Sowjetische und westliche Industriegesellschaft bei Herbert Marcuse: Zwei Seiten derselben Medaille Eine Spurensuche
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.04.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-40138-4
Geleitet von der Grundannahme, dass Marcuse den "Befund einer totalitären Technokratie [...] für die kapitalistische und sozialistische Industriegesellschaft glei-chermaßen konstatiert"(1), ist es das Anliegen dieser Arbeit, die Bilder nachzuzeichnen, die Marcuse von der sowjetischen Gesellschaft auf der einen und den westlichen Gesellschaften auf der anderen Seite entwirft, um faktische wie tendenzielle Gemeinsamkeiten herauszustellen. Im Mittelpunkt der stark textorientierten Untersuchung und jeweils stellvertretend für die Analyse eines der beiden weltweit vorherrschenden Gesellschaftssysteme in den 1950er/1960er Jahren stehen "Die Gesellschaftslehre des sowjetischen Marxismus"(2) sowie "Der eindimensionale Mensch"(3), deren englischsprachige Erstauflagen 1957 bzw. 1964 publiziert wurden.
Die konkrete Fragestellung lautet: Inwiefern zeigt Marcuse Analogien oder Parallelen hinsichtlich totalitärer Tendenzen in der historischen Wirklichkeit, Ausgestaltung und Fortentwicklung der von ihm untersuchten Gesellschaftssysteme auf? Wie begründet er diese? Und reichen seine Befunde aus, um sowjetischen Kommunismus und westlichen Kapitalismus trotz ihrer antagonistischen Ausrichtung tatsächlich als "zwei Seiten derselben Medaille" zu charakterisieren?
(1) Möll, Marc-Pierre: Kulturkritik von Herbert Marcuse. Totalitarismustheoretisches Denken von links. In: Aufklärung und Kritik, 1/2004, S. 7.
(2) Vgl. Marcuse, Herbert: Die Gesellschaftslehre des sowjetischen Marxismus, Sonderausgabe der Sammlung Luchterhand, Darmstadt und Neuwied 1974.
(3) Vgl. Ders.: Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft, München 1994.
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