Produktbild: Familie und soziale Plazierung

Familie und soziale Plazierung Studien zum Verhältnis von Familie, sozialer Mobilität und Heiratsverhalten an westfälischen Beispielen im späten 18. und 19. Jahrhundert

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1980

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

24,4/17/2,5 cm

Gewicht

774 g

Auflage

1980

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-02953-5

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1980

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

24,4/17/2,5 cm

Gewicht

774 g

Auflage

1980

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-02953-5

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Produktbild: Familie und soziale Plazierung
  • I. Theoretischer Kontext und Ziele, Methoden und Eingrenzung der Untersuchung (Heinz Reif).- 1. Das Ausgangsproblem: Strukturen sozialer Ungleichheit.- 2. Zum Zusammenhang von Familie und sozialer Schichtung.- 2.1 Die Relevanz der Familie für den Plazierungsprozeß.- 2.2 Zum Wechselverhältnis von Familie und Gesellschaftsstruktur — die Gelenkfunktion der Familie.- 2.3 Forschungszusammenhänge.- a. Die Herausbildung und interne Differenzierung von Klassen.- b. Strukturen und Bedingungen sozialer Mobilität.- c. Familienstrukturen und Familienleistung.- 3. Die familiale Funktion der Plazierung.- 4. Soziale Mobilität als Ausgangspunkt.- 4.1 Strukturelle und nicht strukturelle Mobilität (Austauschmobilität).- 4.2 Berufliche und konnubiale Mobilität.- 5. Untersuchungsgegenstand — Quellengrundlage — Methoden und Begriffe.- 6. Arbeitsschritte.- 6.1 Mobilitätsanalyse.- 6.2 Indikatoren familialer Plazierungspraxis.- 6.3 Aufbau eines historischen Argumentationszusammenhangs.- 7. Methodische Probleme und Grenzen der Untersuchung.- II. Adelsfamilie und soziale Plazierung im Münsterland 1770–1914 (Heinz Reif).- 1. Wirtschaftliche und soziale Lage des münsterländischen Adels 1770–1914.- 1.1 Zu Raum und Gegenstand der Untersuchung: Münsterland und münsterländischer Adel.- 1.2 Die Ausgangslage um 1770.- 1.3 Prozesse gesamtgesellschaftlichen Wandels.- a) Wandlungen im politischen und sozialen Bereich.- b) Wandlungen im ökonomischen Bereich.- 1.4 Staatlich-institutionelle, innerfamiliale und standesinterne Determinanten des Plazierungsprozesses: Erziehung und Ausbildung in Familie und Schule.- 2. Soziale Mobilität und Heiratsverhalten.- 2.1 Inter- und intragenerationelle berufliche Mobilität der Söhne und Töchter.- 2.2 Konnubiale Mobilität der Söhne und Töchter.- a) Muster konnubialer Mobilität.- b) Vergleich von beruflicher und konnubialer Mobilität.- 3. Familiale Dimensionen des Plazierungsprozesses.- 3.1 Kinderzahl und Heiratsalter.- 3.2 Brautschätze, Abfindungen und Witwenrenten.- 4. Zusammenfassung: Familiale Plazierung, innerfamiliales Konfliktpotential und regionales Schichtungssystem.- III. Familie und soziale Plazierung in der ländlichen Gesellschaft am Beispiel des Kirchspiels Quernheim im 19. Jahrhundert (Josef Mooser).- 1. Wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Umriß des Kirchspiels Quernheim.- 1.1 Bevölkerungsentwicklung.- 1.2 Wirtschaftliche Struktur und Lage der sozialen Schichten.- 1.3 Sozialstruktur und soziale Schichtung.- 1.4 Periodisierung und Quellen.- 2. Soziale Mobilität und Heiratsverhalten.- 2.1 Allgemeine Überlegungen und Fragestellungen.- 2.2 Intergenerationelle berufliche Mobilität der Söhne.- a) Agrarische Unterschicht.- b) Nicht-agrarische Unterschicht.- c) Bauern.- d) Nicht-agrarische Mittel- und Oberschicht.- e) Allgemeines Mobilitätsmuster.- f) Mobilität und Plazierung durch die Familie.- 2.3 Konnubiale Mobilität der Söhne.- a) Agrarische Unterschicht.- b) Nicht-agrarische Unterschicht.- c) Bauern.- d) Nicht-agrarische Mittel- und Oberschicht.- e) Allgemeines Muster der Konnubiumsmobilität.- f) Beruf und Konnubiumsmobilität.- 2.4 Mobilitätsbarrieren in der ländlichen Gesellschaft.- 2.5 Vergleich der Mobilität von Söhnen und Töchtern.