Medizin im Mittelalter, mit Bezug auf Hartmann von Aues 'Der arme Heinrich'
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
541 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638283625
Wir werden sehen, daß vor dem Aufkommen der scholastischen Medizin und der ersten Universitäten im 12. und 13. Jahrhundert alle Theorien, die aus dem Altertum stammten, den Lehren des Christentums unterlagen, und natürlich auch nur so lange Gültigkeit beibehielten wie sie mit dessen Ideologie in Einklang gebracht werden konnten (was ja auch in einer von der Kirche so überschatteten Epoche wie dem Mittelalter naheliegend ist). Dies war aufgrund der geringen Anzahl verfügbarer Schriften der Antike möglich, die im Frühmittelalter (oder in der Zeit der sogenannten Mönchmedizin) in den Klöstern erhalten und weiter tradiert worden sind, dank Cassiodor (ca. 485 - nach 580) und den Benetiktinern. Spätestens aber mit den Übersetzungstätigkeiten des Constantinus Africanus treffen wir auf eine enorme Werteverschiebung in der mittelalterlichen Weltanschauung. Es wurden wieder Ansätze gemacht, wissenschaftlich zu argumentieren, und endlich fing die Medizin an, sich langsam von der Theologie zu lösen. Dies ist auch die Epoche, der sich die meiste Literatur zu diesem Thema schwerpunktmäßig widmet. Im Laufe der Zeit änderte sich auch der ideologische Kontext, in dem der Kranke gesehen wurde. Es ist daher sinnvoll, zuerst den damaligen Krankheitsbegriff zu erläutern.
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