechtsdenkens in den Vereinigten Staaten von Amerika und des amerikanischen Antisubversionsrechts

69,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

648

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/3,6 cm

Gewicht

1009 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1974

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-65674-3

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

648

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/3,6 cm

Gewicht

1009 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1974

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-65674-3

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Erster Teil: Die Konzeption freiheitlicher Demokratie im Verfassungsrechtsdenken der Vereinigten Staaten von Amerika.- Erster Abschnitt Die Idee freiheitlich-rechtsstaatlicher Demokratie im Verfassungsrechtsdenken der Vereinigten Staaten von Amerika.- I. Das Erbe Englands und der Kolonialzeit.- 1. Die Idee der Bindung und Konstituierung aller Herrschaftsgewalt durch das Recht.- 2. Die Idee der Begründung staatlicher Herrschaftsgewalt aus dem Konsens der Beherrschten und der Teilhabe des Volkes an ihrer Ausübung.- 3. Die Ideen der Freiheitsrechte, der Gewaltenbalance und des Widerstandsrechts.- 4. Die politische Theorie John Locke’s: Freiheit als Naturrecht, Herrschaft als Trust.- II. Der amerikanische Konsensus am Vorabend der Bundesverfassung.- III. Die Konzeption der Bundesverfassung: Rechtsstaatlich gebundene, freiheitliche Demokratie.- 1. Die skeptische Grundhaltung der Schöpfer.- 2. Die Verfassung — ein kapitalistisches Machwerk.- 3. Institutionelle Vorkehrungen zur Gewährleistung von Freiheit: Föderalismus, Gewaltenausgleich, Repräsentationsprinzip.- a) Der Föderalismus als Prinzip der Gewaltenteilung.- b) Das System der „checks and balances“.- c) Das Prinzip der Repräsentation.- 4. Die Grundrechte als materiale Elemente freiheitlicher Demokratie.- 5. Die Freiheitskonzeption der Bundesverfassung.- 6. Die richterliche Prüfungskompetenz als Beispiel der Ausprägung des amerikanischen Demokratie- und Freiheitsverständnisses.- 7. Freiheitskonzeption und Verfassungswirklichkeit.- IV. Verfassung und Gesellschaft im Wandel.- V. Die neue Orthodoxie: Relativismus, Pragmatismus, Positivismus und ihre Dogmen.- 1. Pragmatistische Erkenntnistheorie und ihr Wahrheitsbegriff.- 2. Pragmatistische Wertlehre: Naturalismus.- 3. Pragmatismus und Recht.- 4. Behavioristischer Irrationalismus: Freiheitliche Demokratie als „Mythos“.- 5. Machtpositivismus in neuen Kleidern: Der analytische Positivismus.- 6. Das Ergebnis: Die Relativierung der Wertgrundlagen freiheitlicher Demokratie.- Zweiter Abschnitt An den Grenzen freiheitlicher Demokratie.- I. Freiheitliche Demokratie als relativistische Hypothese und die Auflösung des materialen Verfassungsbegriffs.- 1. Demokratie als Werthypothese?.- 2. Die Auflösung des materialen Verfassungsbegriffs freiheitlicher Demokratie.- II. Die Paradoxa der Freiheit, der Toleranz und der Demokratie — und paradoxe Lösungen.- 1. Die Paradoxa.- 2. Formelle Toleranzgrenze: das Gewaltverbot?.- a) Die Tradition des angelsächsischen Toleranzdenkens.- b) Gewaltverbot und relativistisches Toleranzverständnis.- 3. Toleranzgrenzen als „juristische Hypothese“?.- a) Die sogenannte „value-oriented jurisprudence“.- b) Freiheitliche Demokratie als „juristische Hypothese“ insbesondere in der politischen Theorie Arnold Brecht’s?.- c) Demokratie als moralische Hypothese insbesondere bei Karl Popper?.- 4. Das Ergebnis.- Dritter Abschnitt Freiheitliche Demokratie als Element werthafter Ordnung? — Versuch einer Grundlegung.- Zweiter Teil: Die Konzeption freiheitlicher Demokra- tie im Lichte des amerikanischen Antisubversionsrechts.- Erster Abschnitt Die Entwicklung des amerikanischen Antisubversionsrechts bis zum zweiten Weltkrieg.- I. Die Alien and Sedition Acts von 1798.- II. Die Entwicklung vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Smith Act von 1940.- 1. Die Antispionagegesetzgebung der Kriegszeit als Vorstufe des Antisubversionsrechts.- 2. Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg.- a) Erste Antisubversionsmaßnahmen auf Bundesebene.- b) Maßnahmen der Gliedstaaten.