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Ein Jahr in Paris! Kultiviert und elegant kommen die Franzosen daher. Aber auch hier gibt es diverse kulturelle Unterschiede zu beachten. Sehr lehrreich für alle Frankreichfans.
Ursula Kutzer
aus Wien
4/5
22.08.2013
Buch (Taschenbuch)
Ein Deutscher in Paris
Ich habe schon mit großem Vergnügen die Italien- Bände des deutschen Korrespondenten gelesen, nun wurde er von seiner Zeitung nach Paris geschickt. Und auch in seinem neuen Buch erzählt Stefan Ulrich kenntnisreich von Land und Leuten, von den Anfangsschwierigkeiten und auch vom Heimweh seiner Familie nach Rom. Hat mir wieder sehr gut gefallen!
Thomas Löw
aus Saarland
3/5
12.09.2013
Buch (Taschenbuch)
Non, non - je regrette!
Am 8.3.10 hatte ich in meiner Rezension zu "Arrividerci Roma" den Wunsch geäußert, es würde ein "Bienvenue Paris" geben. Stefan Ulrich hat Wort gehalten - lediglich mit "Bonjour la France" wurde der Titel etwas modifiziert.
Nach den beiden Five-Star-Werken ein Muß für einen Ulrich-Fan. Aber, aber, aber... malheureusement hat das Werk nicht in Ansätzen an die beiden Italien-Ausgaben anknüpfen können. Nach der ersten Enttäuschung habe ich lange darüber nachgedacht. Es ist flüssig geschrieben, läßt sich gut lesen, der Autor ist derselbe, die Familienmitglieder sind alle wieder mit dabei und mit Paris ist sicherlich ein Pflaster ausgesucht, das zwar anders ist als Rom, aber mind. einen genauso guten Klang hat mit all seinen Mythen als "Stadt de Liebe".
Es sind die Personen, die m. E. den Unterschied ausmachen. Beschrieben wird es irgendwo im Buch, wo die Bewohnerinnen von Rom und Paris verglichen werden. Beide chic, beide modebewußt, beide äußerst mondän - aber jede auf ihre Art und Weise. Die Pariserinnen eher in Grau/Blau mit elegantem Weiß; die Römerinnen genauso geschmackvoll, aber mit dem klitzekleinen Unterschied: Der "Farbklecks" machts. Ein leuchtendes orange oder rot, das heraussticht. Genauso wie die beiden Städte in unterschiedlichen "Farben" geschildert werden, in denen die Sonne sie erstrahlen läßt: Roma in einem warmen Licht, Paris in kaltem Silbergrau.
Die Personen machen es aus, Franzosen eher eloquent und elegant, alle äußerst wohlerzogen, etwas distanziert. Im Gegensatz die Italiener, wie man sie kennt: Gestenreich, familiär, wortreich, sympathisch, von allen geliebt.
Im Unterbewußtsein trauert Ulrich Rom nach - er gibt es nie zu, spricht es aber viel zu oft an und muß es mit Absprachen im Familienrat regelrecht verdrängen.
Daß es die Personen ausmachen, kommt in der letzten Passage sehr klar zum Ausdruck - Stefan und Antonia sind eingeladen und tafeln feine Köstlichkeiten in freundschaftlicher Runde. Es ist nicht die Atlantikinsel, die den Reiz ausmacht, schon garnicht die Schimpfwörter, die immergleich viel zu oft ausgerufen werden - es sind die Menschen in geselliger Runde, die das Ehepaar Ulrich in Frankreich ankommen lassen.
Ich glaube, eine italienische Tischgesellschaft würde dieses Ereignis locker toppen.
Lieber Dr. Ulrich: Kaufen Sie das Ferienhaus in Italien und beglücken Sie uns wieder mit Geschichten vom Stiefel. Land und Leute passen besser zu der Literatur, die Sie schreiben.
So nur halbe Kraft, aus 2,5 von 5 Sternen werden aufgerundet 3.
Bewertung
aus Rickenbach
5/5
19.10.2020
eBook (ePUB)
Sehr humorvoll
Hab viel lachen müssen. Stefan Ulrich beschreibt mit viel Humor das erste Frankreich-Jahr seiner Familie.
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4/5
16.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Auslandskorrespondent muss nach...
Auslandskorrespondent muss nach Paris ziehen - kurzweilig, unterhaltsam, wie eine lange Zeitungskolumne. Macht Spaß und hat Geist.
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