• Produktbild: Zu viel Glück
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Zu viel Glück Zehn Erzählungen

10

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2013

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Bordeaux / Camel

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Too much happiness

Übersetzt von

Heidi Zerning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18686-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Munro kann auf wenigen Seiten ganze Schicksale und Welten fühlbar machen. Ihre Beobachtungen sind präzise, direkt und nüchtern, die Sprache glasklar und souverän. Judith W. Taschler Bücher Magazin 20190724

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2013

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Bordeaux / Camel

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Too much happiness

Übersetzt von

Heidi Zerning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18686-0

Herstelleradresse


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  • Belinda Wiesbauer

    aus Steyr

    5/5

    29.01.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Zauberhaft

    Jede einzelne dieser Erzählungen ist wunderbar zu lesen und bezaubert einen. Man hat das Gefühl die Großmutter, -vater, ein lieber alter Freund, oder zufällig Bekannter erzählt einem eine Geschichte aus seinem/ihren Leben. Und man ist verzauberte und wie im Bann, Zuhörer, der durch die bildliche Sprache von Alice Munro das Gehörte wie ein Film im Geiste miterlebt.

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    4/5

    31.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Zu viel Glück

    Hatten die Protagonisten zu viel Glück oder zu wenig oder ? In verschiedenen Erzählungen schreibt Alice Munro über das Leben und Schicksalhafte Geschehnisse. In ihrer klaren Sprache öffnet sich dabei die kleine Welt der beschriebenen Personen, bevor die kurzen Erzählungen meist ein unerwartetes, nachdenkliches Ende nehmen. Alice Munro schafft es, auf wenigen Seiten Spannung und Mitgefühl zu erzeugen - wie wunderschön!

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    04.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Literarische Miniaturen…

    Literarische Miniaturen Vielen Romanlesern dürfte es genau so gegangen sein wie mir, Alice Munro kam auf meiner Leseliste bisher nicht vor, Kurzepik als literarische Appetithäppchen ersetzen mir nicht die gedankliche Weite und thematische Vielfalt eines klassischen Romans. Aber wenn eine Autorin mit dem Nobelpreis geehrt wird wie Alice Munro in diesem Jahr, sollte man ruhig mal eine Ausnahme machen von der Leseroutine. Man muss denn auch mindestens zwanzig Jahre zurück gehen zu Toni Morrison (1993), um preisgekrönte Schriftsteller US-amerikanischer Herkunft zu finden. Kanada, immerhin nordamerikanisch, hatte bisher noch keinen Nobelpreisträger gestellt. Nach seinem Stifter soll den mit fast einer Million Euro dotierten Literaturpreis derjenige Autor erhalten, der «das Vorzüglichste in idealistischer Richtung geschaffen hat», und für 2013 ehrte die Jury nun also eine «Virtuosin der zeitgenössischen Kurzgeschichte». So betrachtet, das sei vorwegschickt, geht der Preis auch völlig in Ordnung. Zehn recht unterschiedliche Erzählungen sind in dem Band «Zu viel Glück» enthalten, dessen Titel schon darauf hindeutet, dass jedem Übermaß potenziell Leid, Unglück, Enttäuschung, Scheitern gegenübersteht, das Glück auf ein bescheideneres Maß zurückstutzend. Als Protagonisten begegnet man fast ausnahmslos Frauen in mittelständisch geprägten, meist ländlichen Milieus Kanadas. Alle sind in wenigen Worten sehr treffend geschilderte Charaktere, die oft in prekären Verhältnissen leben und Konflikten vielfältigster Art ausgesetzt sind. Wen wundert’s, dass meistens Männer den Gegenpol bilden, Ursache der Probleme sind oder gar Katastrophen auslösen wie in der ersten, sehr beklemmenden Geschichte. Munro schreibt jedenfalls aus weiblicher Sicht, ohne dass man ihr Feminismus vorwerfen könnte, sie liefert lediglich ihren Beitrag zu der These «Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen». Als Konfliktpotential zieht die Autorin neben dem ziemlich dominant im Vordergrund stehenden Geschlechterkampf auch das Miteinander der verschiedenen Generationen heran sowie gesellschaftliche Umbrüche. Es gibt bei ihr innere Spannungen und menschliche Konflikte zuhauf, sie beschreibt unsentimental und mit viel Hintersinn gekonnt die vielfältigen seelischen Probleme des Menschen. Wie ein Schlag ins Gesicht beginnt es gleich in der ersten Geschichte einer Frau, deren Mann ihre drei Kinder umgebracht hat, die sich aber trotzdem an ihn gebunden fühlt. Eine Musikschülerin geht ihre eigenen Wege und taucht plötzlich als Autorin wieder auf, eine Philosophie-Studentin liest einem reichen Lustgreis nackt Gedichte vor, eine Mutter steht ratlos ihrem völlig aus der Bahn geworfenen Sohn gegenüber, eine Frau verblüfft den in ihr Haus eingedrungenen Mörder mit einer Giftmord-Geschichte. Die tragische Liebe einer jungen Frau zu einem durch ein Muttermal abstoßend verunstalteten Mann wird ebenso knapp und pointiert erzählt wie die Zuneigung einer lebenslustigen Masseurin zu ihrem sterbenskranken Leukämie-Patienten, die kaltblütige Ermordung eines geistig zurückgebliebenen Mädchens durch zwei Schülerinnen oder ein Unfall im Wald, der ein Paar wieder näher zusammenbringt. Zuletzt folgt eine Geschichte aus dem Europa des 18. Jahrhunderts, in der eine Frau als erste eine Professur für Mathematik erhält, die längste und sicherlich auch schwächste Erzählung dieses Bandes. Munro vermag Empathie zu wecken, sie erzählt in einfachen Worten, unaufgeregt, fast lakonisch Dramen ohne Katharsis, vor allem aber ohne Happy End, was ja nicht ganz selbstverständlich ist für die Kontinenthälfte, auf der sie lebt. Dabei bewegt sie sich immer haarscharf an der Grenze zur Trivialliteratur, hat aber mit ihrem inzwischen abgeschlossenen Lebenswerk, ihr erklärtermaßen letztes Buch erschien ja vor wenigen Tagen, ihre epischen Form zur Vollendung gebracht. Wer Munros komprimierte, humorlose Erzählweise mag, kommt jedenfalls voll auf seine Kosten.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine/r kann so viel zwischen...

    Keine/r kann so viel zwischen den Zeilen erzählen! Zu Recht höchst prämierte Autorin und ich liebe ihr Werk!

  • Anja

    aus Graz

    5/5

    12.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr zu empfehlen

    Kurzgeschichten die einen zum Nachdenken bringen und einem den Tag versüßen. Kann bislang alle Werke von der Nobelpreisträgerin sehr empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ronja vom Lehn

    Ronja vom Lehn

    Thalia Herdecke

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alice Munro kann auf wenigen Seiten,...

    Alice Munro kann auf wenigen Seiten, mit wenigen Worten sehr viel ausdrücken. Die Kurzgeschichten über das Glück ist einfach lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Karsten Rauchfuss

    Karsten Rauchfuss

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ob Alice Munros Geschichten 5...

    Ob Alice Munros Geschichten 5 oder 20 Seiten lang sind, mit nur wenigen Worten ist man mitten in der Geschichte und fühlt mit ihren Figuren mit. Zehn großartige Erzählungen.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Becker

    Andrea Becker

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Geschichten über Frauen,...

    Wunderbare Geschichten über Frauen, Heldinnen und das Glück. Die Nobelpreisträgerin ist eine tolle Erzählerin!

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Bewertungen (3)

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