Produktbild: Anthropologische Medizin

Anthropologische Medizin Theoretische Pathologie und Klinik psychosomatischer Krankheitsbilder

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

323

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/1,9 cm

Gewicht

391 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1989

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-73991-0

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.12.2011

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

323

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/1,9 cm

Gewicht

391 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1989

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-642-73991-0

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

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  • Einführung: Was ist Theoretische Pathologie? Anliegen und Terminologie.- 1 Psychosomatische Konzepte aus der Sicht der erweiterten theoretischen Pathologie.- 1.1 Kausale Modelle.- 1.1.1 Psychoanalytische Theorien.- 1.1.2 Lebenssituationen und leib-seelische Reaktionsweisen (Wolff).- 1.1.3 Zentralnervensystem und psychosomatische Programme.- 1.1.4 Funktionelles Entwicklungsmodell (Erikson, Schultz-Hencke).- 1.1.5 „Alexithymie“und Neo-Jacksonismus.- 1.2 Neue Paradigmen.- 1.2.1 Integrative Psychosomatik.- 1.2.2 Wege zur anthropologischen Medizin (Krehl, Siebeck).- 1.2.3 Viktor von Weizsäckers Gestaltkreis.- 1.2.4 Thure von Uexkülls Situationskreis.- 1.2.5 Biokybernetische Modelle.- 1.2.6 Affekte und Emotionen.- Literatur.- 2 Schwerpunkte psychosomatischer Krankheitsbilder.- 2.1 Anorexia nervosa — der Körper als Phänomen.- 2.2 Immunologie und Endokrinologie.- 2.2.1 Psychosomatik der Allergie („extrinsic asthma“).- 2.2.2 Zusammenhänge bei Infektionskrankheiten (Herpes simplex, Angina tonsillaris).- 2.2.3 Autoimmunkrankheiten (Colitis ulcerosa, Immunhyperthyreose).- Literatur.- 3 Die Vielschichtigkeit pathogenetischer Vorstellungen.- 3.1 Heterologie der Determinanten bei koronarer Herzkrankheit.- 3.2 Konsequenzen für die Theorie.- 3.3 Persönlichkeit, Konflikt struktur und somatische Bedingungen.- 3.4 Fallstudien und Unspezifitätshypothese.- 3.5 Weitere Korrelationsstudien.- 3.6 Kovariationsprobleme bei „psychovegetativem Syndrom“.- Literatur.- 4 Krankheitsbewältigung (Coping).- 4.1 Überblick.- 4.2 Asthma bronchiale („extrinsic asthma“).- 4.3 Koronare Herzkrankheit.- 4.3.1 Erlebnisweisen der akuten Koronarinsuffizienz, Schmerzprobleme bei Angina pectoris und „stummer Infarkt“.- 4.3.2 Behandlungs- und Rehabilitationsphase.- 4.4 Colitis ulcerosa.- 4.5 Extrembelastungen und Spätschäden.- 4.6 Abwehrprozesse und ihr „Substrat“.- Literatur.- 5 Vegetative (funktionelle) Regulationsstörungen.- 5.1 Klinische Bilder und Pathophysiologie.- 5.2 Die biologische Steuerung und Regelung: Sympathikovasaler Anfall und Herzphobie.- 5.3 Hypotone Formen (Faint — Ohnmacht).- 5.4 Herzrhythmusstörungen.- 5.5 Nervöses Atemsyndrom und Hyperventilationstetanie.- 5.6 Allgemeines psychosomatisches Syndrom.- 5.7 Neurovegetative Regelungen und Rhythmen.- Literatur.- 6 Die Verschränkung von Individual- und Sozialpathologie.- 6.1 Beispiel: Chronische Polyarthritis.- 6.2 Weichteilrheumatismus und Lumbago-Zervikal-Syndrom.- Literatur.- 7 Zur Metatheorie der Psychosomatik.- 7.1 Handlung, Sprache, Leib als führende Bestimmungen und die Überwindung des Leib-Seele-Dualismus.- 7.2 Handlungstheorien: Determinierte und „offene“Modelle.- 7.3 Anwendung der Handlungstheorien zum Verständnis von Konversionssymptomen, Tic, Torticollis und Schreibkrampf.- 7.4 Die Ausführung intendierter Bewegungen in phänomenologischer und neurobiologischer Sicht.- 7.5 Sprache, Sprechen, Gespräch.- 7.5.1 Sprachebenen.- 7.5.2 Sprache (Sprechen) und Gehirn.- 7.5.3 Gedächnis, Erinnern und Assoziieren in psychosomatischer Sicht.- 7.5.4 Wesen und Funktion der Sprache in der Psychotherapie.- 7.6 Die Verschränkung von „Leib“und „Körper“.- Literatur.- 8 Konturen einer theoretischen Pathologie der Psychosomatosen.- 8.1 Von der „allgemeinen“zur „theoretischen Pathologie“: Der Bezug zur psychosomatischen Medizin.- 8.2 Kybernetische Vorstellungen zur Pathogenese.- 8.2.1 Pathokybernetik der primären (essentiellen) Hypertonie.- 8.2.2 Transformation als Veränderung von Systemen und Regelungen.- 8.2.3 Pro und Kontra kybernetischer bzw. systemtheoretischer Ansätze.- Literatur.- 9 Theorie der psychotherapeutischen Methoden bei psychosomatischen Erkrankungen.- 9.1 Intersubjektivität aus anthropologischer Sicht.- 9.2 Die Arzt-Patient-Beziehung in der medizinischen Anthropologie.- 9.3 Bipersonalität als Modell der Arzt-Patient-Dyade.- 9.4 „Übertragung und Beziehung“ versus „bipersonale Gegenseitigkeit“ in der analytischen Therapie.- 9.5 Folgerungen für die Therapie, Evaluation und Theorie der Psychosomatosen.- Literatur.- 10 Die Zweipersonenbeziehung in psychophysiologischer Sicht.- 10.1 Biometrische Befunde bei Patient und Therapeut während des psychoanalytischen Erstinterviews.- 10.2 Die Psychophysiologie der Sexualität in bipersonaler Sicht.- 10.3 Interaktion in hirnphysiologischer Sicht und das Problem der „Konsensualität“.- 10.4 Zwischenmenschliche Beziehungskrisen und Krankheitsentwicklung.- Literatur.- 11 Kommunikation und Interaktion in neurobiologischer und systemtheoretischer Sicht und die gegenwärtige Leib-Seele-Diskussion.- 11.1 Neurobiologische Auffassungen.- 11.2 Kommunikation und Handlung aus sozialwissenschaftlicher und systemtheoretischer Sicht.- 11.3 Die gegenwärtige Leib-Seele-Diskussion.- Literatur.- 12 Zusammenfassung und Ausblick.- Literatur.