Auswirkungen auf und Ratschläge für die Bildung und Anwendung von Schlüsselqualifikationen auf der Grundlage der Lehren Piagets
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.11.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
584 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638327800
Pädagogik und der Sozialisationsforschung verschrieb, hat mit seinen über viele
Jahrzehnte hinweg kontinuierlich fortgeführten empirischen Untersuchungen die
Basis für eine umfassende Theorie der geistigen und kognitiven Entwicklung des
Menschen in der Kindheit und Jugend gelegt.1
Ich werde in dieser Hausarbeit zunächst seine Entwicklungstheorie darstellen, einen
kurzen Einblick in die "Welt der Schlüsselqualifikationen" geben und abrundend die
Lehren Piagets auf eben diesen Aspekt der Bildung anwenden.
Jean Piaget, geboren 1896 in Neuchâtel (Schweiz) war der
Erste, dem es gelang, eine durch umfangreiche
Beobachtungen an Kindern empirisch abgesicherte, tragfähige
Theorie zur Beschreibung und Erklärung der
Intelligenzentwicklung aufzubauen.2 Er, der bereits im Alter von
zehn Jahren eine erste Veröffentlichung vorweisen konnte
(über einen Albino-Sperling aus einem Park seiner
Heimatstadt), zeigte früh insbesondere ein biologisches
Interesse, das dann auch nach seinem Studium der Zoologie in seiner Doktorarbeit
(1918) über Weichtiere des Wallis Ausdruck fand. Zunehmend interessierte er sich
nun aber auch neben der Biologie für soziologische und erkenntnistheoretische
Fragen und in ihm bildete sich die grundlegende Frage seines Lebenswerkes heraus:
Inwieweit besteht eine Verbindung zwischen Biologie und Erkenntnistheorie? 3
Während seiner Studien sollte er u.a. in Binets psychologisch-pädagogischem
Laboratorium in Paris bereits entwickelte Intelligenztests für Pariser Kinder
standardisieren. Sein Interesse wandte sich dabei mehr und mehr den Denk-Wegen
und vor allem den Denkfehlern der Kinder zu, und er entwickelte die klinische
Methode.4 Die klinische Methode baut darauf auf, nur ein Kind - herausgelöst z.B.
aus seinem Klassenverband - zu befragen und ihm Gelegenheit zu geben, seine
eigenen Gedanken zu entwickeln. Es geht dabei nie darum, einen Wissensstand
abzufragen, sondern herauszufinden, wie das Kind denkt, wie es die Informationen
verarbeitet, die täglich auf es einstürmen.5 [...]
1 vgl. Stangl, W., Internet, 2004
2 Jank, W. / Meyer, H., 1991, S. 191
3 vgl. Buggle, 1985, S. 13
4 vgl. Buggle, 1985, S. 21
5 vgl. Kubli, F., 1985, S. 46
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