Neue Möglichkeiten des Risikomanagements zur Sturzprophylaxe in der Pflege Analyse und Bewertung von Stürzen im statistischen Vergleich sowie Praxistransfer des Instruments der Fehler-Möglichkeit-Einfluss-Analyse (FMEA)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.01.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
76
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
124 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-36003-2
insbesondere für ältere Menschen mit unterschiedlichen intrinsischen und
extrinsischen Sturzrisikofaktoren. Der Oberschenkelhalsbruch als Folge eines
Sturzes ist der häufigste Grund einer Verminderung der Selbständigkeit
einhergehend mit einer dauerhaften stationären Versorgungsform (vgl. DNQP,
2006, S. 46, 47).
Institutionen im Gesundheitswesen versuchen, das individuelle Sturzrisiko der
ihnen anvertrauten Menschen mit verschiedenen Maßnahmen zu reduzieren.
Durch die erfolgreiche Implementierung des nationalen Expertenstandards
Sturzprophylaxe in der Pflege werden wichtige Impulse für das Risikoassessment
und Maßnahmen zur Sturzreduzierung gegeben. Diese haben qualitätsbezogene
Auswirkungen auf die einrichtungsinternen Strukturen und Prozesse.
Ein Grundsatz eines Qualitätsmanagementsystems ist die kontinuierliche
Verbesserung. Die Verbesserung basiert auf einer Datengrundlage aus der
Analyse der IST-Qualitätssituation. In dieser Arbeit werden die Sturzzahlen aus
dem Jahr 2011 in zwei verschiedenen Altenhilfeeinrichtungen mit statistischen
Mitteln untersucht und bewertet. Ziel ist es, aus diesen Erkenntnissen effektive
Maßnahmen und Empfehlungen zur Sturzreduzierung abzuleiten. Weiterhin wird
statistisch untersucht, ob es in einer Einrichtung der Altenhilfe mit einem
spezialisierten Konzept "Individuell Leben in Wohngruppen", das unter anderem
keine Handläufe mehr in der gesamten Einrichtung hat, zu einer kausalen
Sturzhäufigkeit im Gegensatz zu klassischen Pflegeeinrichtungen kam. Die
fehlenden Handläufe stellen nämlich eine Abweichung der gesetzlichen Vorgaben
für eine behindertengerechte und barrierefreie Bauweise für stationäre
Altenpflegeeinrichtungen dar. Die Abweichung wurde von der zuständigen
Heimaufsicht als Pilotprojekt für das Jahr 2010/11 genehmigt. Die Sturzanalysen
sollen Anhaltspunkte geben, ob ein durchgängiger Handlauf aus Sicht der
Sturzprophylaxe Vorteile bringt. Weiterhin stellen die Ergebnisse eine
Arbeitsgrundlage für die Entwicklung eines an den Pflegeprozess angepassten
Sturzereignisprotokolls dar.[...]
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