Portrait
Brigitte Boothe ist Psychoanalytikerin (DGPT, DPG), Psychotherapeutin (FSP) und Lehrstuhlinhaberin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Universität Zürich. Wichtige Veröffentlichungen zur Psychoanalyse der frühen weiblichen Entwicklung und zu Modellen des Glücks in Märchentexten. Zurzeit beschäftigt sie sich vor allem mit den Bereichen Klinische Narrativik und qualitative Methoden, Literatur- und Textanalyse, Lebensrückblick- und Interviewforschung, Kooperations-,Vertrauensbildung und Kreditierung. Sie ist u.a. am Forschungsmodul des Schweizerischen Nationalfonds "Körper und Geschlecht: Normierungsprozesse im Spannungsfeld von Heilung und Verletzung" (Pro Doc), verbunden mit dem Graduiertenkolleg Gender Scripts and Prescripts (Universitäten Basel - Bern - Zürich) beteiligt.
Boothe ist Mitglied in diversen psychoanalytischen, psychotherapeutischen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen: Society for Psychotherapy Research (SPR), Schweizerische Gesellschaft für Psychologie (SGP), Deutsche psychoanalytische Gesellschaft (DPG), Föderation Schweizerischer PsychologInnen (FSP), Europäische Föderation Psychoanalytischer Psychotherapie (EFPP).
Veröffentlichungen u.a.:
Boothe, B. (2006): Die Religionskritik Freuds und die Überschreitung des Gegebenen. In I. U. Dalferth & H.-P. Grosshans (Hrsg.): Kritik der Religion. Tübingen (Mohr/Siebeck), S.163-186.
Boothe, B. (2006): Abraham, der Ausgezeichnete. Die Loyalitätsprobe. Handlung Kultur Interpretation. Zeitschrift für Sozial- und Kulturwissenschaften 15, 274-304.
Luif, V./Thoma, G. & B. Boothe (Hrsg.) (2005): Beschreiben - Erschliessen - Erläutern. Psychotherapieforschung als qualitative Wissenschaft. Berlin (Pabst).
Boothe, B. & P. Stoellger (Hrsg.) (2004): Moral als Gift oder Gabe? Zur Ambivalenz von Moral und Religion. 1. Band der wissenschaftlichen Buchreihe Interpretation Interdisziplinär, herausgegeben von Brigitte Boothe & Philipp Stoellger. Würzburg (Königshausen & Neumann).
Boothe, B. & Ugolini, B. (Hrsg.) (2003): Lebenshorizont Alter. Zürich (vdf).
Christina von Braun, Kulturtheoretikerin, Autorin und Filmemacherin. Studium in den USA und Deutschland. Von l969 bis l98l in Paris als freischaffende Autorin und Filmemacherin ansässig. 1991-1993 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Seit 1994 Professorin für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gründerin und Leiterin des Studiengangs Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sprecherin des Graduiertenkollegs "Geschlecht als Wissenskategorie". Seit Sommer 2008 Vizepräsidentin des Goethe-Instituts. Ca. 50 Filmdokumentationen und Fernsehspiele zu kulturgeschichtlichen Themen. Zahlreiche Bücher und Aufsätze über das Wechselverhältnis von Geistesgeschichte und Geschlechterrollen. Forschungsschwerpunkte: Gender, Medien, Religion und Moderne, Geschichte des Antisemitismus.
Foto der Autorin: Dagmar Stratenschulte
Michael B. Buchholz ist Lehr- und Kontrollanalytiker am Lou-Andreas-Salomé-Institut in Göttingen, Professor an der Internationalen Psychoanalytischen Universität in Berlin und leitet derzeit ein Projekt zur vergleichenden Untersuchung von Empathie in Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und Tiefenpsychologie.
Stand: Mai 2015
Gottfried Fischer war Psychoanalytiker (DPV), psychologischer Psychotherapeut, Leitender Direktor des Instituts für Psychotherapeutische Forschung, Methodenentwicklung und Weiterbildung (IPFMW) in Köln sowie Direktor des Instituts für Psychologie und Psychotherapiewissenschaft der Steinbeis-Hochschule Berlin. Er zählt zu den Begründern der Psychotraumatologie in Deutschland. Von 1994-2009 war er Direktor des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität zu Köln.
Gerhard Schneider ist niedergelassener Psychoanalytiker, Lehranalytiker und ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV). Seine Arbeitsschwerpunkte sind personale Identität, Internalisierung, Behandlungstechnik, Film und bildende Kunst.
(Stand: April 2013)