Produktbild: »Ein Proll mit Klasse«

»Ein Proll mit Klasse« Mode, Popkultur und soziale Ungleichheiten unter jungen Männern in Berlin

35,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2013

Abbildungen

17 Abb. s/w und in Farbe

Verlag

Campus

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

3,3/14,2/21,5 cm

Gewicht

656 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39947-8

Beschreibung

Rezension

"Eine Referenzstudie, die mit der Komplexität, Feinheit und Sensibilität ihrer dichten Beschreibung postproletarischer Stile Maßstäbe setzt.", H-Soz-u-Kult, 17.01.2014

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2013

Abbildungen

17 Abb. s/w und in Farbe

Verlag

Campus

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

3,3/14,2/21,5 cm

Gewicht

656 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39947-8

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: »Ein Proll mit Klasse«
  • Inhalt

    I. Teil: Figuren ästhetischer Differenz und sozialer Ungleichheit: Ein Problemaufriss

    1. "Prolls" überall: Alltägliche Semantiken einer Figur
    Das Vorhaben: Eine Kulturanalyse von Figurierungsprozessen auf mehreren Ebenen

    2. Kulturanalyse von Figurierungsprozessen: Zur Methodologie
    Kulturanalyse: ein kritisch-realistischer Ansatz Figuren, Figurierungen, Figurationen Figuren in der kulturwissenschaftlichen Forschung Thesen zur Theorie der kulturellen Figur Zwischenfazit

    3. Schlaglichter: Stationen einer Figurierungsgeschichte
    Anfänge: Figuren-Benennungen in Deutschland Der Hooligan Eckensteher, Straßenjungen, Halbstarke Das Proletariat Zur sozialwissenschaftlichen Figurierung: die "focal concerns" der Unterschichtsjugendkultur Die Realschullinie: Teenager und Halbstarke Populäre Kultur und Figuren des Vulgären Soziale, politische und symbolische Entproletarisierung Zwischenfazit Punk und die Schwelle zur Postmoderne

    4. Forschungsstand: Jugend/sub/kulturen
    Jugendsubkulturen heute Stil: Kohärenz und Fragmentarität "Double Articulation" Sozialität/Vergemeinschaftung "Techno-Tracys" und die Hipness-Ökonomie "Chavs" als konsumgesellschaftliche Figur der Prekarität

    II. Teil: Berliner Figuren: Ein jugendsubkulturelles Figurierungsfeld

    1. Eine post-proletarische Stadt
    Proll-Sein: Eine Stilfrage?

    2. Methoden: Eine ethnografische Kulturanalyse
    Bei/mit Picaldi Eiertanz und Einverständnis Informelle Gruppen: Tempelhof und Pankow Stadt-, medien- und kleidungsethnografische Methoden Gender-Fokus: junge Männer und Männlichkeiten

    3. Picaldi-Style: kontroverse Hosen & Figuren
    "Von Kreuzberg in die Charts: Die Picaldi-Story" Karottenjeans und Männer-Körper Picaldi und Prestige Relationen/Relationalität Picaldi-Hass "Authentische Kommodifizierung" Von Zuckerfest bis Jugendweihe Territoriale Wahrnehmungsästhetiken Sozialstruktur der Picaldi-Kundschaft "Früher eher baggy, jetzt normal Gangster" Gangsters und Gangstas Kanaken-Style Player und Playboys Styler Atzen-Style "Prollig" und "Prolls" Berliner Figuren (Zwischenfazit) Einschub: Methodenfragen Transversale Diffusion und gespenstische Affinität

    III. Teil: Proll-Figuren in gesellschaftlichen Diskursen

    1. What is being made of some people
    2. Figurierungs-Komplexe: Zeitungen und Popkultur
    Zeitungen: Inhalts- und Diskursanalyse Assoziationen/Sympathien Einstellungen Antonyme Typologien "Metaerzählungen" Performativität und Antagonismen

    3. "Der weite Kosmos des Proll-TV": Die Knowingness der populären Kultur
    Figuren, Formate und Personen Figurierungs-Reflexivität Von den Proll-Figuren der "Unterschichtfernsehen"-Debatte zur Sozialdisziplinierung? Der Deutsch-Rap-Komplex Bushido und die "Proll-Schiene" Sido: Der Straßenjunge als "asozialer Proll und Prolet" Fazit: Deutsch-Rap-Komplex

    IV. Teil: Stil und Selbst-Figurierung zwischen Eskalation und Reflexivität

    1. Individuelle Stil-Praktiken und gemeinsame kulturelle Themen
    Kleidung und Stil: Forschungsperspektiven

    2. De-/Eskalation durch Stil: Figurierungsgeschichten und Kontexte
    Mesut Robbie Territoriale Gesten und Ästhetiken Tarek Ein Recht auf Ambivalenz? Zwischenfazit Drei Arten von "Möchtegerns"

    3. Reflexivität, Reflektiertheit und die Stilisierung des "Prolligen"
    Yusuf - Jörg - Reflexive Prolls und reflektierte Proleten- Tim -Repertoirisierung und Distanzierung des "Prolligen" - Repertoirisierung: Formen, Funktionen, Politiken - Yusuf: Switching als Selbstbehauptung -Performative Repertoirisierung: Diskurs-Figuren - Repertoirisierung und Reflexivität: ethnografisch-kulturanalytisches Fazit

    Resümee und Schlussbetrachtungen - Verkörperungen: Figuren von Prekarität, Gefährdung und
    Stärke - Die Proll-Figur: Benennungen und Figurierungen - Benennungen: Eine unabgeschlossene Resignifizierung

    Anhang
    Einige Macht- und Repräsentationsfragen
    Nähe und Distanz: akzeptable Inkompetenz und das "Auto-Ethno-Kontinuum"

    Literatur
    Danksagung