Produktbild: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
Band 30237

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen Eine berührende Geschichte über Achtsamkeit und Trost

9

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23660

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.01.2014

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

171 g

Farbe

Elfenbein

Auflage

20. Auflage

Originaltitel

The Sound of a Wild Snail Eating

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30237-1

Beschreibung

Rezension

»Eine faszinierende Auseinandersetzung mit Wissenschaft, Literatur und ein wunderbares Buch zur Entschleunigung.« ("Sonntag (CH)")
»Ein leises, achtsames Buch übers Innehalten und die betörende Kraft der Langsamkeit.« ("Rhein-Neckar-Zeitung - Magazin zum Wochenende")
»Für alle, die ihre Fühler nach einem anderen Lebensgefühl ausstrecken wollen.« ("Emotion, Juni 2014")
»Seite um Seite wird der Leser mehr verzaubert von so viel kleinem Wunder.« ("Elke Heidenreich, Die Welt")
»Einfach nur grandios.« ("WDR - 1Live")
»Während ich diese stille Erzählung weiterlas, geschah etwas ganz Merkwürdiges mit mir - die Maßstäbe gerieten mit völlig durcheinander. Großes - also Griechenlandkrise, Inflation oder Urheberrecht meinetwegen - wurde ganz klein und die winzige Welt der Schnecke und ihrer bewegungsunfähigen Beobachterin sehr groß. Für viele Stunden blieb das so, und das Gefühl ist auch Monate nach der Lektüre nicht verschwunden.« ("Brigitte Woman, August 2012")
»Ein funkelnder Essay.« ("(CH) Neue Zürcher Zeitung - am Sonntag")
»Dieses Buch ist so klug wie zauberhaft.« ("Die ZEIT")
»Ich war ganz aus dem Häuschen über diese Liebeserklärung ans Leben.« ("Brigitte")
»Tröstlich, poetisch, verblüffend. Selbst für Natur-Muffel.« ("Der Tagesspiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

23660

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.01.2014

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

171 g

Farbe

Elfenbein

Auflage

20. Auflage

Originaltitel

The Sound of a Wild Snail Eating

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30237-1

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Entschleunigung pur!

    Die Entdeckung der Langsamkeit einmal anders. Die Geschichte hat mich total fasziniert. Einerseits aufgrund der Einblicke in das Leben von Schnecken und andererseits wie die Schnecke zur Begleiterin von Elisabeths Heilungsprozess wird. Deren Langsamkeit entschleunigt nicht nur die Journalistin sondern auch mich. Ich fands toll und sollte es eigentlich wieder einmal lesen.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Durch eine Krankheit wird Elisabeth ans Bett gefesselt. Um sie aufzumuntern bringt ihr eine Freundin eine Topfpflanze mit einer Schnecke mit und Elisabeth beginnt mehr und mehr in die Welt der Schnecke einzutauchen und in ihr eine Weggefährtin zu sehen. Dieses Buch ist sowohl eine ungewöhnliche Expedition ins Tierreich als auch ein tröstliche und aufbauende Lektüre, die entschleunigt und das Hauptaugenmerk auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens lenkt. Ein toller Roman, der einen in Ruhe und Andacht versetzt und den ich jedem empfehle, der mal aus seinem Alltag raus katapultiert werden möchte.

  • Bewertung

    5/5

    23.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein philosophisches Kleinod voller...

    Ein philosophisches Kleinod voller Weisheit und Sprachkraft. Zum Selbstlesen und Staunen ebenso geeignet wie zum Verschenken.