- a) Agrarische Unterschicht.- b) Nicht-agrarische Unterschicht.- c) Bauern.- d) Nicht-agrarische Mittel- und Oberschicht.- e) Allgemeines Muster der geschlechtsspezifischen Mobilität und Plazierung.- 3. Mechanismen familialer Plazierungspraxis.- 3.1 Heiratsalter.- a) Schichtenspezifische Heiratsalter.- b) Mobilitätsspezifische Heiratsalter.- c) Geschlechtsspezifische Heiratsalter und schichtenspezifische Ehemuster.- 3.2 Heiratsalter und Familienverfassung.- 3.3 Lokaler Heiratskreis.- 4. Zusammenfassung.- IV. Familie und soziale Plazierung in einer durch Landwirtschaft, Heimgewerbe und Industrialisierung geprägten Gemeinde am Beispiel des Kirchspiels Borghorst im 19. Jahrhundert (Reinhard Schüren).- 1. Wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Umriß von Borghorst.- 1.1 Bevölkerungsentwicklung.- 1.2 Wirtschaftliche Entwicklung.- 1.3 Entwicklung der Sozialstruktur.- 1.4 Periodisierung.- 2. Soziale Mobilität und Heiratsverhalten.- 2.1 Fragestellungen und methodische Vorbemerkungen.- 2.2 Intergenerationeile berufliche Mobilität der Söhne.- a) Aufstieg aus der Unterschicht.- b) Abstieg aus der Mittel- und Oberschicht.- c) Berufsvererbung und Gesamtmobilität.- d) Mobilitätsprozesse innerhalb der Unterschicht.- e) Zusammenfassung.- 2.3 Konnubiale Mobilität der Söhne.- a) Aufstieg aus der Unterschicht.- b) Abstieg aus der Mittel- und Oberschicht.- c) Endogamie und Gesamtmobilität.- d) Mobilität innerhalb der Unterschicht.- e) Zusammenhang beruflicher und konnubialer Mobilität.- f) Zusammenfassung.- 2.4 Konnubiale Mobilität der Töchter.- a) Aufstieg aus der Unterschicht.- b) Abstieg aus der Mittel- und Oberschicht.- c) Endogamie und Gesamtmobilität.- d) Mobilität innerhalb der Unterschicht.- e) Zusammenfassung.- 2.5 Gegenüberstellung verschiedener Mobilitätsformen.- 3. Die Rolle einiger zusätzlicher Faktoren im familialen Plazierungsprozeß.- 3.1 Heiratsalter als Ergebnis familialer Plazierung.- 3.2 Die Beziehung der Herkunftsfamilie zu den Heiratenden als Plazierungsfaktor.- a) geographische Distanz.- b) Zahl der Heiraten.- c) Tod bzw. Leben der Eltern.- d) Heiratsalter.- 3.3 Wohlstand und Primogenitur als Plazierungsfaktoren.- a) Wohlstand.- b) Primogenitur.- 4. Zusammenfassung.- V. Familie und soziale Plazierung in den Bielefelder Unterschichten im 19. Jahrhundert (Karl Ditt).- 1. Wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Umriß Bielefelds im 19. Jahrhundert.- 1.1 Lage und Bevölkerungsentwicklung.- 1.2 Wirtschaftsstruktur.- 1.3 Sozialstruktur und soziale Schichtung.- 1.4 Lage der Arbeiterschaft.- 1.5 Quellen und Periodisierung.- 2. Soziale Mobilität und Heiratsverhalten.- 2.1 Wirtschaftliche Lage und familiale Einflüsse.- 2.2 Mobilitätsorientierung.- 2.3 Intergenerationelle berufliche Mobilität der Söhne.- a) Agrarische Unterschicht.- b) Heimarbeiter.- c) Ungelernte und gelernte Arbeiterschaft.- d) Kleine Angestellte und Beamte.- 2.4 Konnubiale Mobilität der Söhne.- a) Agrarische Unterschicht und Heimarbeiterschaft.- b) Ungelernte und gelernte Arbeiterschaft.- 2.5 Vergleich der beruflichen und konnubialen Mobilität der Unterschichtensöhne.- 2.6 Konnubiumsmobilität der Töchter.- a) Agrarische Unterschicht.- b) Heimarbeiter.- c) Ungelernte und gelernte Arbeiterschaft.- d) Zusammenfassung.- 3. Familiale Faktoren und ihre Rolle im Plazierungsprozeß.- 3.1 Heiratsalter.- 3.2 Unvollständigkeit der Familie.- 4. Zusammenfassung.- VI. Einige Ergebnisse (Jürgen Kocka).- 1. Vorbemerkungen.- 2. Intergenerationelle berufliche Mobilität und Persistenz.- 2.1. Aufstiege.- 2.2. Abstiege.- 2.3. Persistenz.- 3. Heiratsverhalten, konnubiale Mobilität und Endogamie.- 3.1. Söhne.- 3.2. Töchter.- 3.3. Heiratsalter und Mobilität.- 4. Herausbildung klassengesellschaftlicher Strukturen.- 5. Zur Rolle der Familie.- 5.1. Adel.- 5.2. Bauern.- 5.3. Unterschichten.- 5.4. Schwierigkeiten und Grenzen.- VII. Tabellenanhang.- VIII. Anmerkungen.- IX. Literaturverzeichnis.- X. Abkürzungsverze ichnis.