Die Schlossplatzdebatte Eine deutsche Entscheidung
-
- Deutsch ausgewählt
115,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.09.2012
Verlag
Südwestdeutscher Verlag für HochschulschriftenSeitenzahl
548
Maße (L/B/H)
22/15/3,4 cm
Gewicht
834 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8381-3045-3
Architektur ist immer politisch. Architektur besetzt den Raum und sendet Signale. Je exponierter die Position im Raum, desto kräftiger das Signal. Desto stärker auch das Bemühen der Menschen, diese Position zu erobern und mit ihren Ideologien zu befüllen. Der Schlossplatz in Berlin war uns ist immer so eine besondere Position gewesen - für die Stadt, für Preußen, für Deutschland. Daher verwundert es nicht, mit welcher Vehemenz um ihn gekämpft wurde. Der Autor Alexander Barti hat in der vorliegenden Dissertation den letzten großen Krieg um den Berliner Schlossplatz untersucht und konnte verblüffende Ergebnisse zutage fördern. Denn die ideologischen Gräben waren durchaus nicht so eindeutig gezogen, wie man das auf den ersten Blick vermuten mag. Über zehn Jahre lang wurde die zuletzt qualvoll-zähe Debatte geführt, bis sich die Abgeordneten des Bundestages 2002 für einen de facto Wiederaufbau des Schlosses als "Humboldt-Forum" entschieden hatten. Die Schlossplatzdebatte war in ihrer Verkniffenheit ein zutiefst deutscher Entscheidungsprozess. Er demaskierte nicht zuletzt die geistige Impotenz einer gesellschaftlichen Elite, die nicht mehr fähig ist, Verantwortung zu übernehmen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenNoch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice