Verführer und ihre Gegenspielerinnen - Zu Lessings "Miss Sara Sampson" und Schillers "Kabale und Liebe"
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-24501-8
Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Neben der heutigen Bedeutung haben die
bekanntesten Werke dieser beiden Schriftsteller vor allem eines gemeinsam: Im Mittelpunkt
stehen Liebespaare, deren Schicksal voller Entsagung und mit dem Tod der Liebenden endet.
Bei einem Vergleich von Miss Sara Sampson und Kabale und Liebe zeigt sich zudem eine
wichtige Gemeinsamkeit anhand des Personenverzeichnisses. Den jungen Mädchen Sara
beziehungsweise Luise Millerin stehen zum einen ihre Geliebten Mellefont und Ferdinand
sowie zum anderen die Konkurrentinnen Marwood und Lady Milford gegenüber. Unschuld
und Tugend treten gegen Laster und Verführung an.
Im Folgenden soll es insbesondere um Verhältnis und Funktion dieser Verführer und
Gegenspielerinnen gehen. Nicht nur das Spannungsmoment kann Anlass und Ziel dieser
Figurenkonstellation sein, denn es ist zu bedenken, dass im 18. Jahrhundert die Rolle der Frau
in der Gesellschaft erstmals überdacht wurde. Dieser Gedanke wird im Rahmen dieser Arbeit
stets ein wichtiger Aspekt sein.
Da der Marwood in Miss Sara Sampson eine deutlich umfangreichere Ausgestaltung
zukommt als der Milford in Kabale und Liebe, wird diese Figur zunächst autonom betrachtet.
Wer ist sie und welche Funktion kommt ihr im Stück zu? Ebendiese Fragen werden sodann
auch auf Mellefont angewandt.
Lady Milford erscheint für den Handlungsverlauf zwar ähnlich bedeutsam wie die Marwood,
ist jedoch weniger präsent. Sie und Ferdinand werden charakterisiert und ebenso auf ihre
Bedeutung für das Trauerspiel untersucht.
Sind Mellefont und Ferdinand wirklich die klassischen Verführer? Können Marwood, die
später zur Mörderin wird, und die Mätresse Lady Milford schlichtweg als lasterhaft
bezeichnet werden? Diese Fragen sollen möglichst textimmanent erörtert werden. Zum
Verständnis der jeweiligen Konflikte wird zunächst ein grundlegender Überblick über die
Rollenkonzepte des 18. Jahrhunderts vorangestellt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice