Chlodwigs Übergang zum Christentum in der Darstellung Gregors von Tour
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
161 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638034241
Insgesamt also eine sehr quellenzentrierte Hausarbeit!
Die Taufe Chlodwigs im späten fünften, bzw. beginnenden sechsten Jahrhundert kann vielleicht als das "Hauptereignis der Geschichte des Frühmittelalters" bezeichnet werden. Chlodwig schaffte es, das fränkische Gebiet zu einem großen Reich zu vereinen, welches u. a. in Folge seiner Taufe größtenteils christianisiert wurde. Die Folgen seiner Herrschaft und Taufe reichen somit bis in die Gegenwart. Sowohl über den Taufhergang, als auch über Chlodwigs Beweggründe sowie die allgemeinen Umstände, welche zur Taufe führten, sind in der Geschichtswissenschaft in zahlreichen Publikationen verschiedenste Positionen kundgetan wurden. Insbesondere die Frage nach der genauen Datierung der Taufe spielte dabei oftmals eine übergeordnete Rolle. Als schriftliche Quellengrundlage dienten dabei hauptsächlich drei unterschiedliche schriftliche Überlieferungen: Zum einen ein Brief des Bischofs Avitus von Vienne an Chlodwig , in welchem er diesem zur Taufe gratuliert. Der Brief wird dementsprechend in der Regel auf die Jahre 498, bzw. 500 datiert. Ein anderer Brief stammt von Nicetius , damaliger Bischof von Trier, und wird auf die Jahre 563 bis 565 datiert. Er ist an die Langobardenkönigin Chlodosvinde gerichtet und beinhaltet einen Anleitung, wie sie ihren Mann Alboin vom Arianismus abbringen und zum katholischen Glauben führen könne. Die ausführlichste Quelle stammt von Gregor von Tour und ist ein Bericht über die Taufe aus dem zweiten Buch seiner "Decem libri historiarum" (Zehn Bücher Geschichte) , welches er vermutlich innerhalb der Jahre 576 und 580 geschrieben hat. Erweitert werden kann diese Quellenauswahl um die spätere Vita Chrodechildes, Königin und Ehefrau Chlodwigs, welche inhaltlich jedoch nur sehr kurz auf die Taufe eingeht und sich dabei sehr stark an der Darstellung Gregors zu orientieren scheint. Sie stammt aus dem späten neunten, bzw. zehnten Jahrhundert.
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