Produktbild: Genau mein Beutelschema

Genau mein Beutelschema Roman

7

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2013

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-2940-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

» Ja, vergangen ist das Berlin, (…), in de(m) es noch Bummelstudenten und diverse Subkulturen gab, die der Leistungs- und Konsumgesellschaft den Stinkefinger zeigten. (…) Man studiert im Zeitraffer und scheut sich nicht, ein Leben im Zitat zu führen, was der Autor in seinem Debütroman schon allein über die Namen seiner Protagonisten karikiert. « ("Fränkischer Tag")
» Der Debüt-Roman des Berliner Autors dekonstruiert mit Witz und Verve den Hipster-Mythos, das Berlin-Image als große Spielwiese und illustriert die Erweiterung prekärer Arbeitsverhältnisse fernab des Billig-Lohnsektors. « ("CulturMag")
» Lehmann hat ein Auge für die Stadt und ein Ohr für die Sprache der Nacht. « ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2013

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Aquamarin

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-2940-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    20.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Genial witzig!

    Ich hab das Hörbuch vor längerem mal aus einem offenem Bücherschrank mitgenommen, ich fand den Klappentext ganz witzig, und nun bin ich endlich dazu gekommen, das Hörbuch auch mal zu hören. Und ich sag es gleich: es war super witzig! Ich hab mich bestens amüsiert, und musste öfters laut lachen. Sehr seht gut ! Und hierum geht’s: wir schreiben das Jahr 2013, und wir sind in berlin. Bzw – Mark, 31, ist in Berlin. In einer Hipsterbar in Neukölln. Weil: da isses hip, hier wohnt der Hipster, hier steppt der intellektuelle Bär, hier zeigt man seine Stoffbeutel mit hipper Aufschrift. Sperrmüllmöbel, No-Name-Bar, Mate-Wodka, und, jetzt kommts: aus den Lautsprechern dröhnt „Stop playing Games with my Heart“ von den Backstreet Boys. Mark ist gestresst (by theway, wäre ich auch !!), und der Abend wird erst besser, als die 10 Jahre jüngere Christina ihn anspricht. Christina ist ihm in jeder Hinsicht voraus, und um ihr zu imponieren, legt Mark sich ins Zeug. Aus dem etwas schwerfällig gewordenem Anzeigenredakteur eines Berliner Stadtmagazins wird ein rasender Reporter, und plötzlich wird auch seine schon fast vergessene Band wieder brandaktuell und ist so gefragt, dass ein Plattenvertrag droht. Kurs, das Leben nimmt unglaublich an Fahrt auf – so zackig, dass Mark selbst kaum mitkommt und den Ereignissen fast hinterherstolpert. Christina heisst übrigens Christina wegen Christina Aguilera, Mark wegen Markie Mark – und dann wuselt noch Dr. Alban, Christinas Mitbewohner durch die Szenerie. Ist das jetzt ironisch oder eher post-ironisch? Das sind die Fragen, die der Klärung bedürfen . Unter anderem. Denn einen Krimi gibt es auch noch zu lösen: auf merkwürdige Weise verschwinden immer wieder (zugegebenerweise schon leicht angetrunkene) Hipster aus Neukölln und finden sich dann aufwachend in Tiergarten wieder. Als auch Mark und Christina dieses Schicksal erreicht, begeben sie sich auf Spurensuche, und ganz wie die drei ??? bringen sie erstaunliche Dinge ans Tageslicht….ich sag nur: „Der Hipster im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit“. Das ist übrigens einer der Titel der Kapitel. Also, ihr merkt es, es ist herrlich skurril, es ist extrem lustig und ironisch, und voller Konnotationen zu den guten alten 90er Jahren, die Mark teils schmerzlich vermisst. Vielleicht kann man die ganzen Spitzfindigkeiten auch erst ab einem gewissen Alter verstehen – oder weiss sie erst ab einem gewissen Alter zu würdigen, *lol* - aber ich hab mich wie gesagt königlich unterhalten gefühlt. Der Autor liest das Hörbuch selbst, und er hatte die passende lakonische, ruhige, selbst- (oder post-!) ironische Stimme dazu. 3 CDS mit einer gesamten Spielzeit von etwas über 3 Stunden fasst dieses Werk, und das hat genau gepasst. Keine Längen, perfektes Timing. Und am Ende wird alles gut. Der Stoffbeutel stimmt . Alle Daumen hoch!!

