Das Leipziger Schöffenbuch 1420-1478 (1491)
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- Deutsch ausgewählt
64,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
25.01.2013
Abbildungen
farbige Abbildungen
Herausgeber
Jens KunzeVerlag
Leipziger Uni-VlgSeitenzahl
425
Maße (L/B/H)
24,6/17,5/3,2 cm
Gewicht
1253 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86583-650-2
Das Buch enthält den in deutscher Sprache verfassten schriftlichen Niederschlag von rund 520 Sitzungen der Schöffen der Stadt Leipzig. Auf 150 Pergamentblättern wurde festgehalten, was die Ober- und Mittelschicht der Stadt Leipzig im Spätmittelalter für wichtig genug hielt, um es gerichtlich fixieren zu lassen. Dabei handelte es sich überwiegend um Vorgänge der freiwilligen Gerichtsbarkeit: Vergabungen im Todesfalle, Angaben zum Wechsel von Grundbesitz, Aufnahme von Schuldverschreibungen und die damit verbundene Stellung eines Pfandes bzw. dessen Wiedereinlösung. Gelegentlich wurden auch Testamente, Stiftungen, Einsetzungen und Entlassungen von Vormündern im Schöffenbuch vermerkt.
Das Schöffenbuch ist damit eine unverzichtbare Quelle für orts-, siedlungs-, sozialgeschichtliche sowie genealogische Forschungen der Region. Es vermerkt Informationen zu rund 5000 Personen, von denen viele miteinander in familiärer oder wirtschaftlicher Beziehung standen. Das mannigfaltige Namensmaterial macht es auch für die wissenschaftliche Onomastik interessant. Doch vor allem der Stadtgeschichtsforschung kann diese reichhaltige Quelle nützliche Hinweise zur Rekonstruktion der Ortsentwicklung oder zum städtischen Alltagsleben geben.
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