- c) Der Ausschluß von Abgeordneten aus Parlamenten.- 3. Die Entwicklung verfassungsrechtlicher Standards über die Reichweite der Freiheitsrechte durch den Obersten Gerichtshof, insbesondere der Gefahrentest und die Lehre von der Vorzugsstellung der demokratischen Freiheitsrechte.- a) Die Entwicklung und Bedeutung des sog. Gefahrentests.- b) Die Doktrin von der Vorzugsstellung der demokratischen Freiheits- und Mitwirkungsrechte.- 4. Zusammenfassung: Das Antisubversionsrecht der Zwischenkriegszeit im Lichte der Konzeption freiheitlicher Demokratie.- Zweiter Abschnitt Das politische Strafrecht des Smith Act von 1940.- I. Aus der Entstehungsgeschichte des Smith Act.- II. Inhalt und Qualifizierung der politischen Straftatbestände des Smith Act.- 1. Die Tatbestände.- 2. Qualifizierung und Bedeutung.- III. Die Anwendung des Smith Act und seine verfassungsrechtliche Problematik.- 1. Der Smith Act in der Praxis bis zur Dennis-Entscheidung von 1951.- 2. Die Dennis-Entscheidung des Obersten Gerichtshofs.- a) Der Sachverhalt.- b) Die Entscheidungsgründe.- aa) Das Votum der relativen Mehrheit: Der neue Gefahrentest.- bb) Das Votum von Richter Frankfurter: Die Abwägung von Interessen.- cc) Das Votum von Richter Jackson: Die Kommunistische Partei als Verschwörung.- dd) Das Gegenvotum von Richter Douglas: Verfassungswidrigkeit des Smith Act.- c) Die Dennis-Entscheidung und der Gefahrentest.- 3. Die Entwicklung bis zum Yates-Fall.- 4. Die Wende in der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs: Yates v. United States.- 5. Der Mitgliedschaftstatbestand: Scales v. United States.- 6. Brandenburg v. Ohio: Das Ende des politischen Strafrechts nach Art des Smith Act und des Gefahrentests?.- IV. Zusammenfassung: Das politische Strafrecht des Smith Act und die Konzeption freiheitlicher Demokratie.- 1. Die Tendenz formalistischer Konzeption.- 2. Das rechtsstaatliche Dilemma des politischen Strafrechts des Smith Act und ein Vergleich mit dem deutschen Strafrecht.- Dritter Abschnitt Die Bekämpfung subversiver Verbandsmacht: Internal Security Act von 1950 und Communist Control Act von 1954.- I. Zur Typik der rechtlichen Bekämpfung subversiver Verbandsmacht im amerikanischen Recht.- II. Die Entwicklung der Technik der Exponierung subversiver Verbandsmacht im amerikanischen Recht.- III. Aus der Entstehungsgeschichte des Internal Security Act von 1950.- 1. Die ersten Vorstöße im Kongreß.- 2. Die Verabschiedung des Internal Security Act.- IV. Die Auseinandersetzung um den Erlaß des Internal Security Act und die Konzeption der Demokratie.- 1. Die Zweifel an der Effektivität des Exponierungssystems des Gesetzes.- 2. Der Internal Security Act und die Konzeption der Demokratie.- a) Die „Feststellungen“ des Gesetzgebers und das geschützte Rechtsgut.- b) Das Exponierungssystem als Ausdruck einer formalen Konzeption der Demokratie?.- V. Das Exponierungssystem des Internal Security Act in der Fassung von 1950.- 1. Das System der öffentlichen Registrierung kommunistischer Organisationen.- a) Der Anwendungsbereich des Gesetzes ratione personae.- aa) Kommunistische Aktionsorganisationen.- bb) Kommunistische „Tarnorganisationen“.- cc) Kommunistisch „infiltrierte“ Organisationen.- b) Die Registrierungsverpflichtungen.- aa) Die Registrierungspflicht kommunistischer Aktionsorganisationen.- bb) Die Registrierungspflicht der kommunistischen Tarnorganisationen.- cc) Die subsidiäre Registrierungspflicht der leitenden Funktionäre kommunistischer Aktions- und Tarnorganisationen.- dd) Die persönliche Registrierungspflicht der Mitglieder kommunistischer Aktionsorganisationen.- ee) Keine Registrierung kommunistisch infiltrierter Organisationen.- c) Öffentliche Register des Justizministers.- d) Das Verfahren bei Unterlassung der Registrierung und in Streitfällen; der Subversive Activities Control Board.- aa) Zusammensetzung und Kompetenzen des Board.- bb) Verfahrensgrundsätze.- cc) Entscheidungen des Board.- dd) Gerichtliche Nachprüfung der Entscheidungen des Board.- e) Sanktionen für die Verletzung von Registrierungspflichten.- f) Rechtsfolgen der Registrierung.- aa) Kennzeichnungspflicht für Publikationen.- bb) Wegfall von Steuervergünstigungen.- cc) Beschäftigungsverbote.- dd) Paßverbote.- ee) Einreiseverbote, Ausweisung, Einbürgerungsverbote.