Migrationsarbeit in der Jugendhilfe Konfrontative Gesprächsführung als Methode der pädagogischen Arbeit mit muslimischen Klienten in der stationären Jugendhilfe
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-23543-9
Verlust an sozialem und kulturellem Kapital einher. Ein Verlust an sozialem Kapital
bedeutet, dass gewachsene soziale Netzwerke wegbrechen und damit auch emotionale
Unterstützung im Alltag verloren geht (vgl. Leyendecker, 2011, S. 240 ff.). Von
diesem Aspekt habe ich mir kaum Gedanken gemacht, was Migration für die
Gesellschaft bedeutet. Aber genau dieser Satz hat mir den Zugang zu diesem Thema
schmackhaft gemacht. Ich wollte mehr darüber erfahren, wie die Sicht aus der
Perspektive der Einwanderungsgesellschaft ist, wie sie denken, handeln und warum
das Thema Migration immer mehr Bedeutung in der sozialen Arbeit erhält.
Migration spielt in der stationären Jugendhilfe bislang keine große Rolle, weil es kein
lebensrelevantes Thema in der Arbeit der stationären Jugendhilfe war (vgl. Ruffing,
2010, S. 12). Dabei ist eine Öffnung der Migrationsarbeit in der stationären
Jugendhilfe immer dringlicher. Wie in vielen anderen Bereichen, in denen
wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussionen oder Publikationen zur
Migrationsarbeit veröffentlicht werden, finden die Ausrichtungen der Fragestellung
und der Vergleiche überwiegend bei Mehrheitsdeutschen statt. Das bedeutet, dass hier
der Migrationsaspekt nur mangelhaft bis ungenügend berücksichtig wird. Hierdurch ist
zu vermuten, dass deswegen in Planungen, Durchführungen und in den
Angebotsstrukturen der Jugendhilfe Migranten nicht gleichermaßen wie Deutsche
angesprochen und berücksichtigt werden / wurden (vgl. Ruffing, 2010, S. 12). In
vielen namhaften Studien wie beispielsweise "Männer im Aufbruch" (Zulehner, 1999)
oder "Männer in Bewegung" , (vgl. Zulehner, 2009) die, durch die Kirchen als
empirische Studien in Auftrag gegeben wurden, um die Männerarbeit näher in den
Fokus zu rücken, wurden Männer mit Migrationsherkunft nicht ausreichend (2009)
bzw. gar nicht (1998) berücksichtigt. Hierdurch lässt sich aufzeigen, dass die
Jugendhilfe im Bereich der Migrationsarbeit vor neuen Herausforderungen und
Reformen steht. [...]
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