Der Gründerkrach 1873 - Ursachen sowie politische und wirtschaftliche Folgen der anschließenden Gründerkrise
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
194 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638071031
Gerade diese Zeit stellte den Beginn des Höhepunktes der Industrialisierung dar, die sich vor allem im immer mehr zusammen wachsenden Deutschland vollzog. Die Idee eines deutschen Nationalstaates wurde dabei zunächst im Rückblick auf die Revolution von 1848/49 von liberalen Kräften getragen, denen zusätzlich der Freihandel als Mittel der wirtschaftspolitischen Maxime für Europa und den Welthandel zuzuordnen war.
Wie heute in Wirtschaftswissenschaft bekannt ist, haben Volkswirtschaften mit einer mehr markwirtschaftlich orientierten Wirtschaftsordnung und einem niedrigen Staatseingriff eine größere wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeit, so wie es seit den 1850er Jahren in vielen deutschen Staaten und auch im Deutschen Reich ab 1870/71 erfolgte. Wo liegen aber nun die Ursachen für eine Abkehr von diesen Prinzipien? Allein das Argument einer Krise vermag nicht zu überzeugen, da jede wirtschaftliche Krise nicht automatisch einen Systemwechsel nach sich zieht. Im Folgenden wird das wirtschaftliche Wachstum während und nach der Reichsgründung 1871 bis hin zum Krach der Berliner Börse 1873 auf destabilisierende Faktoren hin analysiert. Weiter wird der Krach für sich und seine Ursachen betrachtet, wobei diese auf einen Zusammenhang zum Wachstum untersucht werden. Den Hauptteil macht die Betrachtung der auf den Börsenkrach folgenden Krise aus, deren Folgen dann im Zusammenhang mit den Maßnahmen des Staates betrachtet werden. Die Literaturlage stellt sich in diesem Bereich als ergiebig heraus, was die Nachvollziehbarkeit über vorliegende empirische Befunde und Statistiken belegt.
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