Goethes Umgang mit der Antike in der 'Iphigenie'
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.05.2000
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
145 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638074476
Wenn man sich mit dem Thema "Goethes Umgang mit der Antike in der 'Iphigenie'"
befaßt, so läuft man schnell Gefahr, das Augenmerk zuerst auf Antike im Titel zu lenken.
Sicher liegt dies nahe: Goethes Vorlage für seine Bearbeitung des Stoffs, der den
Tantalidenmythos thematisiert, war eins der beiden Iphigeniendramen des Euripides,
dt.: Iphigenie bei den Taurern.
Es geht aber nicht primär um die Antike, sondern um den Umgang damit. Die Arbeit
wird sich daher nicht mit der Antike selbst befassen. Es muß also um das Aufzeigen von
Veränderungen gehen, denn "[es] kann kein Zweifel darüber herrschen, daß sich beide
Werke in ihrer dramatischen Auffassung sehr voneinander unterscheiden." Umgangim
Sinne des Themas ließe sich also mit gezielte Veränderungen paraphrasieren. Der
Umgang mit der Antike wird in der Arbeit kategorisiert. Zuvor sei noch dargelegt, in
welchem Sinne der Antike - Begriff gemeint ist. Dieser steht mit seiner Vielfalt und
Weitläufigkeit der Spezifität des Themas entgegen und muß daher konkretisiert werden.
Aufgrund des großen Zeitabstandes zwischen der Euripideischen Vorlage und der
Bearbeitung des Stoffs durch Goethe zeichnet den Umgang mit Antike immer ein
"ungenügendes Verständnis für antike Realien und Gedankengänge" aus. Die Aussagen
über Antike werden daher unter der Prämisse getroffen, daß das Stück von Euripides
ein Zeugnis der griechischen Kultur ist. Kultur soll in diesem eingeschränkten
Zusammenhang als Interdependenz von Literatur und Gesellschaft verstanden werden.
Die Kategorisierung soll unter folgenden Gesichtspunkten vorgenommen werden:
1. Abweichungen von Euripides
2. Der Einfluß von Goethes religiösen Vorstellungen
3. Goethes Umdeutung der Vorlage im Sinne des Autonomiegedankens
[...]
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