Das Fahrrad ist eine der größten Erfindungen der Menschheit - und das meistbenutzte Verkehrsmittel weltweit. Auch der Journalist Robert Penn fährt fast jeden Tag Rad, zur Arbeit, zu Freunden, zum Einkaufen oder um der Welt zu entkommen. Mit Ende 20 fuhr er auf dem Rad um die ganze Welt, 40.000 Kilometer. Allerdings kann das Fahrrad von der Stange, das er besitzt, diesem Enthusiasmus nicht annähernd gerecht werden. Robert braucht ein neues Rad, ein maßgeschneidertes Wunder der Handwerkskunst, das das Gefühl widerspiegelt, das er empfindet, wenn er fährt: dem Himmel ein Stückchen näher.Vom Glück auf zwei Rädern ist die Geschichte seiner Reise zum Traumfahrrad. Sie führt von Stoke-on-Trent, wo Robert sich einen genau auf ihn angepassten Stahlrahmen bauen lässt, bis nach Kalifornien, wo er die perfekten Räder findet; über Portland (Lenkkopf), Vicenza (Getriebe), Mailand (Lenker) und Korbach, wo die besten Reifen gemacht werden, bis zurück nach Smethwick, für den idealen Sattel.Es ist eine Liebeserklärung an das Fahrrad, eine Geschichte von perfekten Teilen, von der Historie des Fahrrads, vom Ausbruch des Vulkans Tambora im Jahr 1815 und seinen Folgen, vom Fahrrad als Demokratisierungsmaschine und von seinem Beitrag für die Befreiung der Frau, von den Irrtümern und Wundern im Rahmen seiner Weiterentwicklung und von den Qualen der Tour de France. Es ist die Geschichte davon, warum wir Rad fahren und warum diese einfache Maschine auch heute noch ein so zentraler Teil unseres Lebens ist.
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Das Buch ist sehr interessant und Lehrreich beschrieben. Auf fast jeder Seite erfahre ich interessantes und aufschlussreiches. Das Buch ist gut geschrieben und hat eine gute Schriftgrösse.
Das lesen hat viel spass gemacht.
Bewertung
aus Wien
5/5
18.02.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
sehr schön zu lesen
Super nett geschriebenes, mit vielen Infos über die schöne Geschichte des Fahrrads und diverser Hersteller, gefülltes Buch! Hat Spaß gemacht zu lesen.
Eberhard Landes
5/5
11.08.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gerade aus Anlass des 200. Jahrestages der Erfindung des Fahrrads für das Jahr 2017 eine empfehlenswerte Lektüre.
Dieses Buch ist ein ganz spezielles Buch: es ist für Radliebhaber, für Radfreaks, für an der Geschichte des Fahrrads und an den technischen Details dieses meist benutzten Verkehrsmittels der Welt Interessierte. Da der Rezensent sich zu dieser Spezies von Menschen durchaus hingezogen, wenn nicht zugehörig, fühlt, war die Grundlage für eine positive Bewertung gelegt.
Roter Faden ist, dass der Autor weder Kosten noch Mühen, in dem Fall insbesondere Reisen, gescheut hat, um sich sein ganz spezielles Traumrad zusammenzustellen. Robert Penn reiste aus seinem heimischen Wales an die verschiedensten Orte, um für jedesTeil seines Rads das feinste Stück zu ergattern. Seien es die Felgen, die Speichen, der Rahmen, der Sattel, die Komponenten wie Schalthebel, Kurbel, Ritzelpaket, die Kette u.v.a.m. ; kein Teil wird ausgelassen, keine Herstellerfirma ist entfernt genug, jedes Teil ist wichtig genug, etwas über seine Entstehungsgeschichte und über die besten Hersteller zu erfahren. Selbstverständlich werden dem Leser dabei so bekannte Namen wie Bianchi, Campangola,Colnago, Raleigh, Ritchey, Peugeot, Pinarello, Schwinn u.v.a.m begegnen.
Daneben lässt Robert Penn kleine Anekdoten seiner eigenen Weltumrundung einfliesen, bei der er in drei Jahren 40.000 km zurücklegte. Und auch die eine oder andere Anekdote aus der Welt des Rennradsports, sei es mit Fausto Coppi, sei es mit Hugo Koblet, hat in dem Buch ihren Platz gefunden.
Breiten Raum nimmt die Geschichte der Erfindung und Entwicklung des Rades ein. Aus deutscher Sicht interessant, dass auch Freiherr von Drais mit seinem Laufrad, seiner Draisine, und seiner Fahrt von Mannheim nach Schwetzingen genannt wird. Sodann wird die weitere Entwicklung über das Hochrad, das Veloziped von 1860 mit erstmals Pedalkurbel (damals noch am Vorderrad) bis zur heutigen Carbonrennmaschine erzählt.
Abgerundet wird das Werk durch zahlreiche Lektürempfehlungen und nützliche Links. Somit ist es gerade aus Anlass des 200. Jahrestages der Erfindung des Fahrrads (orientiert man sich an o.a. Freiherr von Drais und 1817) im Jahr 2017 eine empfehlenswerte Lektüre. Der Autor hat meine Erwartungshaltung mehr als erfüllt. Nach der Lektüre sieht man auch sein eigenes Rad/seine eigenen Räder mit anderen Augen. Daher lautet meine Bewertung "sehr lesenswert" bzw. für für die eingangs erwähnte "Gattung" gar "ein Muss".
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