  • Fannie

    aus Oelsnitz/Erzgebirge

    5/5

    09.07.2013

    Buch (Taschenbuch)

    *Zugabe, Herr Lehmann!*…

    *Zugabe, Herr Lehmann!* Stellen Sie sich vor, Sie sitzen auf dem Kandidatenstuhl bei einer dieser Fernsehquizshows und werden gefragt: „Der angesagteste Bezirk Berlins ist…?“ Na? Richtig, Neukölln. Und wie bezeichnet man die jungen Eingeborenen dieses trendigen Stadtteils? Das ist der gemeine Hipster. Vertreter dieser Spezies zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, dass sie liebend gern schicke Stoffbeutel tragen, die sie bevorzugt mit knallengen Hosen und Oversized-Shirts kombinieren. Selbstverständlich sind Hipster zumeist (selbsternannte) Künstler, machen gerne Party und schlürfen literweise Club-Mate. Mark ist allerdings keiner von denen. Er wohnt im langweiligen Bezirk Tiergarten, hat die 30 jüngst hinter sich gelassen und sein Job als Kleinanzeigenbetreuer ist nicht unbedingt das, was man in Neukölln unter Kunst versteht. Als er auf einer Party die zehn Jahre jüngere Christina kennenlernt und sich in sie verliebt, stürzt er kopfüber und vollkommen unvorbereitet in die Hipster-Szene. Sein geregeltes Leben wird plötzlich gewaltig auf den Kopf gestellt – und irgendwann ist nichts mehr, wie es war. Poetry-Slammer und Autor Sebastian Lehmann liefert mit „Genau mein Beutelschema“ ein hinreißendes Roman-Debüt ab! Besonders Kinder der Neunziger werden dieses Buch von Anfang an ins Herz schließen, denn die überaus liebenswerte Hauptfigur Mark hegt vielfältige musikalische Erinnerungen an Größen wie die Backstreet Boys, Scooter, DJ Bobo und Marky Mark. Dabei wird Mark gleichzeitig bewusst, dass er inzwischen auch nicht mehr ganz taufrisch ist. „Genau mein Beutelschema“ ist eine spaßige Story über das Älterwerden und Jungbleiben, über die Liebe, über Trends und Veränderungen im Leben. Sebastian Lehmann schafft beim Erzählen spielend die Quadratur des Kreises, nämlich Tiefgang mit Witz! Seine Heimatstadt Berlin nimmt er gehörig auf die Schippe und spielt dabei munter mit Vorurteilen. Der Schreibstil des Autors ist herrlich entspannt und locker. Dieser Roman hat richtig Spaß gemacht! Ich habe letztlich nur einen einzigen Kritikpunkt: Das Buch war definitiv zu kurz! Zugabe, Herr Lehmann! :-)