- ff) Ausschluß von Sozialversicherungsleistungen.- gg) Strafvorschriften.- g) Die Registrierung der Druckvorrichtungen kommunistischer Organisationen.- h) Rechtsfolgen der Feststellung als kommunistisch infiltrierter Organisation.- 2. Registrierungsgesetze der Gliedstaaten.- VI. Der neuartige Straftatbestand des Titels I, Abschnitt 4 (a) des Internal Security Act.- VII. Die verfassungsrechtliche Problematik des Internal Security Act.- 1. Die grundsätzliche verfassungsrechtliche Problematik der spezifisch antikommunistischen Ausrichtung der Bekämpfung subversiver Verbandsmacht im amerikanischen Recht.- 2. Die Problematik im Hinblick auf die Gewaltenteilung, insbesondere auf das Verbot von „bills of attainder“.- a) Die allgemeine Problematik.- b) Das Registrierungssystem und das Verbot von „bills of attainder“.- c) Das Registrierungssystem und das Gebot des „due process“.- 3. Die Frage der Vereinbarkeit mit der Rede-und Vereinigungsfreiheit des 1. Amendments zur Bundesverfassung.- 4. Die Frage des Verstoßes gegen das Obermaßverbot.- 5. Der Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Verbot der erzwungenen Selbstbezichtigung.- VIII. Die Rechtlosstellung der Kommunistischen Partei der Vereinigten Staaten durch den Communist Control Act von 1954.- 1. Aus der Entstehungsgeschichte des Gesetzes.- 2. Inhalt und Bedeutung des Communist Control Act.- a) Die „Feststellungen“ des Kongresses und das geschützte Rechtsgut.- b) Die Rechtlosstellung der Kommunistischen Partei in Abschnitt 3 des Communist Control Act.- c) Der Verweisungstatbestand des Abschnitts 4 des Gesetzes.- 3. Das Problem der Verfassungsmäßigkeit des Communist Control Act.- a) Die Frage des Verstoßes gegen die Grundsätze der Gewaltenteilung, insbesondere gegen das Verbot von „bills of attainder“.- b) Die Frage der Vereinbarkeit mit dem 1. Amendment.- c) Die Frage der hinreichenden Bestimmtheit des Gesetzes.- 4. Gliedstaatliche Illegalisierungsgesetze.- 5. Anwendung und Auswirkungen dieser Gesetzgebung.- IX. Das Scheitern des Exponierungs- und Registrierungssystems in der Praxis.- 1. Das Registrierungsverfahren gegen die Kommunistische Partei der Vereinigten Staaten.- 2. Registrierungsverfahren gegen Mitglieder der Kommunistischen Partei.- 3. Registrierungsverfahren gegen kummunistische Tarnorganisationen.- 4. Verfahren gegen kommunistisch infiltrierte Organisationen.- 5. Die Kommunistische Partei und das Scheitern des Registrierungssystems.- 6. Die Änderung des Internal Security Act von 1950 durch das Gesetz vom 2. Januar 1968: Indizierung statt Registrierung.- X. Das Dilemma der Bekämpfung subversiver Verbandsmacht im amerikanischen Recht durch Exponierung.- Vierter Abschnitt Antisubversionsrecht und öffentlicher Dienst.- I. Zur allgemeinen Problematik des amerikanischen Antisubversionsrechts im Bereich des öffentlichen Dienstes.- II. Zur Entwicklung der Loyalitätsüberprüfungen für Staatsbedienstete in den Vereinigten Staaten.- 1. Die Regelungen auf Bundesebene.- 2. Die Regelungen der Gliedstaaten.- III. Die Kriterien der Illoyalität.- 1. Die formellen Prüfungsstandards.- 2. Die materiellen Kriterien und das geschützte Rechtsgut: Die freiheitliche Demokratie.- 3. Die Bestimmung der Illoyalität, insbesondere die Liste des Attorney General zur Designierung subversiver Vereinigungen.- IV. Die Markierung rechtsstaatlicher Grenzen des Loyalitätsprogramms durch den Obersten Gerichtshof.- 1. Loyalitätsprogramme und “due process”.- a) Die Beschäftigung im Staatsdienst als „Privileg“ und der Rechtsstatus des Bediensteten.- b) Die verfahrensrechtliche Stellung des Bediensteten.- c) Übermaßverbot und Bestimmtheit der Tatbestände.- 2. Die Loyalitätsregelungen und das 1. Amendment.- V. Zusammenfassung.- Fünfter Abschnitt Die Unterscheidung zwischen „expression“ und „action“ als Kriterium der Reichweite der Freiheitsrechte.- Schlußbetrachtung Das amerikanische Antisubversionsrecht und die Konzeption abwehrbereiter Demokratie.- I. Das amerikanische Antisubversionsrecht als bloßes Staatsschutz-recht.- II. Die Legitimität der Konzeption der streitbaren Demokratie.- III. Freiheit, die es nicht wert ist?.- Literaturverzeichnis zum Ersten Teil.- Literaturverzeichnis zum Zweiten Teil.- Namenverzeichnis.