Die affektmodulierte Schreckreaktion bei Zahnbehandlungsphobie Furchtpotenzierung oder konditionierte Reaktionshemmung?
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- Deutsch ausgewählt
128,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.07.2012
Verlag
Südwestdeutscher Verlag für HochschulschriftenSeitenzahl
404
Maße (L/B/H)
22/15/2,5 cm
Gewicht
552 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8381-3333-1
Befunde aus der Grundlagenforschung zeigen, dass die Intensität der Schreckreaktion von Charakteristika des Schreckreizes sowie vom attentativen und affektiven Zustand des Individuums determiniert wird. Während positive Stimmungszustände die Schreckreaktion hemmen, kommt es in negativen Stimmungslagen zu einer Bahnung der Reaktion. Konsistent dazu wies man in klinischen Studien an phobischen und hochängstlichen Probanden eine erhöhte Schreckreaktionsamplitude nach, wenn sie mit phobierelevanten Stimuli konfrontiert wurden. Die Zahnbehandlungssituation könnte hier eine Ausnahme darstellen, denn es gibt Hinweise darauf, dass es in diesem Kontext zu einer funktionalen Stillhaltereaktion kommt, evtl. um Verletzungen vorzubeugen. Sind für diesen Befund keine anderen modulatorischen Prozesse verantwortlich, wäre ein Beweis dafür erbracht, dass Konditionierungsprozesse bereits auf zeitlich frühe, subkortikal gesteuerte Reizantworten einwirken können. Diese Fragestellung bildet den Ausgangspunkt für die vorliegende Untersuchung an Zahnbehandlungsphobikern und nicht-phobischen Kontrollprobanden.
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