Irrwege der modernen Dressur

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Die Suche nach einer "klassischen" Alternative

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Beschreibung

Philippe Karl, einer der mutigsten Kritiker einer Dressurwelt, für die ein Pferd "Material" ist und deren Ausbildungsmethoden einzig darauf abzielen, ein Pferd möglichst schnell in mit hohen Preisgeldern dotierten Prüfungen an den Start zu bringen, legt mit diesem Buch den Finger in die Wunde.

Auf der Grundlage der psychischen, anatomischen und physiologischen Voraussetzungen des Pferdes analysiert der Autor die Grundsätze der modernen Dressur, wie sie in den Richtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) festgeschrieben sind. Mit Gegenüberstellungen von Auffassungen der größten Meister der Reitliteratur von La Gueriniere bis Baucher gelingt es ihm, Dogmen und Irrwege aufzudecken und einen Lösungsweg aufzuzeigen, der hinausführt aus der Sackgasse, in der sich die auf Turnieren gezeigte Dressur heute befindet. Anschauliche Zeichnungen - von Philippe Karl selbst erstellt - und zahlreiche Fotos ergänzen das umfangreiche Werk.

Details

  • Verkaufsrang

    69127

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    26.04.2012

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  • Verkaufsrang

    69127

  • Erscheinungsdatum

    26.04.2012

  • Verlag Cadmos Verlag GmbH
  • Seitenzahl

    160 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    28551 KB

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783840460548

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Konstruktive Kritik, bitterböse verfasst

Bewertung aus Erftstadt am 21.10.2016

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Autor ist bekannt für seine scharfen Kommentare gegenüber der FEI und seinen nationalen Verbänden. Das Buch ist sicherlich nichts was man einfach mal zur Entspannung liest, aber der Autor gibt sich Mühe mit zahlreichen Illustrationen und Gegenüberstellungen, mit schematischen Zeichnungen der Anatomie und wunderbar spitzen Vergleichen das Thema interessant und anschaulich rüber zu bringen. Mich persönlich hat das Buch durch seine Illustrationen und Fotos nochmal im Blick geschult und mir gerade in Bezug auf Schwerpunkt , Durchlässigkeit und Gleichgewicht geholfen (noch) mehr wahrzunehmen. Auch schön ist, dass er nicht nur kritisiert sondern den Leser an Alternativen heranzuführen sucht. Es bleibt aber dem Leser einzig und alleine überlassen diese für sich anzunehmen. Das Buch befasst sich mit den Problemen des Leistungssportes, welche auch immer mehr Reiter wahrnehmen und kritisieren. Es zeigt warum ein Totilas nach so kurzer Zeit anatomisch nicht mehr in der Lage sein konnte weiter Leistung zu zeigen. Es zeigt wieso die so hochgelobte LDR dem Pferd schadet und erklärt warum ein so gerittenes Pferd die vom ihm verlangten Übungen (z.B. Piaffe) alleine anatomisch nicht mehr korrekt ausführen kann. Fazit: Ein wirklich empfehlenswertes Buch für Jeden. Also wirklich für Jeden. Egal ob Freizeitreiter oder Schleifensammler. Ob die von Karl aufgezeigten Lösungen für Jeden der richtige Weg sind, lassen wir mal dahingestellt, allerdings ist jegliche Kritik von ihm fundiert und bringt den Leser dazu sich und sein Umfeld zu überdenken. Sofern man nicht schon vorher die Ausbildung und Arbeitsweise der FN hinterfragt hat wird man es spätestens nach dem Lesen dieses Buches tun.

Konstruktive Kritik, bitterböse verfasst

Bewertung aus Erftstadt am 21.10.2016
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Autor ist bekannt für seine scharfen Kommentare gegenüber der FEI und seinen nationalen Verbänden. Das Buch ist sicherlich nichts was man einfach mal zur Entspannung liest, aber der Autor gibt sich Mühe mit zahlreichen Illustrationen und Gegenüberstellungen, mit schematischen Zeichnungen der Anatomie und wunderbar spitzen Vergleichen das Thema interessant und anschaulich rüber zu bringen. Mich persönlich hat das Buch durch seine Illustrationen und Fotos nochmal im Blick geschult und mir gerade in Bezug auf Schwerpunkt , Durchlässigkeit und Gleichgewicht geholfen (noch) mehr wahrzunehmen. Auch schön ist, dass er nicht nur kritisiert sondern den Leser an Alternativen heranzuführen sucht. Es bleibt aber dem Leser einzig und alleine überlassen diese für sich anzunehmen. Das Buch befasst sich mit den Problemen des Leistungssportes, welche auch immer mehr Reiter wahrnehmen und kritisieren. Es zeigt warum ein Totilas nach so kurzer Zeit anatomisch nicht mehr in der Lage sein konnte weiter Leistung zu zeigen. Es zeigt wieso die so hochgelobte LDR dem Pferd schadet und erklärt warum ein so gerittenes Pferd die vom ihm verlangten Übungen (z.B. Piaffe) alleine anatomisch nicht mehr korrekt ausführen kann. Fazit: Ein wirklich empfehlenswertes Buch für Jeden. Also wirklich für Jeden. Egal ob Freizeitreiter oder Schleifensammler. Ob die von Karl aufgezeigten Lösungen für Jeden der richtige Weg sind, lassen wir mal dahingestellt, allerdings ist jegliche Kritik von ihm fundiert und bringt den Leser dazu sich und sein Umfeld zu überdenken. Sofern man nicht schon vorher die Ausbildung und Arbeitsweise der FN hinterfragt hat wird man es spätestens nach dem Lesen dieses Buches tun.

Must read!

Cora Lein aus Berlin am 17.02.2015

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: 1. Schlüsselprobleme der Dressur – Psychische Aspekte – Natürliche Schiefe – Gleichgewicht – Gymnastizierung 2. Die Hand – Der offizielle Einsatz der Hand – Problematik des An-die-Hand-Stellens – Alternative – Arbeit auf Kandare – Wendungen 3. Schenkel – Vorwärtsbewegung – Biegung – Untertreten der Hinterbeine 4. Der Sitz – Seitengänge – Angoloppieren – Kontergalopp – Fliegender Galoppwechsel 5. Übergänge und Versammlung – Übergänge – Rückwärtsrichten – Piaffe – Passage 6. Ein System und seine Auswirkungen – Die Ausbildungsskala – Sport, Zucht und Geschäft – Klassisch or nor klassisch? 7. Vorschlag einer “klassischen” Alternative – Die Schule der Légèreté – Ausbildungsplan * Die oben genannten Punkte sind nur die Hauptthemen im Buch, es gibt noch wesentlich mehr Unterthemen! Meinung: Das Buch ist sehr aufwändig, mit vielen Fotos und Illustrationen, gestaltet. Philippe Karl erklärt anschaulich warum er etwas macht und gleichzeitig das wie. Besonders interessant fand ich die Unterschiede von seiner Reitweise zu der der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Gerade bei der Gegenüberstellung der Reitweisen habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind. “Endlich ! “, dachte ich mir, versteht mich jemand und stimmt mir zu, dass bei dieser völlig konfusen Reitweise (der FN) etwas nicht stimmen kann! PK schildert das Reiten so, wie ich es aus dem Bauch raus immer machen wollte bzw. mache und bestätigt mich, dass vorne festhalten und hinten treiben kontraproduktiv ist. Was ich (bei PK) befremdlich finde, sind die sehr stark schäumenden Pferdemäuler und die Flexion, aber PK befasst sich auch mit dieser Thematik ausführlich und erklärt einleuchtend und sachlich sein Handeln. Fazit: Ein sehr informatives und sachliches Buch, welches ich jedem Reiter und nicht Reiter empfehle. Es muss keiner seine Reitweise wechseln, aber über das “auf dem Pferd sitzen” sollte überdacht werden. Was man dann aus dem neugewonnen Wissen macht, bleibt ja dann jedem selbst überlassen. Auf ein pferdefreundliches Reiten und volle 5 Sterne!

