Die Entstehung der Konsulatsverfassung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.01.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
174 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638340694
Da in der Königszeit eklatanterweise ein König an der Spitze des römischen Volkes stand, sind für die Behandlung des Themas die Jahre seit der Vertreibung dieses letzten etruskischen Königs, Tarquinius Superbus (Ende des 6. Jahrhunderts), bis zu den leges Liciniae Sextiae (367 v. Chr.) von Bedeutung. Die beiden Hauptquellen, die in dieser Arbeit Verwendung finden, sind die "Römische Geschichte" des Titus Livius und das Werk des Dionys von Halikarnaß. An anderer Stelle werden zusätzlich das Zwölftafelgesetz, Diodorus Siculus von Agyrion sowie Gellius zitiert, um das antike Bild der Entstehung der Konsulatsverfassung zu präzisieren.
Kapitel 2 beschäftigt sich zunächst mit der Situation des römischen Oberamtes am Beginn der Republik. Es stellt sich die Frage, welche Regierungsform die Republik nach der Abschaffung der Monarchie hatte. Wurde die Konsulatsverfassung etwa schon unmittelbar zum Beginn der Republik eingeführt? Zunächst sollen die antiken Autoren mit ihrer Sicht der Dinge zu Wort kommen. Anschließend findet eine Auflistung verschiedener Forschungsmeinungen zu dieser durch die Quellen nicht sehr umfangreich wiedergegebenen Zeit statt.
Das folgende Kapitel untersucht, inwieweit die Zwölftafelgesetze des Jahres 451 v. Chr. Informationen zur Entstehung der Konsulatsverfassung geben, bevor Kapitel 4 auf das in der Forschung viel diskutierte Problem der Konsulartribunen eingeht. Wann und aus welchen Gründen erschienen sie und was hatten sie für Kompetenzen? Waren sie ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Konsulatsverfassung oder setzten sie eine schon bestehende durch ihr Aufkommen eher außer Kraft? Zuletzt werden die leges Liciniae Sextiae behandelt. Geklärt werden soll, welche Bedeutung sie sowohl für die Konsulatsverfassung als auch für die Stellung der Plebejer gegenüber den Patriziern hatten. Zusätzlich zu der verwandten Literatur hätte noch mehr ausgewählt werden können. Jedoch gehen meiner Meinung nach hauptsächlich die hier verarbeiteten Veröffentlichungen auf das Kernthema dieser Hausarbeit ein.
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