Produktbild: Biographische Unsicherheit
Band 15

Biographische Unsicherheit Formen weiblicher Identität in der „reflexiven Moderne“: Das Beispiel der Zeitarbeiterinnen

59,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

362

Maße (L/B/H)

21,6/14/2 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1993

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-93663-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2012

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

362

Maße (L/B/H)

21,6/14/2 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1993

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-322-93663-9

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Produktbild: Biographische Unsicherheit
  • A. Zum Begriff “biographischer Unsicherheit”.- B. Unsicherheit als Strukturmerkmal weiblicher Biographien.- C. Zeitarbeiterinnen: Eine Extremgruppe alsexemplarischer Untersuchungsgegenstand.- D. Zum Aufbau der Arbeit.- I. Unsicherheit als Thema der Soziologie.- A. Die Thematisierung bei den soziologischen Klassikern.- 1. Durkheims Anomie-Konzept: Soziale Deregulation.- und die Grenzenlosigkeit der Ansprüche.- 2. Simmeis Figur des “Fremden”: Unsicherheit als Kontingenz.- 3. “Marginality”: Unsicherheit der sozialen Verortung.- 4. Theorien der Institution: Unsicherheit als Verlust.- von Garantiesituationen.- B. Sicherheit und Unsicherheit in Theorien der Identität.- 1. Die Option der Stabilität: “Festgestellte” Identität.- 2. Die Option der Veränderung: “Balancierende Identität”und “Mutable Seif’.- 3. Stabilisierung der Veränderung: Reflexiver Subjektivismus.- C. Verschiedene Konzeptualisierungen von Unsicherheit: Verlust von Integration und Kontinuität oder Kontingenz.- II Institutionalisierung und De-Institutionalisierung des Lebenslaufs: Zum Wandel einer sozialen Konstruktion von Sicherheit.- A. Das Doppelgesicht institutionenabhängiger Individuallagen.- B. Institutionalisierungskonzepte in der Lebenslaufforschung.- 1. Sozialstruktur des Lebensverlaufs.- 2. Die Institutionalisierung des Lebenslaufs.- C. Eine Barriere gegen die Freisetzung von Zeitlichkeit und die Individualisierung ohne Ende: Der Lebenslauf als soziale Sicherheitskonstruktion.- III. Veränderungen in weiblichen Lebensläufen: Strukturelle Voraussetzungen biographischer Unsicherheit.- A. Berufsverlauf als Entscheidung: Implikationen der Pluralisierung weiblicher Erwerbsverläufe.- B. Die Ausdifferenzierung reflexiver Phasen: Implikationen der Entkoppelung von Familienzyklus und weiblichem Lebenslauf.- C. Kontingenz und Vorbildlosigkeit: Implikationen der Pluralisierung von Lebens- und Familienformen.- D. Leerlaufende Aspirationen: Implikationen differierender Zugangschancen zum Bildungs- und Beschäftigungssystem.- E. Zum Zusammenhang von weiblicher Individualisierung und Prozessen sozialer Differenzierung.- F. Zusammenfassung.- IV. Frauen in der Zeitarbeit: Passungsverhältnisse zwischen Biographie und Beschäftigungsform.- A. Zeigt sich in prekärer Beschäftigung die Frau als Hausfrau?.- B. Zeitarbeit bei Frauen — familienorientierter Zuverdienst.- oder Indikator für Individualisierungsprozesse?.- V. Methodische Überlegungen.- A. Zur Auswahl der Fälle.- B. Zur methodischen Anlage der Untersuchung.- C. Zur Arbeitsweise von Sinnrekonstruktionen.- D. Zum Problem der Verallgemeinerbarkeit.- VI. Über den Umgang mit biographischer Unsicherheit: Biographische Konstruktionen und Lebensarrangements von Zeitarbeiterinnen — Sieben Referenzfalle.- A. Biographische Unsicherheit auf dem Hintergrund eines Verlusts von Garantiesituationen: Logiken des Umgangs mit Mißtrauen und Enttäuschung.- 1. Rigide Sicherung: Der Fall Jutta Fuchs.- 2. Rebellion: Der Fall Marina Reuter.- 3. Über den Verlust der “großen Sicherheiten” und die Sicherungsleistungen im Kleinen: Ein Fallvergleich.- B. Biographische Unsicherheit auf dem Hintergrund von sozialer Mobilität und Individualisierung.- 1. Distinktion: Der Fall Karin Bogner.- 2. Differenz: Der Fall Johanna Schneider-Westfal.- 3. Unsichere Aufstiege und sichernde Festungen: Ein Fallvergleich.- C. Biographische Unsicherheit auf dem Hintergrund anomischer Komplexität: Logiken des Umgangs mit der Unbestimmtheit der Lebenswege.- 1. Idealisierung: Der Fall Christine Späth.- 2. Dichotomie: Der Fall Raffaela Jürgens.- 3. Grenzenlose Ideale und beschränkte Wirklichkeiten: Ein Fallvergleich.- D. Integrierte Unsicherheit, stabilisierte Kontingenz.- 1. Dezentrierung: Der Fall Anna Asch.- 2. Über den Umgang mit biographischer Unsicherheit: ein abschließender Fallvergleich.- VII. Biographische Unsicherheit und die Konstitution von Identität.- A. Formen der Bezugnahme auf institutionalisierte Lebenslaufmuster: Abweichung, Übersteigerung, Abkoppelung und Aufhebung.- B. Zwischen Vergangenheit und Zukunft: ‘ankerlose’ Gegenwarten.- 1. Vergangenheit als Ressource?.- 2. Freisetzung der Zeitlichkeit von Zukunft.- C. Die Vermittlung verschiedener Dimensionen biographischer Unsicherheit bei der Konstitution von Identität.- D. Zur Struktur der Lebensarrangements: Veränderte Grenzziehungen.- E. Zur biographischen Funktion der Zeitarbeit: Passungsverhältnisse zwischen biographischer Sinnstruktur und Beschäftigungsform.- F. Biographien im Umbruch.- Bibliographie.