Must read!

Cora Lein aus Berlin am 17.02.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: 1. Schlüsselprobleme der Dressur – Psychische Aspekte – Natürliche Schiefe – Gleichgewicht – Gymnastizierung 2. Die Hand – Der offizielle Einsatz der Hand – Problematik des An-die-Hand-Stellens – Alternative – Arbeit auf Kandare – Wendungen 3. Schenkel – Vorwärtsbewegung – Biegung – Untertreten der Hinterbeine 4. Der Sitz – Seitengänge – Angoloppieren – Kontergalopp – Fliegender Galoppwechsel 5. Übergänge und Versammlung – Übergänge – Rückwärtsrichten – Piaffe – Passage 6. Ein System und seine Auswirkungen – Die Ausbildungsskala – Sport, Zucht und Geschäft – Klassisch or nor klassisch? 7. Vorschlag einer “klassischen” Alternative – Die Schule der Légèreté – Ausbildungsplan * Die oben genannten Punkte sind nur die Hauptthemen im Buch, es gibt noch wesentlich mehr Unterthemen! Meinung: Das Buch ist sehr aufwändig, mit vielen Fotos und Illustrationen, gestaltet. Philippe Karl erklärt anschaulich warum er etwas macht und gleichzeitig das wie. Besonders interessant fand ich die Unterschiede von seiner Reitweise zu der der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Gerade bei der Gegenüberstellung der Reitweisen habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind. “Endlich ! “, dachte ich mir, versteht mich jemand und stimmt mir zu, dass bei dieser völlig konfusen Reitweise (der FN) etwas nicht stimmen kann! PK schildert das Reiten so, wie ich es aus dem Bauch raus immer machen wollte bzw. mache und bestätigt mich, dass vorne festhalten und hinten treiben kontraproduktiv ist. Was ich (bei PK) befremdlich finde, sind die sehr stark schäumenden Pferdemäuler und die Flexion, aber PK befasst sich auch mit dieser Thematik ausführlich und erklärt einleuchtend und sachlich sein Handeln. Fazit: Ein sehr informatives und sachliches Buch, welches ich jedem Reiter und nicht Reiter empfehle. Es muss keiner seine Reitweise wechseln, aber über das “auf dem Pferd sitzen” sollte überdacht werden. Was man dann aus dem neugewonnen Wissen macht, bleibt ja dann jedem selbst überlassen. Auf ein pferdefreundliches Reiten und volle 5 Sterne!

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5/5

Was ist wirklich gut für ein Pferd?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieses ist eines der ersten Bücher in meiner Sammlung, welches kein Blatt vor den Mund nimmt und deutlich die "Irrwege der modernen Reitkunst" aufzeigt. Es ist von Philipp Karl in einer sehr erlesenen Sprache geschrieben und wer sich in der Dressur nicht so gut auskennt, wird sich teils beim Lesen schwer tun. Er zeigt auf, wo einiges von Anfang an falsch verstanden wird und vor allem auch was man tun muss, um dies in der Reitkunst zu verbessern. Wer sich und sein Pferd verbessern will, sollte keine Scheu davor haben, dieses Buch zu kaufen und zu lesen.
5/5

Was ist wirklich gut für ein Pferd?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieses ist eines der ersten Bücher in meiner Sammlung, welches kein Blatt vor den Mund nimmt und deutlich die "Irrwege der modernen Reitkunst" aufzeigt. Es ist von Philipp Karl in einer sehr erlesenen Sprache geschrieben und wer sich in der Dressur nicht so gut auskennt, wird sich teils beim Lesen schwer tun. Er zeigt auf, wo einiges von Anfang an falsch verstanden wird und vor allem auch was man tun muss, um dies in der Reitkunst zu verbessern. Wer sich und sein Pferd verbessern will, sollte keine Scheu davor haben, dieses Buch zu kaufen und zu lesen.

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