  • Möp

    4/5

    20.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Inhalt: In diesem Roman…

    Inhalt: In diesem Roman lernen wir den Kleinanzeigenbetreuer Mark kennen, einen jungen Mann Anfang 30, der mit seinem Leben derzeit nicht besonders zufrieden ist, denn seinen Job kann er eigentlich nicht leiden und auch sonst läuft es bei ihm nicht gerade rund. Doch dann tritt eines Tages Christina mit ihrem etwas eigenartigen Mitbewohner – genannt Dr. Alban – in sein Leben und entführt ihn in die doch etwas gewöhnungsbedürftige Hipsterkultur. Doch dort kommt Mark kaum richtig an, denn schon bald tragen sich in Berlin ungewöhnliche Vorfälle zu, bei denen Hipster plötzlich morgens im völlig fremden Stadtteil Tiergarten aufwachen und dies gilt es nun zu ergründen … Meine Meinung: Eines muss man diesem Buch und vor allem dem Stil des Autors lassen: Die ganze Geschichte ist einfach unglaublich witzig! Ich musste beim Lesen schon so das eine oder andere Mal laut auflachen, weil unser Hipster-Protagonist einen ganz besonderen Humor an den Tag legt. Und man muss dazu sagen, dass ich wirklich kein Berliner bin, mich mit der Hipster-Szene in Berlin kaum auskenne und von einer Milife-Crisis wie Marks sie gerade erlebt, bin ich auch noch lange entfernt. Somit könnte man also meinen, dieses Buch sei überhaupt nicht „Genau mein Beutelschema“, doch ich muss gestehen, dass es mich trotz allem überzeugt hat und ich sogar behaupten kann, mal wieder etwas dazu gelernt zu haben. So kommen nunmehr die ernsten Themen und somit auch der etwas nachdenkliche Leser hier nicht zu kurz, denn der Autor setzt sich über weite Teile auch mit den ganz fundamentalen Fragen des Lebens auseinander. So weiß Mark immer wieder nicht, was er eigentlich wirklich will, was er braucht, um glücklich zu sein und natürlich wird auch die obligatorische Frage nach dem Sinn des Lebens nicht ausgelassen. Soweit, so gut, doch leider konnte mich das Buch nicht vollständig vom Hocker hauen, da die Handlung insbesondere gegen Ende hin immer mehr an symbolischem Charakter zunimmt und vom Leser interpretiert werden muss. Das ist allerdings auch Ansichtssache, schließlich gibt es ja auch Menschen, denen ein Buch dann besonders gut gefällt, wenn einige Fragen offen bleiben und Freiraum für Interpretationen gelassen wird. Fazit: Alles in allem wirklich ein sehr innovatives wie auch aktuelles Thema, das der Autor mit einer Menge Witz und Humor sowie der richtigen Portion Ernsthaftigkeit umgesetzt hat, sodass „Genau mein Beutelschema“ nicht nur gut unterhält, sondern gleichermaßen zum Nachdenken anregt.

  • Esther K.

    aus Berlin

    4/5

    17.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    You are now entering the Hipstersector

    Mark ist Anfang 30, unterwegs in einem neuen Underground Club und weniger begeistert von der Musik dort: ganz ehrlich Backstreet Boys?! Kommt denn alles zurück… Die Neunziger sind also wieder angesagt und Mark auch – bei der 21-jährigen Christina: jung, dynamisch und super hip(ster). Meine Meinung: Hipster sind überall, Stoffbeutel vermehren sich stetig, Club Mate ist in und Tiergarten eindeutig out. Als Berlinerin fühlt man sich gleich in den Wahnsinn des Alltags versetzt. Wenn auch überspitzt erzählt (oder gerade deswegen), musste ich so einige Male auflachen oder zumindest sehr schmunzeln. „Ich laufe vorbei an Stoffbeutelshops und Getränkeshops, die auch Stoffbeutel verkaufen, und Galerien, in denen Stoffbeutel ausgestellt werden.“ Nichts gegen Stoffbeutel (ich habe auch einige), aber das Buch greift das Thema Hipster und ihre „Eigenarten“ so lustig auf, dass ich so einige Male an die eine oder andere selbst erlebte Situation denken musste. Marks bester Freund ist übrigens der schwangere Kurt, der ihm neben dem ganzen Partyleben vor Augen hält, wo sich andere 30-jährige in ihrer Lebensplanung befinden. „Unsere Lebenssituationen sind inzwischen zu verschieden. Er bekommt ein Kind, und ich versuche, ein Kind rumzukriegen, wenn ich das mal so drastisch ausdrücken darf.“ Der lockere Schreibstil passt auch super zum Buch und zur Thematik. Insgesamt finde ich, dass „Genau mein Beutelschema“ eine sehr unterhaltsame Lektüre ist. Lediglich das Ende fand ich nicht gerad überzeugend (und ausnahmsweise wirklich zu übertrieben). Allerdings finde ich es empfehlenswert und habe das Buch schon dem Nächsten in die Hände gedrückt. Lieblingszitat: „Mir ist dein unbedruckter Stoffbeutel aufgefallen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Woher kommt das?"