  • LimaKatze

    4/5

    22.10.2014

    Buch (Taschenbuch)

    „Ein kleines Haustier ist oft ein ausgezeichneter Gefährte.“ (Florence Nightingale)

    ZUM INHALT: Nach einer Europareise erkrankt die Journalistin Elisabeth Bailey an einem Virus und ist monatelang ans Bett gefesselt. Sogar der Versuch, sich von einer Seite auf die andere zu rollen, bedeutet für die schwerkranke Frau eine ungeheure Kraftanstrengung. Von einer Freundin bekommt die Journalistin ein seltsam anmutendes Geschenk: Eine Schnecke aus dem Wald, die diese gemeinsam mit ein paar Ackerveilchen in einen Blumentopf setzte. Elisabeth Bailey weiß zunächst nicht, was sie von diesem Geschenk zu halten hat. Eine Schnecke? Was soll sie damit? Doch dann beginnt Elisabeth mit der Beobachtung der Schnecke, ist recht bald fasziniert und macht ganz erstaunliche Entdeckungen. „Während mich die Energie meiner menschlichen Besucher erschöpfte, regte die Schnecke mich an. Mit ihrer Neugier und Anmut zog sie mich immer tiefer in ihre friedliche, einsame Welt hinein. Zu beobachten, wie sie in dem kleinen Ökosystem des Terrariums ihrer Wege ging, war entspannend (Seite 47).“ Das ungewöhnliche Haustier erweist sich für Elisabeth als das Beste, was ihr passieren konnte. Sie arbeitet sich in Fachliteratur ein und macht eigene Aufzeichnungen über ihre Schneckenbeobachtungen. Gleichzeitig, bei allem wissenschaftlichen Interesse für die Gastropoden, empfindet Bailey die Schnecke auch als wunderbare Gefährtin in dieser besonders schweren Zeit ihrer Erkrankung. Das kleine Tier nimmt ihr das Gefühl der Einsamkeit und gibt ihr außerdem einen Daseinszweck. Mehr noch, die Schnecke ermöglicht Elisabeth mitunter eine neue Sichtweise auf ihre problematische Situation und auf das Leben im Allgemeinen. ... *** MEIN FAZIT: Ich muss zugeben, der Einstieg in die zunächst befremdlich erscheinende Handlung, mit einer Schnecke als Haustier, fiel mir zu Anfang nicht leicht. Doch wenn man sich darauf einlässt, erwartet den Leser eine ebenso lehrreiche wie berührende Geschichte, die mit ihrem philosophischen Gedankengut und den versteckten Botschaften überrascht. Trotzdem ich ein sehr großer Tierfreund bin, hatte die Schnecke bisher nicht unbedingt mein Interesse geweckt. Das ist nach diesem Buch sicherlich anders. Auch wenn Schnecken mich nach wie vor nicht derart begeistern, wie es bei der Autorin der Fall ist, so sehe ich diese faszinierenden Tiere nun dennoch mit anderen Augen. Außerdem wird im Buch gezeigt, dass jedes Tier eine Daseinsberechtigung hat, und der Mensch sich meist viel zu wenig Gedanken darüber macht. Manchmal wurden mir die naturwissenschaftlichen Ausführungen im Buch etwas zuviel. Gerade weil es sich hier um einen autobiografischen Roman handelt, hätte ich mitunter lieber mehr über die Person Elisabeth erfahren. Insgesamt gesehen gibt es vier Sterne von mir für diese kluge und sehr bemerkenswerte Leseerfahrung, die ich gerne weiterempfehle.

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    4/5

    26.02.2014

    Buch (Taschenbuch)

