Wahnsinn und Aufklärung Johann Heinrich Füsslis 'Sarah Siddons als schlafwandelnde Lady Macbeth'
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Verlag:AV Akademikerverlag
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.07.2012
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
104
Maße (L/B/H)
22/15/0,7 cm
Gewicht
155 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-44544-2
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Ende 1778 siedelt der Schweizer Maler und Shakespeare-Verehrer Johann Heinrich Füssli endgültig nach London. Dort malt er das Gemälde der "Lady Macbeth schlafwandelnd". Das Buch geht der Frage nach, ob es sich bei dem Gemälde um ein "historical portrait" der zu jener Zeit populären Schauspielerin Sarah Siddons handelt, die aufgrund ihrer revolutionären Darstellung der Lady Macbeth berühmt wird. Das philosophische und geistige Klima in England zwischen Edmund Burkes' Diskussion über das Sublime und Erhabene und dem Gefallen am Horriblen des ,,Gothic", geht einher mit einem wachsenden Interesse für die Darstellung des Außer-sich-seins. Die schlafwandelnde Lady Macbeth ist für diese Thematik ein Paradebeispiel als malerisches Sujet und als Theaterfigur. Neben dem zeitgenössischen Theaterdiskurs um 1800 zwischen St. Albine, Riccobondi und Diderot, fließen auch Charles Lebruns' traditionelles Nachschlagewerk der Leidenschaften und die Physiognomie/Pathognomie-Debatte der beiden Kontrahenten Lavater und Lichtenberg in die Darstellung des Wahnsinns ein.
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