Erwachsenenbildung im Kontext

Theoretische Rahmungen, empirische Spielräume und praktische Regulative

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Ein Rahmen ist keine Grenze - er kann auch zur Auseinandersetzung mit dem gerahmten Inhalt und zur Rahmenüberschreitung anregen. Die Werke von Piet Mondrian gehören zu den bekanntesten "rahmensprengenden" Bildern. In der Erwachsenenbildung stehen die Arbeiten von Jürgen Wittpoth für rahmenüberschreitende Gedanken und Konzepte. Schon 1994 beschäftigt sich Jürgen Wittpoth in seiner Habilitationsschrift "Rahmungen und Spielräume des Selbst" kritisch mit den Grenzen, die empirische Befunde der Erwachsenenbildung setzen. In diesem Sammelband, der zum 60. Geburtstag von Jürgen Wittpoth erschienen ist, betrachten namhafte Wegbeleiter seine wegweisenden Arbeiten im Kontext von Theorie, Empirie und praktischen Regulativen.

Burkhard Schäffer ist Professor für Erwachsenenbildung/Weiterbildung an der Universität der Bundeswehr, München. Michael Schemmann ist Professor am Institut für Erwachsenenbildung der Universität Gießen. Olaf Dörner arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Erwachsenenbildung der Universität der Bundeswehr, München.

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 03.02.2012
Herausgeber Olaf Dörner, Burkhard Schäffer, Michael Schemmann
Verlag Wbv Media GmbH
Seitenzahl 284 (Printausgabe)
Dateigröße 4604 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783763950287

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  • Burkhard Schäffer, Michael Schemmann, Olaf Dörner: Theoretische Rahmungen. empirische Spielräume und praktische Regulative der Erwachsenenbildung
    Theoretische Rahmungen
    Franzjörg Baumgart: Zwischen Reformlyrik und Fundamentalkritik Anmerkungen zum Bologna-Prozess Käte Meyer-Drawe: Gefangen in der Alltagswelt. Schattenseiten des selbstorganisierten Lernens Dirk Rustemeyer: Charmante Zerstreuung
    Jochen Kade: Referenzwechsel. Das Subjekt in der Lehr-Lerninteraktion Wolfgang Seitter: Entgrenzte Erwachsenenbildung einst und jetzt. Anmerkungen zu den 'Historischen Betrachtungen' in Jürgen Wittpoths Einführung in die Erwachsenenbildung
    Rolf Arnold und Thomas Prescher: Spielräume und Entgrenzungen des Selbst in der Postmoderne: Grundlinien einer zeitgemäßen Theorie der Selbstbildung Erwachsener
    Empirische Spielräume
    Klaus Harney: Zahlen und Texte Harm Kuper: Strukturelle Rahmungen der Weiterbildungsbeteiligung und die Spielräume individueller Weiterbildungsentscheidungen Olaf Dörner: Zum Sinn von Nichtbeteiligung an Weiterbildung Juliane Giese: Schul- und Berufswahl: entschieden unentschieden Burkhard Schäffer: Zur Möglichkeit von Generationendistanz als Bildungsmovens. Ein generationentheoretischer Blick auf Rahmungen und Spielräume des Selbst Burkhard Michel: Rahmungen und Spielräume des Bildsinns Kerstin te Heesen: Das Truckwerk in der Frühen Neuzeit. Zur Historiographie der Bildung Erwachsener mittels Medien
    Praktische Regulative der Erwachsenenbildung Joachim H. Knoll: Vom Selbstverständnis der Universität im Wandel der Zeit - Weiterbildung und lebenslanges Lernen als Programm für eine "offene Universität"
    Peter Faulstich: Regulative und Akteure im Feld "wissenschaftlicher Weiterbildung" Karl Weber: Beruf als Kontext der Weiterbildungsorganisationen Michael Schemmann: Reorganisation wissenschaftlicher Weiterbildung. Eine Fallanalyse. Wiltrud Gieseke: Unkonventionelle Betrachtung als Entwicklungschance. Jürgen Wittpoth - einer der sich für das Lernen von Erwachsenen interessiert Ralf Liebe: Warum besuchen so wenig funktionale Analphabeten die Alphabetisierungskurse der Volkshochschulen? Ekkehard Nuissl: Making it work. Vom Sinn der Internationalisierung der Weiterbildung