    exotisch

    Buchinhalt: Durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt bekommt die autobiografische Ich-Erzählerin eines Tages einen Topf mit Waldveilchen geschenkt – zwischen den Blättern eine Schnecke. Mit wachsender Hingabe beobachtet die Erzählerin ihre neue Hausgenossin, die sie zunächst im Veilchentopf, später in einem Pflanzenterrarium hält. Immer mehr vergleicht sie Mensch und Molluske und lernt aus der beständigen Langsamkeit der Schnecke, die ihre menschliche Besitzerin Stück für Stück aus ihrer Lethargie befreit. Persönlicher Eindruck: Da ich von vorne herein wußte, dass es in diesem recht speziellen „Roman“ um die Schnecke und nicht vorrangig um den Menschen geht, war ich sehr zufrieden und auch des Öfteren erstaunt, was ich da las: Eine autobiografische Geschichte, die sich mit einem Tier befasst, das man ansonsten mehr oder minder übersieht – der Schnecke, ein Gastropode aus der Familie der Mollusken. Wer kennt sie nicht, die langsamen Kriecher, die mit ihrem Haus auf dem Rücken durch Gärten, Feld und Wald ziehen? Einen solchen Hausgenossen „geschenkt“ zu bekommen, war der Erzählerin keinesfalls zuwider; vielmehr erwächst im Laufe des Buches eine sonderbare und geradezu anheimelnde Beziehung, die die kranke Frau aus ihrem Tief mehr und mehr herausholt und ihr wieder Lebensfreude schenkt. Der Sprachstil ist angenehm und mit vielen Zitaten anderer Autoren bestückt, da man hier eine erfrischende Mischung aus Biografie, Sachkunde und biologischer Studie präsentiert bekommt, die ich in der Form noch nie in der Literatur angetroffen habe. Zahlreiche Querverweise aus einschlägiger Fachliteratur, welche aber an keiner Stelle trocken oder verstaubt wirken, machen das Buch zu einem Kleinod, in dem man sich auf ein kleines Tier einlässt und im Gegenzug wundersames aus dessen Lebensweise erfährt. Von der Nahrungssuche, über den Gebrauch der Sinne, der Partnersuche bis hin zur Eiablage und dem Schlüpfen begleitete ich die Autorin und ihre Schnecke gerne und mit Vergnügen. Man sollte wissen, dass das Tier die Hauptfigur der Erzählung ist und dessen menschlicher Gegenpart mit seinem eigenen Schicksal nur am Rande Betrachtung findet – denn wer mehr über die Krankheit und das Leben der Erzählerin wissen möchte, ist hier leider im falschen Buch. „Es klang, als mampfte jemand sehr Kleines unablässig Selleriestangen“. Ich hab es wirklich genossen, mich mal auf was Neues einzulassen und werde die Schnecken in meinem Garten von nun an mit ganz anderen Augen sehen!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Schnecke.

    Da ist sie wieder, die Schnecke im Blumentopf, die der Autorin in ihrer Krankheit Ablenkung bietet. So wunderbar und persönlich erzählt. Ein besonderes Buch, das im Gedächtnis bleibt.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    WOW! Was für ein tolles Buch....

    WOW! Was für ein tolles Buch. Beim Lesen lernt man Schnecken lieben und möchte sich auch gleich so einen kleinen Hausgenossen zulegen. Man vergisst fast, dass es eigentlich tragisch ist, weil die Geschichte nur durch Krankheit und Leid entstehen konnte.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein liebenswertes Büchlein voller...

    Ein liebenswertes Büchlein voller Kraft. Eine Freundschaft vom Krankenbett aus zur Schnecke. Ungewöhnlich aber toll!!!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ganz besonderes Buch. Auch...

    Ein ganz besonderes Buch. Auch wenn wir Schnecken eigentlich nicht sonderlich gerne haben, so gibt dieses Buch doch faszinierende Einblicke. Lesenswert, schöne Sprache.
  • Zum Bewerterprofil von Heike Fischer

    Heike Fischer

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2014

    Buch (Taschenbuch)

    langsames, genussvolles, fast philosophisches lesen garantiert...

    Krankheit und Zeit kann vieles verändern, Medizin vieles bewirken jedoch manchmal reicht auch eine Schnecke um einer Krankheit den tgl. Schrecken zu nehmen und ein eingeschränktes Leben etwas lebenswerter zu machen. Schnecken sind halt nicht immer nur "unliebsame, verfressene Schleimspur-Kriecher" sondern können auch angenehme und interessante Wegbegleiter für ein Weilchen sein. Danach werden Sie Schnecken aus völlig neuen Blickwinkeln betrachten selbst wenn Sie sonst solch Getier eher als Schädling sehen... Viel Spaß und lassen sie sich von der Langsamkeit umarmen beim lesen dieses Büchleins. Ihre Heike Fischer

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