Syntaktische Basispositionen für Adjunkte? Psycholinguistische Untersuchungen zum Stellungsverhalten von Frameadverbialen und Satzadverbialen Psycholinguistische Untersuchungen zum Stellungsverhalten von Frameadverbialen und Satzadverbialen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.07.2013
Abbildungen
mit 19 Abbildungen
Verlag
Disserta VerlagSeitenzahl
156
Maße (L/B/H)
22/15,5/1 cm
Gewicht
246 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95425-230-5
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf syntaktische Ansätze à la Frey & Pittner (1998), Frey (2000, 2003) und Pittner (2004) und wählt als Ausgangsannahme somit die Überlegung, dass Adjunkte Basispositionen aufweisen. Sollte dies der Fall sein, so sollten sie eher wie Argumente verarbeitet werden (d.h. ggf. nach dem Garden-Path-Modell von Frazier (1987)). Hätten Adjunkte hingegen keine Basispositionen, so müsste eine andere Theorie (möglicherweise die Construal-Theorie von Frazier & Clifton (1996, 1997)) ihrer Verarbeitung Rechnung tragen.
Der Fokus dieser Thesis liegt auf Frame- und Satzadverbialen, welche einem Basispositions-Ansatz zufolge beide eine Grundposition oberhalb der gesamten Proposition - somit an die IP adjungiert - aufweisen sollten. Wie genau allerdings die Stellung dieser beiden Adverbial-Typen zueinander aussieht, darüber gibt es auch unter Basispositions-Ansätzen keine einheitliche Meinung.
Mit psycholinguistischen Mitteln (Grammatikalitäts-Beurteilungs-Studien sowie Self-Paced-Reading-Experimenten) versucht diese Arbeit, der Beantwortung der Frage nach der Stellungspräferenz von Frame- und Satzadverbialen sowie möglichen semantischen und pragmatischen Einflussfaktoren (wie bsp. Referentialität oder Topikalität) - und damit auch der viel weitreichenderen Frage, ob Adjunkte Basispositionen aufweisen - ein Stückchen näherzukommen.
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