  • Katzenpersonal Kleeblatt

    aus Berlin

    4/5

    08.07.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht ganz mein Beuteschema

    Der Autor Sebastian Lehmann stellt dem Leser mit diesem Buch sein Erstlingswerk vor. Mit einem eigenen feinen Humor spricht er hauptsächlich die Altersklasse zwischen 20 und 30 Jahren an. Mark lernt in einer Bar Christina kennen. In dieser Bar wird zum größten Teil Musik aus den 90-er Jahren gespielt, Musik, an die man sich erinnert, wenn man die Zeit bewusst erlebt hat. Mark jedoch ist von dieser Zeit genervt, hat er sie doch schon in den 90-er Jahren von hinten bis vorne gekannt und jetzt die Retromusik dieser Zeit kann er schlecht tolerieren. Er ist genervt. Christina hingegen, 21 Jahre alt, war damals noch ein Kind, so dass sie voll auf die Musik abfährt. Sie ist eine ausgesprochene Partygängerin. Eigenartige Dinge passieren in Berlin. Immer öfter hört man, dass Personen aus Neukölln morgens in der U-Bahn Kurfürstenstraße wach werden und nicht wissen, wie sie dort hin gekommen sind. Wer will schon freiwillig nach Tiergarten, wenn man aus Neukölln kommt? Auch sieht man immer wieder Kaputzen tragende Typen auf der Straße. Was hat das alles zu bedeuten? Auch ich habe mich mit dieser Frage beschäftigt, kann man sich als Leser, auch wenn man aus Berlin kommt, darauf keinen Reim machen. Der Autor hat sich intensiv mit den Berliner Bezirken Neukölln und Tiergarten vertraut gemacht und hat das dort vorhandene Ambiente sehr gut studiert und wiedergegeben. Einiges habe ich wiedererkannt, anderes war mir neu. Der Autor hat mir eine Szene gezeigt, die altersmäßig nicht mehr meine ist, so dass ich mich persönlich mit vielen Sachen nicht mehr identifizieren konnte. Schon allein beim übermäßigen Alkohol- und dem gelegentlichen Drogenkonsum sträubt sich mein Gefieder. Ob die Partyszene wirklich real wiedergegeben ist oder ob es künstlerische Freiheit des Autoren war, kann ich nicht sagen, mich sprach dieses nicht an. Was mir gefallen hat, war der humorvolle Schreibstil des Autoren, der mich ab und an schmunzeln ließ. Einige Dinge schienen mir jedoch recht weit von der Realität entfernt zu sein, als Beispiel das Thema Klone. Auch die laxe Einstellung zur Arbeit von Mark hält der Realität sicherlich nicht stand. Verwundert hat mich, dass weder Mark noch Christina das Bedürfnis hatten, den wahren Namen des jeweils anderen erfahren zu wollen. Ich habe lange überlegt, wie ich das Buch bewerten soll, ich schwankte zwischen 3 und 4 Sterne. Halbe Pfoten vergeben wir nicht, so dass ich mich aufgrund des humorvollen Stils doch für 4 Sterne entschieden habe. Bei der Lesung mit dem Autoren habe ich bemerkt, wie die jungen Leute auf das Buch reagiert haben, von daher kann ich sagen, dass ich für dieses Buch definitiv zu alt bin.

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Bewertungen (7)

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  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Potthoff

    Stephanie Potthoff

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    5/5

    02.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sebastian Lehmann, bekannt von...

    Sebastian Lehmann, bekannt von der Lesedüne, hat einen grandios komischen Roman geschrieben. Diese Lektüre macht einfach Spaß!

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