I Standpunkte wissenschaftlicher Disziplinen: 1 Nittel/Seltrecht, Einleitung: Vom Wert einer vergleichenden Sicht auf Krankheit.- 2 Fink/Behrens, "Fakten und Zahlen" zu Brustkrebs und Herzinfarkt.- 3 Lüngen/Passon, Gesundheitsökonomie: Die Finanzierung von Prävention und Behandlung von Herzinfarkt und Brustkrebs.- 4 Gerlinger, Disease-Management-Programme für Brustkrebs und koronare Herzkrankheit.- 5 Beuth/Baumann, Brustkrebs koronare Herzkrankheit.- 6 Banzer/Vogt/Thiel, Wirkung und Steuerung körperlicher Aktivität in der Therapie von Brustkrebs und Herzinfarkt.- 7 Meyer-Drawe, Lernen und Leiden. Eine bildungsphilosophische Reflexion.- 8 Heinritz, Zwei frühe Selbstzeugnisse von Frauen über Brustamputationen nach Krebserkrankung.- 9 Brumlik, Arge Lernprozesse – Thomas Mann über Tod, Krankheit und Bildung.- II Patientenperspektiven: 10 Seltrecht/Nittel, Phänomenologie der Krankheiten: Brustkrebs und Herzinfarkt.- 11 Keil, Krankheit als biographischer Ausnahmezustand: Der objektive Faktor Subjektivität.- 12 Nittel, Prozessuale Lerndimensionen: Instrumente zur Erschließung von Lernprozessen bei Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen.- 13 Schmitt, Metaphern für Bildungsprozesse im Kontext von Krankheitserfahrungen.- 14 Fischer, Biographie, Leib und chronische Krankheit.- 15 Dinkelaker, Formen und Ressourcen der Eigensinnigkeit: Varianten der Uneinsichtigkeit einer Herzinfarktpatientin.- 16 Schaeffer/Haslbeck, Komplexe Medikamentenregime bei chronischer Krankheit – diskutiert am Beispiel kardiologischer Erkrankungen.- 17 Alheit, „Da wurde man, auf Deutsch gesagt, so richtig in heißes Wasser geschmissen“: Der Herzinfarkt als „politisches“ Phänomen?- 18 Fingerle/Bonnes, Der Krankheitsverlauf bei einer Brustkrebspatientin aus der Perspektive der Resilienzforschung.- 19 von Kardoff/Schönberger, Krebskranke in Rehabilitation und Nachsorge: Lebensgeschichtliche Transformationsprozesse zwischen Gestaltwandel und Kontinuierung.- 20 Gröning, Der verlorene Körper: Scham und Isolierung als Grundproblem einer Brustkrebspatientin.- 21 Oswald/Himmelsbach, Entwicklung unter der Bedingung einer lebensbedrohlichen Erkrankung im Alter.- 22 Haker, Die Relevanz religiöser und ethischer Orientierungen bei der Bewältigung von Krankheit.- 23 Fuchs-Heinritz, Herr Adler wird vernünftig. Veränderungen der Lebensauffassung und des Todesbildes nach einem Herzinfarkt.- 24 Seltrecht, Vertrauen und Hoffnung: Zur Relevanz dieser Untersuchungskategorien für die Aufdeckung von Lernprozessen.- 25 Friebertshäuser/Richter, Brustkrebs als Statuspassage: Leben und Sterben als Krise und Lösung.- 26 Seltrecht, Lernen im Angesicht des Todes?- 27 Hoyer, Die Passage des Sterbens: Krebserkrankung im Spielfilm.- III Die Sicht der Professionellen: 28 Dierks, Die Patientenuniversität: Krankheit als Lerngegenstand.- 29 Jäger/Neumann, Klinische Studien und Nachwuchswissenschaftler in der Onkologie.- 30 Herrmann/Lehmann, Herzinfarkt aus Sicht der Allgemeinmedizin.- 31 Senf/Kaiser, Brustkrebs als Auslöser von psychosozialen Belastungen, Angst und Depression sowie Methoden, Effekte und Angebote psychoonkologischer Interventionen.- 32 Haubl, Lebensgeschichtliche Erfahrung und berufsbiographische Entscheidungsprozesse eines Psychoonkologen.- 33 Schäfer, Fernsehserien als Lernvorlage: Was können wir von „Dr. House“ lernen?- 34 Hoppe, Transfer erziehungswissenschaftlich generierten Wissens in die medizinische Ausbildung in Form von E-Learning-Modulen.- IV Der Blick auf die Arzt-Patient-Interaktion: 35 Brockmann, Die ärztliche Aufklärung als Rechtspflicht in der Arzt-Patient-Beziehung.- 36 Reineke/Spranz-Fogasy, Arzt-Patient-Kommunikation: Allgemeine Merkmale und Besonderheiten bei Brustkrebspatienten.- 37 Vogd, Arzt-Patient-Interaktion aus medizinsoziologischer Perspektive.- 38 Kuczyk, Der Arzt als Wissensvermittler. Eine Analyse ärztlicher Vorträge vor Brustkrebspatientinnen.- 39 Nittel/Seltrecht, Die ärztliche Vermittlung aus Patientenperspektive.- 40 Detka, Aneignungsprozesse bei Patienten aus Ärztesicht.- 41 Oevermann, „Compliance“ und die Strukturlogik des Arbeitsbündnisses zwischen Arzt und Patient.- 42 Herzberg, Die biographische Herausforderung in der Brustkrebs-Pflege: Über die Notwendigkeit, Patienten wirklich zu verstehen.- 43 Hampe, Die Förderung therapeutischer Prozesse bei Brustkrebspatienten durch Kunsttherapie.- 44 Lammer, „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir ein weises Herz gewinnen“ (Psalm 90).- 45 Seltrecht, „… das sollten Ärzte nicht machen“ – Ärztefehler und medizinische Fehler unter erziehungswissenschaftlicher Perspektive.